Das Geschäftsmodell der EVERYIELD AG (ehemals „EverYield Properties AG“) basiert auf mehreren langfristig planbaren Erlösquellen. Dazu zählen vor allem Einnahmen aus der thermischen Verwertung von Klärschlamm, der Rückgewinnung von Phosphor sowie der Vermarktung von Energie.
„Europa steht vor strukturellen Herausforderungen, die regulatorisch längst entschieden sind. Genau daraus entsteht bei Everyield ein neues Infrastrukturmodell mit langfristig planbaren Cashflows. Unser Ziel ist es, eine skalierbare Plattform aufzubauen, die Entsorgung und Rohstoffrückgewinnung wirtschaftlich miteinander verbindet. Damit tun wir Gutes für die Umwelt und machen Europa unabhängiger von den instabilen Lieferketten für Phosphor und Dünger“, sagt EVERYIELD-Vorstand Mario Mildner.
Sicherheiten- und Treuhandkonzept
Zur Absicherung der geplanten Anleihe ist ein Sicherheiten- und Treuhandkonzept vorgesehen, unter anderem mit Verpfändungen von Anteilen an Projektgesellschaften sowie covenant-basierten Ausschüttungsbeschränkungen. Ergänzend plant die Alleingesellschafterin bis Ende Juni 2026 eine Eigenkapitalzuführung in Höhe von 10 Mio. Euro zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und Finanzierung der ersten Projektstandorte.
Das Anleihe-Angebot soll sich an institutionelle Investoren sowie Privatanleger in Deutschland, Österreich und Luxemburg richten. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens eine Einbeziehung der Anleihe in den Freiverkehr der Börse Stuttgart angestrebt.
HINWEIS: Die Veröffentlichung des Wertpapierprospekts ist für Ende Mai 2026 und der Beginn des öffentlichen Angebots für Anfang Juni 2026 vorgesehen.
Hier finden Sie den Original-Artikel: EVERYIELD AG plant erste Anleihe-Emission