Freeware tut´s auch?

(PresseBox) ( Ratingen, )
Um seine elektronischen Daten gegen unbefugte Zugriffe von außen abzusichern, gehört eine Firewall zum Pflichtprogramm für jeden Computer, der mit dem Internet verbunden ist. Aber gibt es einen Unterschied zwischen kostenloser Software, die sich Anwender im Internet herunterladen können, und gekauften Programmen? Internet-Sicherheitsexperte Patrick Heinen von Symantec erklärt, worauf es ankommt.

Die Aufgabe einer Firewall ist vergleichbar mit der Rolle eines Türstehers. Sie überwacht die Schnittstellen zwischen PC und Internet, so genannte Ports, und verhindert unbefugte Zugriffe Dritter auf den Rechner. Diese Basis-Absicherung bieten die meisten Firewalls. Aufgrund der immer vielfältigeren Bedrohungen ist es aber wichtig, ein Programm zu installieren, das weitere Schutzfunktionen beinhaltet. Zusätzliche Sicherheit bieten Programme, die sowohl die eingehende als auch die ausgehende Kommunikation zwischen Computer und Internet überwachen. So wird beispielsweise unterbunden, dass Spionage-Software unerlaubt sensible Daten an Dritte versendet. Auch eine Einbruchsblockierung sollte vorhanden sein (Intrusion Prevention System). Diese wichtige Funktion vergleicht im Hintergrund permanent den Datenverkehr mit Wurmsignaturen. Sobald das Programm bei einem ankommenden Datenpaket ungewöhnliche "Anhänge" erkennt, blockt es den Zugang zum Rechner, sperrt also den Port. Dadurch können sich Schadprogramme - die sich nicht über E-Mail verbreiten, wie Blaster oder Sasser - nicht einnisten. Nützlich ist zudem, wenn der Anwender festlegen kann, über welche Anwendungen und Webseiten private Daten verschickt werden dürfen, wie zum Beispiel beim Online-Banking. Somit kann der Nutzer uneingeschränkt arbeiten, wird jedoch gewarnt, wenn er oder eine Anwendung versucht, sensible Dateien über unautorisierte Programme oder Internetseiten zu versenden. Ein weiterer Vorteil von gekauften Produkten sind regelmäßige Sicherheits-Updates. Bei der Norton Personal Firewall beispielsweise erfolgt automatisch eine Aktualisierung, sobald der Nutzer online geht. Fazit: Freeware-Firewalls bieten in der Regel einen Grundschutz vor unbefugten Zugriffen aus dem Netz. Gekaufte Software beinhaltet hingegen meist mehr Sicherheitsfunktionen und schützt somit den Rechner besser vor aktuellen Gefahren.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.