Supergau im digitalen Zeitalter

(PresseBox) ( Erfurt, )
Seit einigen Tagen ist es nun öffentlich:  Der Supergau im digitalen Zeitalter hat die IT-Branche bereits seit einiger Zeit erreicht.

Eine Schwachstelle in den Computerprozessoren verschiedener Hersteller ermöglicht es Angreifern, an vertrauliche Daten wie Passwörter, kryptographische Schlüssel oder andere sicherheitsrelevante Daten zu kommen. Millionen Geräte weltweit sollen betroffen sein. Neben Laptops, Smartphones, PCs und Tablets sind natürlich auch Serversysteme betroffen, die solche Computerchips beinhalten. Somit können auch Cloud-Anwendungen davon betroffen sein, wenn auf deren Servern diese Computerchips genutzt werden.

Laut Herstellerangaben sind in den nächsten Tagen entsprechende Software-Updates zu erwarten. Es bleibt allerdings abzuwarten, in wie weit ältere Geräte überhaupt mit den angekündigten Sicherheitsupdates versorgt werden können.

Nutzern, die ihre Daten in der Cloud verarbeiten, rät Hasse, zu überlegen, inwieweit der Cloud-Anbieter als kompetent zu qualifizieren ist und welche Daten  man tatsächlich diesem anvertrauen will. Eine Datenspeicherung auf lokalen Systemen  - z.B. auf einem nicht mit dem Netz verbundenen Speichermedium - kann eine Interims-Alternative sein, bis die technischen Lücken geschlossen sind.

Auch wenn bei den angekündigten Sicherheitsupdates zukünftig die Computer langsamer würden, empfiehlt Hasse, die Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungen wie Browser durchzuführen. Außerdem sollten die Voreinstellungen für Software-Aktualisierungen auf den Geräten so gewählt werden, dass die Nutzer immer den aktuellen Stand der Updates automatisch erhalten oder zu mindestens hierüber informiert werden.

Dieser Supergau kommt für die IT-Branche zur Unzeit, boomt doch derzeit der Markt hin zu einer Digitalen Gesellschaft 4.0. Die Industrie, der Automarkt, das Gesundheitswesen, das Internet der Dinge, alles wird zunehmend durch digitale Prozesse bestimmt. Umso wichtiger ist es, sichere Verfahren zu entwickeln. „Sicherheit muss hier vor Schnelligkeit und Profit gehen“ – so Hasse.
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