Ausländische Pflege daheim nicht ohne Risiko

Neue Broschüre der Verbraucherzentralen "Hilfe rund um die Uhr - (l)egal durch wen?" gibt eine Orientierung

(PresseBox) ( Leipzig, )
Für Angehörige stellt es eine große Herausforderung dar, wenn Pflegebedürftige 24 Stunden am Tag betreut werden müssen. Oft stürzen diese Situationen plötzlich und völlig unerwartet auf die Familie ein. Viele wissen gar nicht, an wen sie sich wenden können und wie sie sich verhalten sollen und vor allem auch, welche Kosten unter Umständen auf sie zukommen könnten. Der Einsatz ausländischer Pflegekräfte und Haushaltshilfen insbesondere aus Osteuropa wirft Fragen nach der Art der Vermittlung und der Erlaubnis der Beschäftigung auf.

In der Broschüre "Hilfe rund um die Uhr - (l)egal durch wen? informiert die Verbraucherzentrale Sachsen zu derartigen Fragen und vielen weiteren Problemen.
Viele pflegebedürftige Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und nicht in ein Heim umziehen. Wenn Angehörige die Versorgung rund um die Uhr nicht alleine gewährleisten können, muss nach Alternativen gesucht werden. Der Einsatz von ausländischen Pflegekräften insbesondere aus Osteuropa erscheint vielen zunächst günstig - birgt jedoch auch Risiken. Wichtige Punkte wie Scheinselbstständigkeit, Kosten, Finanzierung oder auch Meldepflicht sind zu beachten. Zudem werden das Vermittlungsverfahren und die Vermittlungsbedingungen bei osteuropäischen Haushaltshilfen ausführlich erläutert.

Auch deutsche Pflegedienste bieten eine Versorgung rund um die Uhr an. Die Pflegedienste sind regelmäßig von den Pflegekassen zugelassen und unterliegen entsprechenden Qualitätsanforderungen und Qualitätsprüfungen. Zudem zahlen die Pflegekassen bei Vorliegen einer Pflegestufe Pflegesachleistungen bis zu einem Höchstsatz von 1470 Euro bei Pflegestufe III. Auch sind Abrechnungen bei der Krankenkasse möglich, wenn ärztlich verordnete Maßnahmen der Behandlungspflege durchzuführen sind. Dies ist bei ausländischen Pflegekräften nicht möglich.

Die Informationsbroschüre ist kostenlos und kann bei der Verbraucherzentrale Sachsen abgeholt werden. Wo sich die Beratungsstellen in Sachsen befinden, erfährt man am Zentralen Servicetelefon unter 0180-5-797777 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) montags - freitags von 9 - 16 Uhr oder im Internet unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de.
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