Zahlen für das 1. Halbjahr 2003 - Nettomarge steigt in Q2 auf 14%

(PresseBox) ( Schwaz, )
Die Zahlen haben sich im ersten Halbjahr 2003 erneut verbessert: Der Umsatz wuchs deutlich um 56 Prozent, der Überschuss stieg auf 1,1 Mio. US-Dollar, das Forderungsmanagement wurde verbessert, die Liquidität hat sich erhöht und die Zahl der Kunden steigt stetig.

Bergen, Norwegen, 13. August 2003, vizrt Ltd. (Prime Standard: VIZ) hat heute die Finanzkennzahlen für das erste Halbjahr 2003 veröffentlicht.

- Das dritte profitable Quartal in Folge belegt die Nachhaltigkeit der Unternehmensstrategie, die Nettomarge erreicht im zweiten Quartal 14 Prozent.
- Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2003 gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 um 56 Prozent auf 10,5 Mio. US-Dollar.
- Der Cash flow war im ersten Halbjahr mit 2,3 Mio. US-Dollar positiv.

Zu den Höhepunkten der Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr gehörte die verstärkte Durchdringung des europäischen Marktes mit bedeutenden Aufträgen von Sky Sports Italia, Telecinco Spanien, QVC Deutschland und BBC in Großbritannien. Die in den letzten Monaten erzielten Umsätze sind für vizrt besonders bedeutend, weil sie die schnelle Akzeptanz des neuen 3D-Zeichengenerator-Systems viz|trio, das auf der Messe NAB im April vorgestellt wurde, durch große Mediengruppen zeigt.



Die wichtigsten Kennzahlen des ersten Halbjahres (zum 30. Juni 2003)

- Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2003 um 56 Prozent auf 10,5 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 6,7 Mio. US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
- Die Bruttomarge lag bei 69 Prozent (71 Prozent im ersten Halbjahr 2002).
- Das Betriebsergebnis erreichte im ersten Halbjahr einen Überschuss von 1,1 Mio. US-Dollar, dem gegenüber stand ein Betriebsverlust von 0,5 Mio. US-Dollar im Vorjahr.
- Im ersten Halbjahr wurde ein Nettogewinn von 1,1 Mio. US-Dollar erzielt gegenüber einem Nettoverlust von 0,3 Mio. US-Dollar im ersten Halbjahr 2002.
- Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,08 US-Dollar verglichen mit einem Verlust pro Aktie von 0,02 US-Dollar im ersten Halbjahr 2002.
- Zum 30. Juni 2003 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel (Bargeld und kurzfristige Einlagen) in Höhe von 11,9 Mio. US-Dollar, verglichen mit 9,6 Mio. US-Dollar zum 31. Dezember 2002.

Bjarne Berg, President und CEO kommentierte: "Die Ergebnisse des ersten Halbjahres attestieren vizrt eine zunehmende Bedeutung auf dem Fernsehmarkt. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das zu den schlechtesten in den vergangenen Jahrzehnten gehörte, ist uns ein substanzieller Zuwachs gelungen. Momentan haben wir den Fokus auf bestehende Geschäftsbeziehungen gelegt: wir helfen unseren Kunden die Vorteile der neuen Technologien, die sie umsetzen müssen, voll auszuschöpfen. Dazu gehört der Wechsel von Analog zu Digital, Standard Definition zu High Definition, die Ausdehnung von einzelnen Sendern zu Sender-Familien, Breitwand-TV, usw. Wie produziere ich einmal und verteile die Inhalte mehrfach über verschiedene Kanäle auf kosteneffizientem Wege, ist die Frage, mit der sich alle Sender auseinandersetzen müssen. Und es ist einer der Punkte, mit denen sich vizrt besonders profilieren kann.

Gleichzeitig bemühen wir uns weiterhin um neue Kunden und neue aufstrebende Märkte wie China, wo wir in diesem Jahr in Peking ein neues Büro eröffnet haben.

Durch die langfristigen Investitionen in Produktentwicklungen hat sich das Unternehmen sowohl bei den marktführenden High-end-Produkten weiter verbessert und darüber hinaus auch zum ersten Mal ein Produkt im Angebot, welches das Volumensegment der Zeichengeneratoren bedient. Die schnelle Akzeptanz durch bedeutende Sendergruppen unmittelbar nach der Markteinführung von viz|trio auf der Branchenmesse NAB hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir glauben, dass die gesunde Mischung aus großen Umsätzen mit High-end-Grafiksystem und dem Mengengeschäft mit allein operierenden Zeichengeneratoren die Grundlage für einen nachhaltigen Geschäftszuwachs darstellen", so Bjarne Berg abschließend.

