2007 wird das Jahr der Zombies

Secure Computing prognostiziert ausgefeilte Angriffe

(PresseBox) ( München, )
Pünktlich zum Jahresanfang veröffentlicht Secure Computing die „Sicherheitsprognosen 2007“. Für das neue Jahr erwarten die Experten aus San José eine deutliche Zunahme an Zombierechnern. Die wesentlichen „Infektionsträger“ dafür werden Würmer sein, die gezielt Schwachstellen in Applikationen ausnutzen. Auch Spam wird deutlich zunehmen.

Botnets, welche die Zombierechner verbinden, werden sich schwerer identifizieren und ausschalten lassen. Der Hintergrund: Die Drahtzieher organisieren ihre kriminellen Netze deutlich dezentraler, das „Command & Control“ wird vermehrt aus verschiedenen Richtungen kommen. Darüber hinaus werden sich die Zombies intelligenter tarnen. Secure Computing rechnet für 2007 zudem mit zielgerichteteren Attacken auf Unternehmen und Privatpersonen. Dem Gießkannenprinzip scheinen Hacker zunehmend den Rücken zu kehren.

Spamwelle überschwemmt die Posteingänge

Ende 2007 werden über 95 Prozent aller versendeten Nachrichten Junk Mails sein. Der Löwenanteil davon wird die illegale Bereicherung des Absenders zum Ziel haben. Als Beispiel sei der so genannte „Nigerian Spam“ zu nennen, der die Empfänger auffordert, die Auslandsüberweisung einer Millionensumme über sein Konto laufen zu lassen. Als Belohnung dürfte der Kontoinhaber einen gewissen Prozentsatz der Summe als Provision behalten. Das Ganze wäre natürlich eine hochvertrauliche Angelegenheit. Daneben wird es sich beim Spam 2007 zunehmend um Bilder handeln. Grund ist, dass sich darin leichter Malware verstecken lässt und viele Spam-Filter Probleme haben, Image Spam als solchen zu identifizieren.

Würmer stürzen sich auf Anwendungen

Bei der Malware werden sich vor allen Dingen die Würmer stark „weiter entwickeln“. Diese werden sich auf Schwachstellen in ausgewählten Anwendungen konzentrieren, darunter Multimediadateiformate wie Audio, Video und Grafik sowie Office-Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint und PDF. „Die Krux dabei ist, dass sich die breite Öffentlichkeit der Anfälligkeit seiner Standard-Applikationen gar nicht bewusst ist“, so Frank Kölmel, Sales Director Central and Eastern Europe bei Secure Computing. „Nicht alle User laden sich regelmäßig Softwareupdates runter.“ Darüber hinaus versuchen Malwareschreiber zunehmend, mit ihrem Schadcode zwei Fliegen auf einmal zu schlagen - beispielsweise wenn der Wurm zur gleichen Zeit infizierte Rechner zu Zombies macht und Trojaner installiert, um Passwörter auszuspionieren.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.