VDMA verdoppelt Wachstumsprognose

(PresseBox) ( Frankfurt, )
Die Produktion des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus wird 2004 um voraussichtlich vier Prozent wachsen. Damit reagiert der Branchenverband VDMA auf die deutlichen Orderzuwächse der vergangenen Monate. Bislang waren die Verbandsvolkswirte von einem Produktionsanstieg von zwei Prozent real ausgegangen.

Wesentlicher Grund für die Prognoserevision sei der nachhaltige Erfolg auf den Auslandsmärkten. „Unsere weltweiten Kunden kommen trotz der wechselkursbedingten Verteuerung unserer Produkte nicht um den deutschen Maschinenbau herum“, kommentierte VDMA-Präsident Diether Klingelnberg den erfreulichen Anstieg. „Die Strategie, hochwertige maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, geht unverändert auf.“ Der Exportanteil des deutschen Maschinenbaus betrug 2003 rund 70 Prozent.

Auch die inländische Nachfrage entwickele sich erfreulich. Dies sei jedoch eher auf die Investitionen solcher Branchen zurückzuführen, die vom Export profitierten, denn auf eine generelle Belebung im Inland. „Ein Wachstum von eineinhalb Prozent im Inland reicht nicht aus, um einen Investitionsboom auszulösen“, relativierte Klingelnberg.

Hinzu kämen Nachholeffekte: Nach Jahren rückläufiger Ausrüstungsinvestitionen seien die Maschinenbaukunden in Deutschland gezwungen, in neue Maschinen- und Anlagen zu investieren. Gleichwohl würden im Inland „die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, so Klingelnberg. Nach wie vor bestände ein großes Maß an Skepsis bei der Beurteilung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. „Die Sensibilität ist hoch gegenüber exogenen Schocks, wie der aktuellen Ölpreissteigerung.“
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