Nach dem Brand bei SKF: In Teilen der Halle 310 wird bereits wieder gearbeitet

(PresseBox) ( Schweinfurt, )
Geschäftsleitung informiert: Keine nachhaltigen Personen- und Umweltschäden. Brandursache und Schadenshöhe noch ungeklärt.

Nach dem Großbrand am Dienstag, 22. Oktober, in der Halle 310 im SKF Werk 3 (Hafen), arbeiten SKF Mitarbeiter und externe Spezialisten mit Hochdruck an der Schadensbeseitigung. Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH, Wilhelm-Friedrich Burger, Mitglied der Geschäftsleitung und Werkleiter am Standort Schweinfurt, sowie Andreas Lang, Kommandant der SKF Werkfeuerwehr, und Betriebsratsvorsitzender Norbert Völkl informieren über den aktuellen Stand der Dinge.

Die für Martin Johannsmann wichtigste Information ist: Alle fünf Mitarbeiter, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten, sind seit Mittwochnachmittag wieder zuhause: „Damit gab es weder nachhaltige Personen- noch Umweltschäden, darüber sind wir alle sehr froh und erleichtert.“ Analysen haben ergeben, dass trotz enormer Rauchentwicklung keine toxischen Gase in die Umwelt abgegeben wurden. Johannsmanns besonderer Dank gilt der SKF Werkfeuerwehr und allen beteiligten Rettungskräften, die hervorragend zusammengearbeitet und Schlimmeres verhindert haben.

Bei der Brandursache muss das Gutachten der Sachverständigen abgewartet werden. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Vermutung, dass ein defekter Trafo das Feuer ausgelöst haben könnte, kann inzwischen ausgeschlossen werden. Aussagen über die Schadenshöhe wären laut Johannsmann derzeit reine Spekulation.

Sicher dagegen ist, dass mehrere Maschinen in direkt betroffenen Bereichen der Halle irreparable Schäden haben. Zusätzlich ist eine Reihe von Nebenaggregaten wie z. B. Schaltschränke betroffen. Nach Besichtigung durch Sachverständige ist die Demontage von z. B. Maschinenabluftkanälen und verbrannten Stromkabeln bereits angelaufen.

In den nicht direkt vom Feuer betroffenen Hallenbereichen wird bereits wieder gearbeitet. „Nach Reinigung von Maschinen und Komponenten konnten wir gestern schon einige Produktionslinien anfahren. Heute werden weitere folgen, am Montag dann der Rest“, erklärt Wilhelm-Friedrich Burger, Werkleiter am Standort Schweinfurt. Um die Rückstände aufzuholen, wird auch am Wochenende in diesen Bereichen gearbeitet. „Wir müssen die Versorgung unserer Kunden gewährleisten. Dank gebührt den Mitarbeitern für ihr besonnenes Verhalten beim Brand, ihr großes Engagement bei den Reinigungsarbeiten und die Bereitschaft zur Wochenendarbeit“, unterstreicht Johannsmann.

SKF Feuerwehrchef Andreas Lang hebt die gute Zusammenarbeit mit den anderen Rettungskräften hervor. „Aufgrund der großen Hitze und der enormen Rauchentwicklung war es ein extrem harter Einsatz für alle Beteiligten. Dabei hat sich gezeigt, wie wichtig die gemeinsamen Übungen der Schweinfurter Feuerwehren sind. Auf dieser Basis konnte schnell und unkompliziert Hand in Hand gearbeitet werden.“ Die SKF Einsatzgruppen waren noch Stunden nach dem eigentlichen Brandeinsatz vor Ort und unterstützen auch nach wie vor die Ermittlungen.

Betriebsratsvorsitzender Norbert Völkl erklärt: „Ich bedanke mich zuallererst im Namen des Betriebsrats bei allen Rettungs- und Einsatzkräften! Deren perfektes Zusammenwirken sowie unsere Belegschaft, die in dieser Ausnahmesituation Ruhe bewahrte und besonnen reagierte, haben dazu beigetragen, die Gefahrenlage schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen.”
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