Sigfox demokratisiert den 0G-Netzausbau

(PresseBox) ( München, )
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- Brandenburger Ortschaft Friesack erhält 0G-Netzabdeckung durch Bürgerinitiative

- 400 Euro Investment reichen aus, um 2.500 Bürger zu versorgen

- Dachboden eines Privathauses zur Installation der Mikrobasisstation genutzt

Sigfox - der weltweit führende IoT-Dienstleister und erste Betreiber eines globalen 0G-Netzes - hat mit dem Launch seiner Mikrobasisstation namens Sigfox Access Station Micro den Netzausbau demokratisiert. Das Brandenburger Dorf Friesack konnte so unmittelbar nach Verkaufsstart der routergroßen Box seine eigene 0G-Netzabdeckung erhalten. Viel Geld und Zeit musste die für die Installation verantwortliche Bürgerinitiative jedoch nicht in die Hand nehmen: 400 Euro Investment reichten aus, die 2.500 Bürger der Brandenburger Kleinstadt im Havelland mit Sigfox-basierter IoT-Konnektivität zu versorgen. Die Installation der Sigfox Access Station Micro auf dem Dachboden eines Privathauses erforderte lediglich einen Stromanschluss und ein Ethernetkabel. Sind diese Leitungen gelegt, ist die Mikrobasisstation binnen weniger Minuten in Betrieb genommen. Sie kann bei ländlich freier Sicht einen Radius von rund 4 Kilometern abdecken. Heute wurde die Friesacker Mikrobasisstation zur Anbindung von Dingen, die bislang noch nicht angebunden werden konnten, vom Innovation Hub Havelland (iHVL) offiziell in Betrieb genommen. Die Mitglieder dieser Bürgerinitiative für mehr High-Tech im ländlichen Bereich freuen sich nun auf neue Innovationen, die sie durch die Verfügbarkeit des Sigfox-Netzes unmittelbar umsetzen können. "

Ich verleihe Moderationskoffer mit Legomaterial europaweit für Managementtrainings und zur Strategieentwicklung. Wo sich diese befinden, möchte ich gerne jederzeit wissen. Dies natürlich auch in unserem ländlich gelegenen Lager im Havelland. Deshalb habe ich gerne meinen Dachboden dafür bereitgestellt", erklärt Christoph Köpernick, der die iHVL-Initiative gestartet hat und nun den Standort der Sigfox-Mikrobasisstation betreibt, der vom Innovation Hub Havelland (iHVL) bezahlt wurde, wodurch auch die langfristige Verfügbarkeit der IoT-Konnektivität sichergestellt werden soll.

"Wenn man rund 50 Kilometer von Berlin im Havelland wohnt und arbeitet, befindet man sich, was High-Tech, Innovation und Wirtschaftskraft betrifft auf Ground Zero. Wir wollen als iHVL ein Zeichen setzen, dass man auch in Friesack neueste Technologien einsetzen kann und dass sich privates Engagement zum Wohle aller der hier lebenden und auch beruflich tätigen Menschen lohnt. Das 0G-Netz von Sigfox ist hierfür perfekt geeignet und ideal auch für Landwirte, denn sie können Smarte Sensoren einsetzen, um beispielsweise den genossenschaftlich gesteuerten Landmaschineneinsatz zu optimieren. Deshalb wollten wir nicht bis zum offiziellen Netzausbau durch Sigfox warten und haben Eigeninitiative ergriffen. Viel Investment brauchte es ja auch nicht", erklärt Dagmar Möller, aktives Gründungsmitglied vom iHVL.

