Zentralisierte Backup- und Disaster-Recovery-Lösung ersetzt die bestehende dezentrale Lösung

Bayerische Vermessungsverwaltung stellt Datensicherung und -wiederherstellung um

(PresseBox) ( Olching/München, )
Die Bayerische Vermessungsverwaltung hat ihre Datensicherung und -rekonstruktion umgestellt. Die bisherige dezentrale Backup- und Disaster-Recovery-Lösung wurde durch eine zentralisierte Lösung ersetzt. Künftig werden sämtliche Daten aller Vermessungsämter im Freistaat bei der Vermessungsabteilung der Bezirksfinanzdirektion München gesichert. Realisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem in Olching bei München ansässigen Systemintegrator net Stemmer (www.stemmer.de). Der Auftrag umfasste die Einführung von performanten, hoch skalierbaren FAS-250-Systemen von Network Appliance für die Vermessungsämter sowie einer NearStore R200 von Network Appliance als Disaster-Recovery-System.

Die Bayerische Vermessungsverwaltung ist in Bayern verantwortlich für die Erzeugung und den Vertrieb amtlicher Basisdaten. Die insgesamt 79 Vermessungsämter im Freistaat führen jedes Jahr etwa 150.000 Messungen durch. Darüber hinaus stellen sie jährlich gut 300.000 Katasterauszüge für Bauvorhaben und Planungen bereit. Die bestehende Backup- und Disaster-Recovery-Lösung war nicht mehr zeitgemäß und sollte durch eine moderne Lösung ersetzt werden. Bislang erfolgte die Sicherung der Daten direkt vor Ort mit Bandlaufwerken auf DDS-4-Bändern. Sicherung, Auslagerung und Wiederherstellung der Daten nahmen zu viel Zeit in Anspruch. Zudem war eine zentrale Auswertung und der Vertrieb der Daten bislang nur eingeschränkt möglich.

Durch die Einführung des neuen Systems konnte die nach wie vor notwendige dezentrale Datenhaltung erhalten bleiben. Künftig findet die Datenhaltung der 79 Vermessungsämter im Freistaat jeweils vor Ort auf einem FAS-250-Filer von Network Appliance statt. In der Startphase sind diese Systeme mit einer Kapazität von 500 Gigabyte ausgestattet. Für die zukünftigen Anforderungen wurde die Erweiterungsmöglichkeit auf bis zu 2 Terabyte ausgelegt. Als Backup- und Disaster-Recovery-System kommt ein NearStore R200-System von Network Appliance mit einem Speichervolumen von 16 Terabyte zum Einsatz. Dieses befindet sich in der Vermessungsabteilung der Bezirksfinanzdirektion München. Durch die Umsetzung der eGovernment-Initiative der Bayerischen Staatsregierung kann das Backup- und Disaster-Recovery-System zukünftig in einem Rechenzentrum hochverfügbar betrieben werden. Die Datenübertragung erfolgt über schmalbandige Standleitungen (256kBit/s) vom Vermessungsamt zur Bezirksfinanzdirektion München. Ermöglicht wird dieses durch ein inkrementelles Backup auf Block-Ebene. Die Steuerung dieses Austausch übernimmt das Softwareprodukts SnapVault von Network Appliance.

Die Vorteile der zentralisierten Backup- und Disaster-Recovery-Lösung liegen auf der Hand: Die Sicherung der Daten erfolgt an einem speziell dafür ausgelegten Ort. Das Tape-Handling und die Administration der Datensicherung und -wiederherstellung in den einzelnen Vermessungsämtern entfallen vollständig. Der Backup- und Restore-Prozess wurde durch die Verwendung der Snapshot-Technologie erheblich verbessert und beschleunigt. Die neue Backup- und Disaster-Recovery-Lösung verbindet auf ideale Weise die Vorteile der zentralen und der dezentralen Datenhaltung.

Derzeit befindet sich das Projekt in der Roll-out-Phase. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird Ende März gerechnet. Aufgrund des geringen Administrations- und Wartungsbedarfs erfolgt die Betreuung der neuen Backup- und Disaster-Recovery-Lösung nach Durchführung einer Schulung im Wesentlichen durch die Mitarbeiter der Bayerischen Vermessungsverwaltung.
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