IoT aus dem Drucker

Zwei Partner, eine Mission: Vodafone und IOX Lab arbeiten am Internet of Things von morgen / Wie beim Schneider: Maßgefertigte IoT-Produkte innerhalb kurzer Zeit

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
IoT-Produkte nach dem Baukastenprinzip entwickeln – das ist die Devise der neuen Partnerschaft von Vodafone und dem IOX Lab. Ab sofort machen das Düsseldorfer Startup und der Telekommunikationskonzern gemeinsame Sache und setzen innerhalb kürzester Zeit eine Idee in einen Prototypen um – maßgeschneidert auf die Anforderungen des Geschäftskunden. Während IOX als Ideenschmiede für das Produkt gilt, ist Vodafone verantwortlich für die Vernetzung und die Beratung des Kunden. So kann Vodafone seinen Geschäftskunden auf den Leib geschneiderte IoT-Produkte anbieten. Und das Startup profitiert vom Zugang zu Vertriebskanälen und dem Ökosystem an Partnern von Vodafone.

„Ein Prototyp sagt mehr als tausend Worte. Wir wollen schnell eine passgenaue Lösung liefern, die getestet und zu einem fertigen Produkt reifen kann. Dafür ist das IOX Lab der ideale Partner“, sagt Julia Doll, Abteilungsleiterin Intelligence & Cooperation. „Genau darum suchen wir Startups. Gemeinsam wollen wir schnell und unkompliziert Produkte liefern, die begeistern.“

Make Things Not Slides

Ein Mann, ein 3D-Drucker, eine Idee: „Das Internet of Things war als Buzzword in aller Munde. Was fehlte waren konkrete Produkte“, sagt Robert Jänisch, Mitgründer des IOX Labs. Was 2015 noch klein anfing ist mittlerweile ein Team aus 18 Mitarbeitern aus Industrie, Design, Elektrotechnik und Softwareentwicklung. Getreu ihrem Motto „Make Things Not Slides“ entwickeln sie innerhalb von 30 Tagen einen Prototypen. Gemeinsam mit Vodafone geht das „Rapid Prototyping“ jetzt in die nächste Phase: „Vodafone als Vorreiter im Bereich IoT ist für uns der perfekte Partner um Zugang zu den richtigen Unternehmen zu bekommen“, sagt Andreas Bell, Mitgründer vom IOX Lab. „Wir wollen der Baukasten für die Digitalisierung werden.“

Das Netz, das Strom spart

Vodafone und das IOX Lab arbeiten bereits seit mehr als einem Jahr an unterschiedlichen Projekten zusammen. Gemeinsam haben sie unter anderem einen Prototypen entwickelt, der den Füllstand von CO²-Flaschen misst: Eine Waage erkennt den Schwellwert und sendet über das Maschinennetz von Vodafone eine Info, dass die Flasche ausgetauscht werden muss. Smart vernetzt haben Vodafone und das IOX Lab auch den digitalen Bauzaun. Falls der durch Wind oder Vandalismus umstürzt, meldet er seinen Status über ein Narrowband-Modul an eine Sicherheitszentrale und sorgt so für mehr Sicherheit auf Baustellen. Der Vorteil der Technologie: Sie verbraucht bis zu zehn Mal weniger Strom als bislang. Denn Sensoren, die im Maschinennetz funken, verfügen über einen smarten Tiefschlaf. Sie erwachen und verbrauchen nur genau dann Strom, wenn wirklich Daten übertragen werden. Die Akkus der Sensoren, die im Maschinennetz funken erreichen so Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Die externe Stromversorgung wird überflüssig.

Ein Partner für alle IoT-Fälle

Vodafone Deutschland fördert als Weltmarktführer im IoT-Bereich bereits mehrere Gründer. Mit seinem digitalen Accelerator UPLIFT ist Vodafone auf der Suche nach innovativen Startups im Business-IoT-Umfeld, um Kooperationen auf Augenhöhe zu entwickeln. Das Kooperationsmodell von Vodafone besteht aus den drei Säulen „Distribute“, „Optimize“ und „Boost“: Zum einen bekommt der Innovator Zugang zu einer großen Anzahl und Vielfalt an Geschäftskunden von Vodafone. Darüber hinaus kann die Lösung in Vodafones weltweit führenden Testeinrichtungen für Innovationen in der Telekommunikation getestet und weiterentwickelt werden. Zugleich bietet Vodafone über reine Konnektivität hinaus eine starke Marke und ein internationales Netzwerk. Und liefert damit die Chance, eine große Visibilität am Markt zu verschaffen und den Erfolg der Innovation zu verstärken. Ob vernetzte Mobilität, Industrie 4.0 oder Smart Agriculture: Aussicht auf eine Partnerschaft mit Vodafone haben Startups mit IoT-Fokus, deren Finanzierung gesichert ist. Die Lösung sollte in der Entwicklung soweit fortgeschritten sein, dass mindestens ein Prototyp vorhanden ist.
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