Logistik als Wettbewerbs- und Wachstumsfaktor immer wichtiger

6. VDA-Logistikkongress in Dresden mit mehr als 300 Teilnehmern

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Die optimale Logistik wird immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor in einer globalen Wirtschaft. "Nicht der Große schluckt den Kleinen, höchstens der Schnelle überholt den Langsamen, aber ganz sicher schlägt das vernetzte das unvernetzte Unternehmen", so Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), bei der Eröffnung des 6. Logistikkongresses in Dresden im Autoland Sachsen: "Die Distanzen im Bereich der Logistik werden größer, die Komplexität nimmt zu und neue Partner müssen in den Prozess integriert werden - und das weltweit." Über Lösungswege und Trends hinsichtlich dieser Herausforderungen informieren sich heute und morgen die Logistikexperten beim 6. VDA-Logistikkongress, den der VDA in Kooperation mit ITA (Informationstechnologie für die Automobilindustrie) ausrichtet.

"Zum Erhalt und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit setzen die deutschen Hersteller und Zulieferer verstärkt auf den Dreiklang aus Innovations-, Qualitäts- und Kostenführerschaft und die Logistik ist dabei voll integriert", sagte der VDA-Präsident vor den mehr als 300 Kongress-Teilnehmern. Zugleich nehme der Anteil der Logistik an der Wertschöpfung des Exportweltmeisters Deutschland zu. Prof. Gottschalk: "Logistik ist Dienstleistung, nicht Produktion - und damit per se Wachstumsfaktor." Ein hohes Verbesserungspotenzial könne erreicht werden, wenn die gesamte Prozesskette betrachtet und miteinbezogen wird.

Unter dem Titel "Integrierte Produktions- und Programmplanung - Basis für effiziente Logistik" stellen mehr als 20 hochrangige Experten von Herstellern, Zulieferern und IT-Unternehmen Praxisbeispiele und Lösungswege aus den Bereichen Vertrieb, Produktions- und Programmplanung, Prozessoptimierung, Lieferantenmanagement und Lieferantenqualifizierung sowie Logistikcontrolling vor. Weitere Themen bei dem großen Branchentreff sind unter anderem Ansätze des Controllings zur Optimierung der Prozesskosten, die RFID-Technologie und zukünftige Verpackungsstrategien im interkontinentalen Warenverkehr. Eine Fachausstellung von Logistik- und IT-Dienstleistern sowie Verpackungsherstellern rundet das Programm ab.

Mit Prof. Gottschalk eröffneten Thomas Jurk, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sowie VDA-Geschäftsführer Achim Rauber den Branchentreff. "Die Logistik ist ein entscheidender Standortfaktor, das gilt ganz besonders für den Freistaat Sachsen. Spätestens seit der EU-Osterweiterung ist Sachsen in der Mitte Europas ein optimaler Logistik-Standort für eine europaweite Distribution", betonte der sächsische Wirtschaftsminister. Staatssekretär Großmann warf in seinem Vortrag zum Masterplan Güterverkehr "Logistikstandort Deutschland - Sicherung der Leistungsfähigkeit der Zukunft" einen Blick in die Zukunft.

Zum - auch in Zukunft - erfolgreichen Logistikstandort Deutschland gehört auch eine Lösung für den steigenden Straßengüterverkehr. Vor dem Congress Center in Dresden zeigt der VDA während der Veranstaltung Vorschläge, wie das steigende Straßengüterverkehrsaufkommen effizient, ökologisch und ökonomisch gemeistert werden kann: Unter dem Motto "Mehr Güter mit weniger Verkehr" sind dort zwei EuroCombis - ein 48-Tonnen-Lastzug sowie eine 60-Tonnen-Kombination - zu sehen.
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