WILEX ernennt medizinischen Beirat für Rencarex® und Phase III ARISER Studie bei Nierenkrebs

(PresseBox) ( München, )
Die WILEX AG, München, ein privates biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuer Krebstherapien spezialisiert hat, gab heute die Ernennung der Mitglieder des medizinischen Beirats für das Hauptprodukt des Unternehmens, den Antikörper Rencarex® (WX-G250) bekannt.

Der medizinische Beirat wird das Unternehmen insbesondere bei der laufenden klinischen Phase III ARISER Studie mit Rencarex® als adjuvante Therapie von Patienten mit nicht-metastasiertem Nierenkrebs strategisch und medizinisch beraten.

Prof. Dr. Olaf G. Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der WILEX AG, sagte: „Wir freuen uns, diese Gruppe von herausragenden Experten auf dem Gebiet der Nierenkrebstherapie gewonnen zu haben. Die Mitglieder des Beirats werden uns mit Ihrer Expertise zur Seite stehen, um unsere Phase III Studie weiter voran zu treiben, Rencarex zur Marktzulassung bei Nierenkrebs zu bringen und die Anwendung des Wirkstoffs auch auf andere klinische Indikationen auszuweiten.“

Prof. Dr. Arie Belldegrun, Professor für Urologie an der Universität von Kalifornien in Los Angeles und Vorsitzender des Beirats sagte: “Die medizinische Notwendigkeit, neue Medikamente gegen Nierenkrebs zu entwickeln, ist enorm. Nach wie vor ist keine Therapie zur adjuvanten Behandlung von Patienten nach der operativen Entfernung des Nierentumors zugelassen, obwohl viele dieser Patienten in der Folgezeit einen Rückfall erleiden und an der Erkrankung versterben. Ich freue mich, gemeinsam mit den Mitgliedern des Beirats unseren medizinischen Rat für eine klinische Studie zu geben, deren Ziel es ist, diese medizinische Lücke zu schließen.“

Der medizinische Beirat besteht aus international führenden Urologen, Onkologen und Immunologen im Bereich Nierenkrebs. Die Mitglieder sind:

Prof. Dr. Arie Belldegrun (Vorsitzender des medizinischen Beirats), Lehrstuhl für urologische Onkologie, Professor für Urologie und Leiter des Fachbereichs urologische Onkologie in der Abteilung für Urologie an der David Geffen School of Medicine der Universität von Kalifornien in Los Angeles, USA.

Prof. Dr. Michael B. Atkins, stellvertretender Direktor der Abteilung für Hämatologie und Onkologie am Beth Israel Deaconess Medical Center, Leiter des Programms für Nierenkrebs am Dana Farber Harvard Cancer Center; Professor für Medizin an der Harvard Universität, Boston, MA, USA.

Prof. Dr. Michael L. Blute, Lehrstuhl der Abteilung für Urologie der Mayo Clinic, Professor für Urologie am College of Medicine der Mayo Clinic, Rochester, Minnesota, USA.

Prof. Dr. John Michael Fitzpatrick, Professor und Vorsitzender der Abteilung für Chirurgie am Mater Misericordiae Krankenhaus der Universität von Dublin, Facharzt für Urologie am Mater Misericordiae Krankenhaus, Dublin, Irland.

Prof. Dr. Adrian L Harris, Direktor des Krebsforschungsprogramms am Churchill Hospital der Universität Oxford, Direktor des Labors für molekulare Onkologie am Weatherall Institut für molekulare Medizin, Professorial Fellow des St Hugh's College Oxford, Großbritannien.

Prof. Dr. Hakan Mellstedt, Chefarzt in der Abteilung für Onkologie am Karolinska Krankenhaus, Professor für onkologische Biotherapie am Karolinska Institut, Geschäftsführender Direktor des Karolinska Cancer Center, Stockholm, Schweden.

Prof. Dr. James E. Montie, Professor für urologische Onkologie und Vorsitzender der Abteilung für Urologie an der Universität von Michigan in Ann Arbor, USA.

Prof. Dr. Pieter H.M. de Mulder, Vorsitzender des akademischen Onkologie Zentrums Nijmegen; Professor für Onkologie und Leiter der Abteilung für Onkologie an der Universität Nijmegen, Niederlande.

Prof. Dr. Jean-Jacques Patard, Professor für Urologie an der Universität von Rennes, Frankreich.

Prof. Dr. Nicholas Vogelzang, Direktor des Nevada Cancer Institute in Las Vegas, Professor für Medizin an der Universität von Nevada, Las Vegas/Reno, NV, USA.


Über den Antikörper Rencarex® und die Phase III ARISER Studie bei Nierenkrebs

Rencarex® (WX-G250) ist ein chimärer monoklonaler Antikörper. Rencarex® bindet hoch spezifisch an ein Oberflächen-Antigen (CA IX/MN-Antigen), das auf 95% der klarzelligen Nierenzellkarzinome und einer Vielzahl anderer solider Tumoren vorhanden ist, nicht aber auf gesundem Gewebe. In klinischen Phase II Studien bei metastasiertem Nierenkrebs führte der Antikörper zu einer deutlichen Verbesserung des Langzeit-Überlebens der Patienten bei hervorragender Verträglichkeit.

Nierenkrebs ist die zehnthäufigste Krebserkrankung in den USA. Weltweit werden pro Jahr ca. 180.000 neue Krankheitsfälle von Nierenkrebs diagnostiziert. Allein in USA und EU verstarben im Jahr 2000 rund 33.500 Patienten an dieser Erkrankung. Zum Zeitpunkt der Erstdiagnose haben rund 85% der Patienten nicht-metastasierten Nierenkrebs. Die Standardtherapie für nicht-metastasierten Nierenkrebs ist die operative Entfernung der Niere
(Nephrektomie) sowie die anschließende Beobachtung der Patienten. Derzeit ist nach der Operation kein Medikament zur adjuvanten Therapie zugelassen, obwohl die Mehrheit der Patienten nach der Operation einen Rückfall erleiden.

Die klinische Phase III ARISER Studie („Adjuvant Rencarex Immunotherapy Phase III trial to Study Efficacy in RCC“) untersucht die Auswirkungen von Rencarex® im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Plazebo) in der adjuvanten Behandlung von über 600 Patienten mit nicht-metastasiertem Nierenkrebs, die nach der operativen Entfernung der Niere einem hohen Rückfallrisiko unterworfen sind. Die Studie läuft derzeit an über 80 Studienzentren in 14 Ländern.
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