LibreOffice 4.1: Meilenstein für Interoperabilität

Die Office-Suite erweitert die Kompatibilität mit proprietären und alten Dateiformaten spürbar und bringt zahlreiche Verbesserungen

Berlin, (PresseBox) - The Document Foundation präsentiert LibreOffice 4.1, nicht nur die beste freie Office-Suite, sondern auch diejenige mit der besten Interoperabilität. LibreOffice 4.1 kommt mit zahlreichen Verbesserungen bei den unterstützten Dateiformaten. Beim Austausch von Dokumenten mit Nutzern proprietärer Anwendungen wird damit nicht nur der Inhalt, sondern auch das Layout originalgetreu beibehalten.

Interoperabilität ist eines der wichtigsten Merkmale von LibreOffice, seit Anfang 2012 der de facto Standard für Migrationen hin zu freier Office-Software. Zahlreiche Verbesserungen sind in die Im- und Exporter von Microsoft OOXML-Dateien eingeflossen, ebenso für die Microsoft Office-Altformate und die RTF-Filter. Die meisten dieser Verbesserungen resultieren aus der fundierten Arbeit von zertifizierten Entwicklern, die Migrationsprojekte im Rahmen von professionellen Supportverträgen betreuen.

Weiterhin wichtig für die Interoperabilität sind neue Funktionen wie das Einbetten von Schriften in Writer-, Calc-, Impress- und Drawdokumenten, um das originalgetreue Dokumentlayout auf allen Geräten zu erhalten, sowie die Unterstützung der ODF OpenFormula-Funktionen aus Excel 2013.

Zusätzlich bietet LibreOffice 4.1 eine Vielzahl neuer Funktionen und Verbesserungen in allen Bereichen der Office-Suite, die unter http://de.libreoffice.org/4-1-neuerungen/ zusammengestellt sind.

LibreOffice 4.1 bindet auch einige AOO-Features ein, inklusive der Symphony-Sidebar, welche allerdings noch als experimentell gelten. Die LibreOffice-Entwickler arbeiten derzeit an der Integration mit der Widget-Layout-Technik, um die Sidebar dynamisch vergrößerbar und somit konsistent zum Verhalten der übrigen LibreOffice-Dialoge zu machen.

LibreOffice 4.1 ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, der jüngst im Blog der Stiftung unter http://blog.documentfoundation.org/2013/07/22/getting-close-to-libreoffice-4-1/ näher beleuchtet wurde.

In genau zwei Monaten, am 25. September 2013, trifft sich die LibreOffice-Community in Italien zur dritten LibreOffice Conference, veranstaltet in der Mailänder Universität. Weitere Informationen zur wichtigsten Veranstaltung der Community stehen unter http://conference.libreoffice.org/2013/en bereit. Der Call for Papers läuft noch bis einschließlich 4. August.

LibreOffice herunterladen

LibreOffice 4.1 steht ab sofort unter
http://de.libreoffice.org/download/ zum Download zur Verfügung.

Erweiterungen, die die Funktionalität des Programms noch vergrößern, gibt es unter http://extensions.libreoffice.org. Zusätzliche Dokumentvorlagen hält die Community unter http://templates.libreoffice.org bereit.

Technische Changelogs gibt es unter

https://wiki.documentfoundation.org/Releases/4.1.0/RC1 (4.1.0.1),
https://wiki.documentfoundation.org/Releases/4.1.0/RC2 (4.1.0.2),
https://wiki.documentfoundation.org/Releases/4.1.0/RC3 (4.1.0.3) und
https://wiki.documentfoundation.org/Releases/4.1.0/RC4 (4.1.0.4).

Das Projekt unterstützen

Anwender von LibreOffice, Unterstützer freier Software und Community-Mitglieder sind herzlich eingeladen, The Document Foundation mit einer Spende zu unterstützen. Diese werden unter anderem zum Betrieb der Infrastruktur und zur Durchführung von Marketing-Aktivitäten verwendet, um das Projekt regional und global bekanntzumachen. Die Spendenseite des Projekts befindet sich unter http://donate.libreoffice.org/de/

The Document Foundation

The Document Foundation ist eine gemeinnützige, rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Gegründet im Februar 2012, und hervorgegangen aus dem ehemaligen OpenOffice.org-Projekt, ist ihre Aufgabe die Förderung und Entwicklung von Office-Software zur freien Nutzung durch jedermann. Mit LibreOffice gibt sie die bekannte freie Office-Suite in über 110 Sprachen und für alle bekannten Betriebssysteme heraus, die weltweit von Millionen Menschen eingesetzt wird, und auf das offene OpenDocument-Format setzt. Derzeit hat die Stiftung 159 Kuratoren und über 3.000 Mitwirkende und Beitragende weltweit.

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