"Wir freuen uns sehr über das Engagement und die kreativen Ideen des iHVL und dass unsere Technologie so begeistert angenommen wird. Ursprünglich haben wir die Mikrobasisstation für kommerzielle Applikationen in Unternehmen entwickelt, die entweder sehr abgeschottet in Kellern und unteririschen Gängen oder auch extrem abgelegen - bisweilen in tiefen Tälern - liegen. Selbstverständlich kann aber solch eine Mikrobasisstation auch für alle weiteren im Umkreis wohnenden und arbeitenden Menschen von hohem Nutzen sein", erklärt Aurelius Wosylus, Chief Sales Officer von Sigfox Germany. Dennoch verweist Sigfox auch darauf, dass der weitere allgemeine Netzausbau nicht auf die Anwender abgewälzt werden soll. Die Bereitstellung der Sigfox Access Station Micro ist vielmehr eine Zusatzoption, mit der Kunden ab sofort und mit minimalsten Investitionskosten hohe Quality-of-Service selbst sicherstellen können, sollte die allgemeine Netzabdeckung nicht hinreichend sein.

Deutschlandweit ist die Netzabdeckung - auch im Vergleich zum Wettbewerb - übrigens bereits sehr weit fortgeschritten. Rund 84 Prozent Netzabdeckung werden heute erreicht (Stand Februar 2019) und in vielen der 2056 Städte Deutschlands sowie auch in den meisten kleineren Dörfern und Gemeinden gibt es bereits eine voll funktionsfähige Netzabdeckung für mindestens Outdoor-Applikationen. Nicht selten sogar schon dreifach redundant mit 20 dB zusätzlicher Linkbudgetmarge für Indoor-Applikationen. Dennoch gibt es auch einige wenige weiße Flecken auf der Karte, die derzeit noch keine von Sigfox Germany bereitgestellte Netzabdeckung bieten. Städte, Dörfer und Gemeinden sowie auch Privatinitiativen, Unternehmer und Einzelpersonen können das Netz dennoch durch die Installation einer Mikrobasisstation unmittelbar verfügbar machen. Interessenten an der neuen Mikrobasisstation können sie ab sofort bei munich@sigfox.com bestellen. Weitere Informationen zur Sigfox Mikrobasisstation stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://support.sigfox.com/products#micro

Über iHVL
Das Innovation Hub Havelland (iHVL) bringt Experten und Neulinge rund um die Themen Gründung und Technologie zusammen. Durch den Austausch von Wissen und der Vermittlung moderner Methoden, sollen Innovation und Startups im Havelland (Brandenburg) gefördert werden. Das iHVL sitzt im Herzen der Region, in der Stadt Friesack, ca. 45 Minuten von Berlin entfernt. Die Initiative wurde von Christoph Köpernick gestartet und es haben sich zahlreiche Bürger aus Friesack und dem Havelland angeschlossen. Die Themenschwerpunkte sind Lean Startup, Design Thinking, Lego Serious Play, Blockchain und Internet-of-Things.

Über Friesack
Die Stadt Friesack liegt zentral im Landkreis Havelland, ca. 50 km westlich von Berlin, im Bundesland Brandenburg an der B5 und dem RE2. In der Stadt leben ca. 2.500 Einwohner und zusammen mit den umliegenden Ortschaften kommt der Amtsbereich auf eine Bevölkerung von ca. 6.500 Personen (Stand: 2017). Knapp ein Viertel der Bewohner ist älter als 65 Jahre. Die lokale Wirtschaft ist von regionalem Handwerk, Landwirtschaft, Dienstleistungen und Geschäften geprägt. Während viele Friesacker täglich nach Nauen oder Berlin zur Arbeit pendeln, zieht das OSZ Havelland täglich hunderte SchülerInnen und Auszubildende aus weiten Teilen des Landkreises in die Stadt. Die Stadt liegt, mit je ca. 30 km Entfernung, räumlich isoliert zwischen Nauen, Rathenow und Kyritz. Die lokale Infrastruktur ist mit Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Vergnügungs- und Gastronomieangeboten überdurchschnittlich gut. Bei Internetgeschwindigkeiten und Mobilfunkversorgung besteht deutlicher Nachholbedarf.
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