Deutsche VoIP-Zentrale startet Internet-Telefonservice für Geschäftskunden

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(PresseBox) ( Karlsruhe / Frankfurt am Main, )
Unter dem Namen "tpl sip business" ist der erste Internet-Telefonservice für Geschäftskunden, den der Betreiber des zentralen deutschen Vermittlungsknoten für Voice over Internet Protocol (VoIP) anbietet, in Deutschland gestartet. Der Dienst arbeitet auf Basis des sog. SIP-Standards (Session Initiation Protocol), der eine sukzessive Umstellung heutiger Telefon-Infrastrukturen auf die Internet-Telefonie ermöglicht. Hierzu erhalten die Firmen über das Frankfurter Rechenzentrum, über das mehr als 90 Prozent des gesamten deutschen Internetverkehrs fließt, einen dedizierten Zugang für Sprachübertragung. Die Sprachdatenpakete von "tpl sip business" erhalten im Netzwerk eine höhere Priorität, um dadurch eine hohe Sprachübertragungsqualität zu gewährleisten. Die VoIP-Qualität liegt mit einem MOS-Wert von 4,2 deutlich über dem herkömmlichen Telefonnetz und erreicht beinahe ISDN-Niveau, erklärt die toplink GmbH als Betreiber des zentralen deutschen Vermittlungsknotens für Internet-Telefonie.

Der neue VoIP-Dienst "tpl sip business" erlaubt der Wirtschaft den schrittweisen Übergang zur Internet-Telefonie. Die bestehenden Internetanbindungen können ebenso wie die bisherige Telefonanlage weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. Parallel dazu können die Firmen nach und nach immer mehr Arbeitsplätze auf VoIP umstellen. Dazu wird entweder ein VoIP-Telefon am betroffenen Arbeitsplatz aufgestellt oder einfach der schon installierte PC mit einer Telefonsoftware ausgestattet. Die toplink GmbH stellt für die Teilnehmer bei Bedarf neben dem VoIP-Dienst auch die Gateway-Hardware bereit, die Anrufe anhand der Zieltelefonnummer automatisch über ein IP-Telefon, die Telefonanlage oder über eine Amtsleitung weiterleitet. Zudem können mit dem Gateway IP-Telefone direkt an das lokale Netzwerk des Unternehmens angeschlossen werden. Die toplink GmbH bietet eine Auswahl an IP-Telefonen an, die nahtlos mit dem zentralen VoIP-Knoten zusammenarbeiten. Der Zugang zum VoIP-Netz kostet die Firmen 10,44 Euro monatlich, die Gesprächsminuten werden sekundengenau abgerechnet. Jeder Teilnehmer erhält eine schriftliche Monatsrechnung; ein Prepaid-Account wird nicht benötigt.

Vor allem Unternehmen mit vielen Niederlassungen oder Heimarbeitsplätzen können durch die Umstellung auf Internet-Telefonie praktisch auf einen Schlag erhebliche Kosten einsparen und profitieren zugleich von Produktivitätsvorteilen. So kann die Betreuung der VoIP-Lösung durch das Personal der IT-Abteilung erfolgen, ohne dass externe TK-Anlagenspezialisten herbeigezogen werden müssen. Anrufbeantworter, Konferenzschaltung, Klick-to-Dial und viele weitere Komfortmerkmale einer Telefonanlage lassen sich nahtlos in die gewohnte Office-Umgebung auf dem PC integrieren.

Wie toplink betont, arbeitet "tpl sip business" in allen deutschen Ortsnetzen, wobei die geografische Rufnummer bei einer Komplettumstellung übernommen werden kann. Die Umsetzung der Gespräche zwischen dem Internet einerseits und dem althergebrachten öffentlichen Telefonnetz andererseits erfolgt im toplink-Zentralknoten für Internet-Telefonie.
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