Vivatier: Wildvögel im Winter nicht füttern

Ökosystem kann empfindlich gestört werden

(PresseBox) ( Schwarzach, )
In einer aktuellen Meldung nimmt das Haustierportal Vivatier Stellung zu der Frage, ob Wildvögel in den Wintermonaten gefüttert werden sollen oder nicht. "Dieses Thema wird vor allen Dingen in Blogs sehr kontrovers diskutiert", weiß Armin Möller, Marketing Manager bei Vivatier, zu berichten. Zwar sei die Motivation - zum einen Tierliebe, zum anderen die Absicht, vor allem den Kindern die Beobachtung der Natur näher zu bringen, zu begrüßen. Andererseits sei zu bedenken, dass die beliebte Zufütterung über Vogelhäuschen auf dem Balkon oder im Garten einen widernatürlichen Eingriff in das Ökosystem darstellt. "Nach Gesprächen mit den uns verbundenen Tierärzten raten wir aus mehreren Gründen eher davon ab", so Armin Möller weiter. "So traurig es klingen mag - für ein gesundes Ökosystem ist es nicht vorteilhaft, wenn schwächere, kranke oder mit schlechten Erbanlagen ausgestattete Vögel sich weiter fortpflanzen können und damit die natürliche Auslese gestört wird. Das schadet den gesunden Tieren, die dann im weiteren Verlauf des Jahres beispielsweise keine Nistplätze mehr finden."

Außerdem bleibe Wildtier Wildtier. "Die freie Natur ist kein Zoo und Wildvögel sollten trotz der relativen Nähe zum Menschen nicht als Haustiere angesehen werden." Diese Einstellung gebiete schon der Respekt vor unserer Umwelt. Statt Vogelhäuschen aufzustellen könne aber jeder einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Wildvögel auch im strengsten Winter nicht verhungern müssen. So könnten Gartenbesitzer mit einer vielfältigen Bepflanzung der Grünfläche für ausreichend Nahrungsquellen sorgen. Außerdem sollten Stauden stehen gelassen werden, da diese Insekten und Spinnen eine Überwinterungsmöglichkeit geben und ein sehr eiweißhaltiges Mahl für die Vögel darstellen.

"Allenfalls dann, wenn dauerhaft eine geschlossene Schneedecke den Boden bedeckt und permanent Frost herrscht, darf der Mensch an eine maßvolle Zufütterung denken. Das bedeutet aber nicht, dass an jedem Ast ein Meisenknödel hängen muss - das ist schlicht und ergreifend zuviel", rät Armin Möller zur Vorsicht. Solche Verhältnisse seien außerdem gerade in Mitteleuropa aber eher eine Seltenheit geworden.

Um den Kindern Wildtiere und den nötigen Respekt vor ihnen näher zu bringen, empfiehlt Vivatier ausgedehnte Spaziergänge - eine Tradition, die in unseren Breiten leider vom Aussterben bedroht ist. Dabei könne man - am besten mit einem Feldstecher ausgestattet - in der freien Natur noch die besten Eindrücke vom Leben der bei uns heimischen und auch im Winter hier verweilenden Vögel bekommen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.