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Darauf müssen Sie beim Kauf von China-Handys achten

Wichtig für die Nutzung hierzulande ist ausreichend Unterstützung der LTE-Frequenz

(PresseBox) (Berlin/Göttingen, ) Chinesische Smartphones erfreuen sich auch bei deutschen Nutzern immer größerer Beliebtheit. Das liegt vor allem daran, dass die Hersteller mit guter Ausstattung zu günstigen Preisen werben. Da nicht alle China-Handys hierzulande erhältlich sind, gehen viele dazu über, sie direkt aus der Volksrepublik zu bestellen. Alexander Emunds vom Onlinemagazin teltarif.de sagt: "Wer ein Smartphone aus China bestellen möchte, sollte sich vorab informieren, wie der Versand funktioniert, was er kostet und welche Gebühren der Zoll unter Umständen verlangt."

Verbraucher, die sich für ein China-Handy entscheiden, können auf Internetseiten wie AliExpress oder Gearbest fündig werden. Dort können Käufer ihr gewünschtes Smartphone bei einem chinesischen Händler bestellen. Dieses wird dann entweder aus China oder von einem europäischen Zwischenlager aus versendet. Günstige Preise und eine technische Ausstattung, die sonst nur bei teureren Geräten zu finden ist, passen augenscheinlich nicht zusammen. Dennoch ist es so möglich, ein ordentliches Smartphone zu erwerben. Auch wenn es sich trotz Oberklassen-Features meist um Mittelklasse-Geräte handelt, wird der durchschnittliche Nutzer angesichts des günstigen Preises mit den Abstrichen in der Regel gut leben können. Emunds merkt an: "Wichtig für die Smartphone-Nutzung hierzulande ist ausreichend Unterstützung der LTE-Frequenz. Ob ein China-Handy LTE Band 20 (Typ: FDD) mit einer Frequenz von 800 MHz unterstützt, finden Käufer mit einem Blick in das Datenblatt des Geräts oder mit einer Google-Suche heraus." Zudem kann es nicht schaden, wenn sich Interessierte vor dem Kauf Testberichte und Videos zum Wunschgerät anschauen. Um an einen seriösen chinesischen Händler zu geraten, gibt die Organisation für sicheres Online-Shopping TrustedShops Verbrauchern nützliche Tipps. Vorsicht ist beispielsweise geboten, wenn Händler keine oder durchgehend 5-Sterne-Bewetungen haben. Dies könnte auf Fake-Bewertungen hindeuten. Gibt der Händler eine Garantie, ist das ein Zeichen von Seriosität. Bei einem Smartphone, das bei anderen Händlern das doppelte kostet, könnte es sich um ein Plagiat handeln.

Ist ein Smartphone gefunden, sollte vor Abschluss des Bestellvorgangs darauf geachtet werden, um welche Version es sich handelt. Auf chinesischen Versionen sind viele Google-Anwendungen wie der PlayStore oder Maps gesperrt, weil sie in der Volksrepublik nicht zugelassen sind. Deutsche Käufer sollten daher die internationale oder globale Variante wählen. Beim Versand empfiehlt sich etwa der kostenpflichtige DHL-Expressversand. Der Dienstleister übernimmt dabei auch die Verzollung der Ware. Wer sich ein Handy aus China bestellt, muss zwar keine Zollgebühren zahlen, dennoch ist das Paket nicht gebührenfrei. Denn es wird eine Einfuhrumsatzsteuer darauf erhoben. Emunds erklärt abschließend: "Damit ein Smartphone in Deutschland zugelassen wird, muss es über eine CE-Kennzeichnung verfügen. Auch müssen eine Bedienungsanleitung, eine Zollinhaltserklärung und Rechnung sowie eine Konformitätserklärung beiliegen. Wichtig ist zudem, dass die zuständige Bundesnetzagentur das Gerät für den deutschen Markt zugelassen hat."

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.teltarif.de/china-handys