Die wichtigsten Kennzahlen des zweiten Quartals (zum 30. Juni 2003)
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2003 um 69 Prozent auf 5,3 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 3,2 Mio. US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahres.
- Die Bruttomarge lag bei 73 Prozent (64 Prozent im zweiten Quartal 2002).
- Das Betriebsergebnis erreichte im zweiten Quartal einen Überschuss von 0,7 Mio. US-Dollar, dem gegenüber stand ein Betriebsverlust von 0,3 Mio. US-Dollar im Vorjahr.
- Im zweiten Quartal wurde ein Nettogewinn von 0,7 Mio. US-Dollar erzielt gegenüber einem Nettoverlust von 0,2 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2002.
- Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,05 US-Dollar verglichen mit einem Verlust pro Aktie von 0,01 US-Dollar im ersten Quartal 2002.
- Durch ein verbessertes Forderungsmanagement wurde die durchschnittliche Zahlungsfrist im zweiten Quartal auf 42 Tage gesenkt. Gemeinsam mit dem gestiegenen Umsatz wurde hierdurch ein positiver Cash flow in Höhe von 0,9 Mio. US-Dollar erzielt.



Detaillierte Kennzahlen
Umsatz:
- In der ersten Hälfte des Jahres 2003 hat vizrt ihre gestiegene Präsenz am europäischen Markt erfolgreich ausgebaut und den Umsatz in der Region im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Auch im asiatischen Raum hat sich das Umsatzwachstum fortgesetzt. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres 2002 um 56 Prozent.

Die Umsätze nach Regionen gliedern sich wie folgt auf:

Bruttomarge
Die Bruttomarge für den Zeitraum, der am 30. Juni 2003 endete, betrug 69 Prozent im Vergleich zu 71 Prozent für den gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im zweiten Quartal erreichte die Rohertragsmarge 73 Prozent.

Betriebskosten
Die gesamten Betriebskosten, inklusive der Kosten für Marketing und Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie der allgemeinen Verwaltungskosten, betrugen im ersten Halbjahr 6,2 Mio. US-Dollar (ohne Berücksichtigung von Kompensationszahlungen in Höhe von 30.000 US-Dollar).

- Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über sämtliche Kosten:
- Die Marketing- und Vertriebskosten stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent. Da ein Teil dieser Kosten im direkten Zusammenhang zu den erzielten Umsätzen steht, ist der Anstieg direkt auf das starke Umsatzwachstum zurückzuführen.
- Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1 Prozent.
- Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent. Der Anstieg ist maßgeblich auf die verstärkten Anstrengungen des Unternehmens zurückzuführen, die Produktentwicklungen zu beschleunigen, unter anderem um diese auf der Branchenmesse NAB im April in Las Vegas einführen zu können.
- Die gesamten Betriebskosten stiegen im ersten Halbjahr 2003 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2002 um 18 Prozent, beziehungsweise um 1 Mio. US-Dollar.

Liquide Mittel

Zum 30. Juni 2003 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Form Bargeld und kurzfristigen Einlagen in Höhe von 11,9 Mio. US-Dollar (inkl. einer 1,5 Mio. US-Dollar Kreditlinie für ein langfristiges Darlehen), verglichen mit 9,6 Mio. US-Dollar zum 31. Dezember 2002.

Ausblick

Mit Blick nach vorne sieht vizrt ein vielschichtiges Marktumfeld. Die Zahl der TV-Stationen in der Welt nimmt weiter zu. Während sich die Nachfrage ständig entwickelt und verändert, wird die Verbreitung von Sendungen für immer weniger Geld möglich. Es wird daher zu einer regelrechten "Explosion" am Rundfunkmarkt kommen. Der Niedergang von Staatsmonopolen, wie zum Beispiel in Osteuropa oder in vielen asiatischen Ländern, leistet ebenfalls seinen Beitrag zur steigenden Zahl von Sendern. Darüber hinaus sind niedrigere Hardware-Kosten Voraussetzung dafür, dass mehr Investoren in das Fernsehgeschäft einsteigen. Hinzu kommt, dass der Trend zum "Krieg der Worte" zum Marktwachstum beiträgt. Immer mehr Länder starten einen Rund-um-die-Uhr Nachrichtenkanal, damit sie ihrer Stimme unabhängig Gehör verschaffen können. Der Anstieg der Zahl der TV-Stationen in Verbindung mit der Einführung von weniger teuren Zeichengeneratoren im unteren Marktsegment öffnet vizrt neue Möglichkeiten. In den letzten Quartalen gelang vizrt der Einstieg in diese aufstrebenden Märkte. Die mögliche Belebung in den traditionellen Märkten könnte für das Unternehmen einen zusätzlichen Antrieb für das Geschäft in den USA und in Europa bedeuten.
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