Zentrale Schaltstelle im Materialfluss

WEIGANG realisiert hochflexible Plantafel-Systeme für KANBAN-Prozesse

(PresseBox) ( Ebern, )
Das KANBAN-Prinzip als Mittel der Produktionssteuerung ist heute in vielen Unternehmen eine feste Größe des Lean Managements. Dabei hat sich längst gezeigt, dass es nicht nur in der variantenarmen Fertigung durchschlagende Wirkung entfalten kann, sondern auch bei Prozessen mit hoher Varianten-Vielfalt. Weil sich ein KANBAN-System aber ohne zentrales Organisationsmittel nicht erfolgreich umsetzen lässt, hat WEIGANG hochflexible KANBAN-Tafeln entwickelt, die sich optimal auf die Prozesse verschiedener Unternehmen und Branchen abstimmen lassen.    

KANBAN machen heute viele. Fragt sich nur, warum es in dem einen Betrieb rund läuft, während es anderenorts holpert und stolpert. Georg Jahn, Geschäftsführender Vorstand von WEIGANG, kennt eine wichtige Ursache dafür: „Häufig beobachten wir, dass beim Anlegen eines KANBAN-Systems schlichtweg vergessen wird, ein zentrales Organisationsmittel zu installieren, mit dem die Mitarbeiter den KANBAN-Prozess sinnvoll planen, steuern und darstellen können.“ Als einer der weltweit führenden Hersteller von Visual Management Lösungen hat sich WEIGANG dieser Thematik angenommen und explizit für das erfolgreiche Umsetzen moderner KANBAN-Steuerungen unterschiedliche hochflexible Tafelsysteme entwickelt, die sich optimal an Prozesse, Firmengrößen und branchentypische Eigenheiten anpassen lassen. Dabei ist es den WEIGANG-Experten gelungen, mit nur drei Grundelementen – Fächern, Farben und Karten – Tafelsysteme zu realisieren, mit denen sich die KANBAN-Regelkreise aller Prozessstufen einer Wertschöpfung abbilden lassen: Von der Teilefertigung über die Baugruppen-Montage und Fertigprodukt-Herstellung bis hin zu Verpackung und Versand. „Zudem ist unser Tafelsystem so variabel angelegt, dass es alle typischen KANBAN-Fälle darstellen kann – schnelle und langsame Zyklen, kurze und lange Rüstzeiten, externe Zulieferprozesse, störanfällige Abläufe und vieles andere mehr“, sagt Georg Jahn.

Nach alle Regeln des KANBAN

Das KANBAN-Tafelsystem von WEIGANG ist so konzipiert, dass trotz aller kundenspezifischen Anpassungen jede Tafel dem gleichen Funktionsprinzip folgt und sich für jede KANBAN-Steuerung nach dem Supermarkt-Modell einsetzen lässt. Die Gestaltung aller Grundelemente (Fächer, Farben, Karten) ist darauf ausgelegt, dass – gleichgültig an welcher Stelle in der Wertschöpfung ein KANBAN-System implementiert ist – alle wichtigen KANBAN-Regeln hinsichtlich Behälterkennzeichnung, Reihenfolgen, Entnahme-Mengen etc. problemlos umsetzbar sind. Dazu werden beispielsweise nach KANBAN-Kriterien beschriftete Karten zeilen- oder spaltenweise in Fächer gesteckt, deren Farbdesign den Prozessfortschritt widerspiegelt: Beispielsweise Grün für „Einsatzbereit“, Gelb für „Definierte Losgröße erreicht“, Rot für „Nachschub erforderlich“.

Zwei Grundsysteme, viel Zubehör

Um verschiedenen Kundenwünschen gerecht zu werden, bietet WEIGANG seine KANBAN-Tafeln in zwei Grundausführungen an: Als Plantafelsystem Staffelsicht V mit stabilem Prisma-Rahmen und selbstklemmenden Bahnen zum Einstecken der KANBAN-Karten, und als Steck-System mit stabilen Griffsichtfächern aus Metallblech. Beide Systemlösungen lassen sich beliebig erweitern und erlauben zahlreiche individuelle Anpassungen durch ein vielseitiges Zubehörangebot: Für die Staffelsicht V erhält der Anwender beispielsweise Sperr- und Markierstreifen für die Kennzeichnung der Bahnen sowie ein Terminlot; für das Griffsicht-Fächersystem gibt es pulverbeschichtete Farbelemente und KANBAN-Karten in Formaten von DIN A6 bis DIN A4. Optional liefert WEIGANG passend zu beiden Grundausführungen transparente Belegtaschen, mit denen sich die KANBAN-Karten an Logistik-Behältern oder Produkten befestigen lassen.

An der richtigen Stelle eingesetzt und richtig ausgelegt, erweisen sich die KANBAN-Tafeln von WEIGANG als leistungsfähiges Steuerungs- und Organisationswerkzeug, mit dem der Fertigungsleiter, Produktionsplaner und Qualitätsmanager eines produzierenden Unternehmens die Produktivitätspotenziale seines KANBAN-Systems konsequent freisetzen kann.

Infobox

Das KANBAN-Prinzip

Der aus dem Japanischen stammende Begriff KANBAN bezeichnet ein Konzept für die wirtschaftliche und verschwendungsarme Steuerung von Produktions- und Materialflussprozessen. Seine Grundprinzipien wurden bereits Ende der 1940er-Jahre vom Toyota-Kon­zern definiert. Es wird heute von vie­len Unternehmen angewendet und zählt zu den erfolgreichsten Lean Production Methoden. Mit KANBAN-Systemen lassen sich die Umlaufbestände und die Volumina von Fertigwaren verringern. Infolgedessen reduzieren sich Kapitalbindung und bestandsbedingte Verschwendung. KANBAN-Systeme erhöhen die Flexibilität gegenüber schwankender Nachfrage und vereinfachen die Produktionssteuerung erheblich.
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