Im Studium erwerben die Teilnehmenden ein umfassendes Verständnis für die Funktionsweise des Gesundheitssystems. Sie lernen zentrale Akteure, Entscheidungsstrukturen und Abrechnungsmechanismen kennen und setzen sich mit der Organisation von Versorgung auseinander. Ergänzend werden medizinische Grundlagen vermittelt, um interdisziplinär und auf Augenhöhe mit medizinischen Berufsgruppen arbeiten zu können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Weiterentwicklung von Versorgungsprozessen. Inhalte wie Präventionsmanagement, Telemedizin und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sind fester Bestandteil des Curriculums. Ziel ist es, Versorgung frühzeitiger zu denken, digitale Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen und bestehende Strukturen zukunftsfähig zu gestalten. Ergänzend werden Kompetenzen im agilen Projektmanagement und in der Organisationsentwicklung.
Darüber hinaus bereitet das Studium gezielt auf Führungsaufgaben vor. Themen wie Mitarbeiterführung, strategisches Management und betriebliche Gesundheitsförderung sind ebenso integriert wie die Entwicklung eigener Geschäftsideen, etwa im Bereich digitaler Gesundheitsanwendungen. Ein empirisches Forschungsprojekt stärkt zudem die wissenschaftliche Arbeitsweise.
Das flexible Studienmodell kombiniert Online-Liveveranstaltungen in den Randzeiten, beispielsweise am Freitagnachmittag oder Samstag, mit zwei Präsenzphasen im gesamten Studium an einem zentralen Standort. So lässt sich das Studium gut mit dem Berufsalltag vereinbaren. Zugangsvoraussetzung ist eine einschlägige Ausbildung; auch ohne Abitur ist ein Studium mit entsprechender Berufserfahrung möglich.
Ausgangspunkt für den neuen Studiengang ist die zunehmende strukturelle Überlastung des deutschen Gesundheitssystems. Genau hier setzt das Studium an: Es qualifiziert Fachkräfte, die in der Lage sind, Prozesse zu analysieren, Strukturen zu verbessern und das System wirtschaftlicher sowie leistungsfähiger zu gestalten.
Mehr Informationen: www.fh-mittelstand.de/studiengang/gesundheitsmanagement/berufsbegleitendes-studium/