Online-Fernlehrgänge jetzt als Werbungskosten absetzbar. Fiskus erleichtert Steuerlast für Weiterbildungswillige.

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Berlin, den 03.02.2003 – Weiterbildung wird finanzierbarer gemacht. Beschäftigte, die ihre Position oder ihre Qualifikationen verbessern wollen, haben jetzt die Möglichkeit, Weiterbildungsmaßnahmen als Werbungskosten abzusetzen. Dies gilt auch für die Online-Fernlehrgänge der TEIA AG. Sie eignen sich besonders für Berufstätige, da das Lernen unabhängig von Zeit und Ort via Internet erfolgt. Themen wie Rechnungswesen, Marketing oder Projektmanagement bieten den Lernenden die Möglichkeit, ihre Chancen auf höhere Positionen oder eine berufliche Umorientierung zu vergrößern. Bislang konnten weder ein berufsbegleitendes Erststudium noch eine Umschulung, die auf einen Berufswechsel zielt, steuerlich geltend gemacht werden. Zwei Urteile des Bundesfinanzhofs jedoch werten jetzt die Bedeutung von Weiterbildung auch in diesem Bereich auf. Damit rückt auch das Angebot der TEIA AG in ein ganz neues Licht.

Hintergrund: Der Bundesfinanzhof München urteilte unter anderem im Falle einer Rechtanwalts- und Notargehilfin, die nebenberuflich einen Abschluss als Betriebswirtin absolvierte. Dieses Studium war notwendig, um eine bestimmte Arbeitsstelle zu erhalten. Der zweite Fall drehte sich um eine arbeitslose Industriekauffrau, die ihre Umschulung zur Fahrlehrerin vollständig dem Finanzamt in Rechnung stellte. Beide können nach der neuen Rechtsprechung ihre Weiterbildungsmaßnahmen steuerlich als Werbungskosten absetzen.

Bislang wurden solche Fälle seitens der Finanzbehörden sehr restriktiv angewandt: Es gab eine strikte Trennung zwischen Aus- und Fortbildung. Inzwischen zeichnet sich jedoch eine Entwicklung ab, dass nur die Berufsausbildung, die im Anschluss an die Schule erfolgt, als tatsächliche Ausbildung eingestuft wird. Es ist davon auszugehen, dass die Einstufung aller anderen Kurse und Maßnahmen demnächst der neuen Rechtsprechung folgend behandelt wird. Dennoch spielt es weiterhin eine wichtige Rolle, gut ausgewählte Argumente für die Weiterbildung vorzubringen, damit das Finanzamt dem Antrag auf Werbungskosten-Erstattung beipflichtet. Daher sollten private Motivationen von vornherein vermieden werden – ein konkreter Bezug der Schulung zum derzeitigen Beruf dagegen macht eine Steuererleichterung möglich. Dies gilt genauso, wenn die Notwendigkeit besteht, sich für eine in Aussicht stehende Stelle höher zu qualifizieren, um sie anzutreten. Deutlich machen sollte jeder Bildungswillige, dass mit der geplanten Weiterbildung zeitnah in einer neuen Stelle Geld verdient werden kann – bei länger andauernden Maßnahmen müssen die Gründe also noch sorgfältiger ausgewählt werden.

Die Trendwende in der Rechtsprechung wird es schon bald ermöglichen, den Wunsch nach Umschulung oder eine höhere Qualifikation für bessere Berufschancen zu realisieren, ohne alle Kosten selbst aufbringen zu müssen. Damit trägt der Bundesfinanzhof den Veränderungen am Arbeitsmarkt Rechnung, in dem klar definierte Berufsbilder und Aussichten auf eine dauerhafte Beschäftigung in ein und demselben Beruf künftig eher unwahrscheinlich sein werden.



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