Trotz ausgeprägter Sensibilität für IT-Sicherheit stagnieren bzw. sinken die Ausgaben

(PresseBox) ( Essen, )
IT-Sicherheit ist ein wichtiges Thema in den Chefetagen deutscher Unternehmen und öffentlicher Verwaltungen. Fast 70 Prozent der Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung haben ein Auge auf die IT-Sicherheit im eigenen Haus - mehr oder weniger. Während davon knapp 45 Prozent der Unternehmensverantwortlichen der IT-Sicherheit einen hohen Stellenwert einräumen, genießt bei nur rund 25 Prozent der Entscheidungsträger das Thema Sicherheit der IT-Systeme höchste Aufmerksamkeit. Das ist angesichts der allgemein bekannten Tatsache, dass IT-Ausfälle Unternehmen ruinieren können, ein noch sehr geringer Prozentsatz. Zudem scheint ein hoher Aufmerksamkeitsgrad in deutschen Chefetagen noch nicht gleichbedeutend mit hoher Investitionsbereitschaft zu sein. Denn trotz der ausgeprägten Sensibilität planen nur 41 Prozent der Befragten in Wirtschaft und Verwaltung, die Investitionen in die IT-Sicherheit zu erhöhen. Dagegen wollen 59 Prozent die Ausgaben für die IT-Sicherheit ihres Unternehmens einfrieren bzw. zurückfahren. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Sicherheitscheck 2007“ der secunet Security Networks AG aus Essen.

Während in Handel, Dienstleistung, produzierendem Gewerbe und öffentlicher Verwaltung mit nur geringen Abweichungen die Befragten zu rund 45 Prozent angeben, dass die Chefetage der IT-Sicherheit eine „hohe Aufmerksamkeit“ einräumt, widmen die Entscheider in den einzelnen Branchen in sehr unterschiedlichem Maße der IT-Sicherheit eine „sehr hohe Aufmerksamkeit“. Überdurchschnittlich hoch ausgeprägt ist die Sensibilität in IT-Sicherheitsfragen bei den Verantwortlichen im Handel (32,8 Prozent), dicht gefolgt von der Dienstleistungsbranche mit 29,1 Prozent. Schlusslicht bildet mit deutlichem Abstand das produzierende Gewerbe mit 14,7 Prozent knapp vor der öffentlichen Verwaltung (13,0 Prozent). Die mangelnde Aufmerksamkeit in den Führungsebenen des produzierenden Gewerbes ist umso erstaunlicher, als dass 93,7 Prozent der produzierenden Unternehmen ihre IT-Systeme selbst als geschäftskritisch („hoch kritisch“ = 34,5 Prozent; „kritisch“ = 59,2 Prozent) einstufen und mit ihrer Einschätzung deutlich vor den anderen Branchen liegen.

Dabei scheint der „sehr hohe Aufmerksamkeitsgrad“ nicht unbedingt mit der Größe des Unternehmens zu korrelieren. Denn bewundernswerterweise richten die Chefs von überdurchschnittlich vielen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter, nämlich 32,5 Prozent, ein ganz besonderes Augenmerk auf die IT-Sicherheit. Erst mit deutlichem Abstand widmen Unternehmenslenker mit mehr als 5.000 Mitarbeitern (21,5 Prozent) der IT-Sicherheit eine sehr hohe Aufmerksamkeit, wobei der prozentuale Anteil der Unternehmen, die der IT-Sicherheit eine sehr hohe Aufmerksamkeit widmen, mit abnehmender Mitarbeiterzahl weiter sinkt.

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