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Unternehmen im VDA setzen auf Investitionen und Innovationen für den Klimaschutz

VDA geht in Offensive

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Der Verband der Automobilindustrie (VDA) unterstreicht erneut seine Bereitschaft zu einer europäischen CO2-Anschlussregelung für den Klimaschutz. Er erwartet allerdings, dass eine europäische Einheitsobergrenze für CO2, die auf Fahrzeugsegmente keine Rücksicht nimmt, vermieden werden kann. Deutschland insgesamt könne - wie die deutsche Automobilindustrie auch - bisher auf eine höchst erfolgreiche Klimaschutzbilanz verweisen. "Diese Position werden wir auch weiterhin offensiv vertreten," betonte VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk.

"Wir haben bisher große Fortschritte erreicht und werden auch weiterhin unsere Verantwortung für den Klimaschutz wahrnehmen. Das wird auch durch die verabschiedeten Investitions- und Innovationsprogramme dieser Industrie, die hohe Milliardenbeträge ausmachen, unterstrichen", betonte Prof. Gottschalk. Die weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs von Neufahrzeugen geschehe vor allem durch Maßnahmen im Bereich der Motoren- und Antriebstechnologien, durch eine verstärkte Fortsetzung der Diesel-Offensive und ein breit angelegtes Hybrid-Angebot.

Deutschland habe beim Klimaschutz in Europa drei Viertel aller Lasten geschultert und die höchsten CO2-Minderungsbeiträge erreicht. Damit sei Deutschland bereits Vorreiter. Die europäische Automobilindustrie liege im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung bei den Einsparungen vor anderen Wettbewerbern und lasse sich ihre Erfolge auch nicht klein reden. "Die deutsche Automobilindustrie hat ihre freiwillige nationale Zusage zur Kraftstoffeinsparung von 25 Prozent gegenüber 1990 eingehalten, hat im Premiumbereich überproportional CO2 abgesenkt und wird mit ihren Innovationen und Investitionen konsequent diesen Weg fortsetzen", so Prof. Gottschalk.

Das Klimaschutzprogramm schließe nahtlos an die bisherigen erfolgreichen Anstrengungen der deutschen Automobilindustrie an. Mit den Schwerpunkten im Rahmen der laufenden Entwicklungs- und Investitionspläne der Unternehmen werden im Motoren- und Antriebsbereich Technologien wie Direkteinspritzung, variable Ventilsteuerung, Doppelkupplungs- und automatisierte Schaltgetriebe verstärkt zum Einsatz gebracht, um die CO2-Emissionen weiter zu senken. Hinzu kämen weitere Innovationen der Zulieferindustrie, z. B. Dieseleinspritzung der 3. Generation, Leichtlaufreifen, elektronische Reifendruckkontrolle, Schaltanzeigen oder Start-Stopp-Regelung mit Bremsenergierückgewinnung.

Erfolge beim Klimaschutz lassen sich über die Modellpolitik hinaus auch durch alternative Antriebe und alternative Kraftstoffe erreichen. Das größte Potenzial zur CO2-Minderung im Verkehr liege langfristig allerdings in der Einführung von biogenen Kraftstoffen, betonte Prof. Gottschalk. Hierfür müssten jetzt die Weichen gestellt werden, nicht zuletzt durch Berücksichtigung im Rahmen eines europäischen integrierten Ansatzes zur CO2-Senkung.

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