Größtes Internet-Übersetzernetz auf der Buchmesse

tolingo.de auf der Buchmesse bei Books & Bytes in Halle 3.0, Stand B100

(PresseBox) ( Hamburg / Frankfurt, )
Das laut Angaben weltweit größte Netzwerk der Internet-Übersetzer (www.tolingo.de) präsentiert sich erstmals auf der diesjährigen Buchmesse. Am Gemeinschaftsstand von Books & Bytes in Halle 3.0 sucht tolingo sowohl Auftraggeber als auch Übersetzer, die sich dem Netzwerk anschließen wollen. Unter dem Slogan "1000 Übersetzer, 220 Sprachkombinationen, 1 Klick" bietet das Netzwerk Fach- und Literaturübersetzungen nach eigener Darstellung "einfacher, schneller und kostengünstiger" an. Mehr als 1000 Unternehmen, darunter ein gutes Dutzend Kleinverlage, haben bereits vor dem offiziellen Start Übersetzungen in Auftrag gegeben, teilt die tolingo GmbH anlässlich der Buchmesse mit.

"Nicht nur das gedruckte Buch erfährt Wettbewerb durch das E-Book, auch die Übersetzungsbranche wechselt schrittweise ins Internet", ist tolingo-Geschäftsführer Hanno von der Decken überzeugt. Der Jungunternehmer hat während des Studiums gemeinsam mit seinem Kommilitonen Johan Wenz und dem Programmierer Sebastian Sobisch die technische Plattform mit dem Arbeitstitel "Übersetzungen 2.0" entwickelt. Schon während der Erstellung traf sie auf das Interesse sowohl von Fach- als auch von Literaturübersetzern, die moderne Kommunikation zu schätzen wissen.

Das Internet hält Vorteile für beide Seiten - Übersetzer und Auftraggeber - bereit. Der Übersetzer bekommt über das Netzwerk neue Aufträge quasi hereingespült, ohne sich selbst um die Akquise kümmern zu müssen. Der Kunde lädt seinen Originaltext bei tolingo.de hoch, nennt die Zielsprache und erhält in weniger als einer Minute einen genauen Kostenvoranschlag mit Abgabetermin. Mit einem weiteren Klick lässt sich der Auftrag erteilen. Ein sogenanntes Translation Memory System hilft bei Fachbegriffen die richtige Terminologie zu finden. Das ist nicht nur bei Fachübersetzungen von Bedeutung, sondern zunehmend auch bei moderner Literatur. Schließlich hält in immer mehr Belletristik eine technische Begriffswelt Einzug, die auch nicht jedem Literaturübersetzer geläufig ist, von "E-Mails checken" bis "GPS Service".

Mehr als 700 Mio. Euro werden jährlich allein in Deutschland für Übersetzungen ausgegeben. Die tolingo-Gründer gehen davon aus, dass mindestens die Hälfte davon in den nächsten zehn Jahren über das Internet fließen wird.
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