Industrie-Anzeigesysteme mit FTP-Ethernet-Interface unter Betriebssystem LINUX

Die neue Dimension in der Ansteuerung von Industrieanzeigen

(PresseBox) ( Haan, )
In der Industrie wird in den letzten Jahren immer häufiger nach einem einheitlichen Standard zur Kommunikation für Großanzeigesysteme gefragt. Dies hat den Hinter-grund, dass unterschiedliche Anzeigetypen teilweise unterschiedlich angesteuert, bzw. programmiert werden mussten. Die bisher eingesetzten Feldbussysteme wie Interbus oder Profibus haben bei großen Datenmengen, die für Industrieanzeigen benötigt werden, einen hohen Programmieraufwand auf der Anwenderseite.

SCHAUF, als Hersteller elektronischer Anzeigesysteme stellt nun eine Lösung vor, die es gestattet, verschiedene Anzeigesysteme miteinander zu kombinieren und über einen einheitlichen Standard anzusteuern. Auf Basis eines Industrie-PC´s und des Betriebssystems LINUX wurde das File Transfer Protocol (FTP) verwendet, das Da-ten über das Ethernet über 10/100 Base-T zu den Anzeigen überträgt. Mit dem FTP-Ethernet-Interface ist es möglich, jeden beliebigen Anzeigetyp von einem beliebigen FTP-Client (einer SPS oder einem PC) über diesen Standard anzusteuern.

LINUX ist als Betriebssystem zukunftssicher und unabhängig von Lizenzgebühren. Es ist mit einer Auswahl von Treibern bestückt, die eine möglichst universelle Ein-setzbarkeit auf verschiedenen Rechner-Plattformen gewährleisten. Die Konfiguration der Anzeige erfolgt über eine einzige Konfigurationsdatei. Darstellungsmöglichkeiten, wie Breitschrift, blinken der Anzeige, Einblendung von Mitteilungen für ein vordefi-nierbares Zeitintervall oder Darstellungen in rot, gelb oder grün (für mehrfarbige An-zeigen) sind frei konfigurierbar. Die Konfigurationsdaten können mit einem normalen Texteditor bearbeitet und als Textdatei abgespeichert werden. Es sind bis zu 255 Dateien konfigurierbar. Dies hat den Vorteil, dass keine speziellen Protokolle not-wendig sind und der Anwender extreme Einsparungen an Programmierzeit hat. Dar-über hinaus sind weitere Funktionalitäten unter LINUX ausbaubar, wie z. B. die Über-tragung von Sprachsignalen mit der Ausgabe über Lautsprecher.

Das File Transfer Protocol FTP wurde gewählt, da wegen der benötigten Sicherheit bei der Datenübertragung eine verbindungsorientierte Übertragung auf Basis von TCP/IP nötig ist. Es sind keine spezifischen Protokollanpassungen für Anzeigesy-steme durch den Anwender notwendig. Die Nutzdaten werden als reine ASCII-Dateien gesendet und von der Anzeige verarbeitet und angezeigt. Das heißt, die An-zeigedaten können in einfachster Weise von der SPS oder dem Steuerungs-PC ge-neriert werden. Gleichzeitig sind über den FTP-Zugang zusätzliche Service-Funktionen wie z. B. Firmware-Update, Ablegen von Konfigurationsdateien, Downlo-ad von Logdateien, usw. möglich. Eine Fernwartung kann über Internet/Intranet per TELNET erfolgen.

Es ist ein mehrstufiges Sicherheitssystem über Passwörter und über Gruppen verge-bene Zugriffsrechte eingerichtet werden. Optional wird eine grafische Benutzerober-fläche angeboten, mit der dann eine Fernsteuerbarkeit über Virtuel Network Compu-ting (VNC) möglich ist.

Als Ethernet-Interface wird ein Standard Industrie-PC mit einem 3.5“ FDD SubCom-pact Form Faktor mit folgenden Leistungsmerkmalen eingesetzt :

- Dual 10/100Base-T Fast Ethernet Anschluss
- 2 serielle-/1 parallele-/ 2 USB-Schnittstellen
- Anschluss für Monitor und Tastatur (zur Wartung vor ORT)
- 64 MB SDRAM, erweiterbar auf 128 MB
- 1 Compact Flash Memory Steckplatz
Eingesetzt werden 32MB Compact-Flash-Memory-Karten
- Low Power NS Geode CPU
Ein Lüfter für die CPU ist nicht erforderlich
- 5 V Spannungsversorgung

Als Speichermedium wird eine Compact-Flash-Disk genutzt. Sämtliche relevanten Daten des Betriebssystems und die Konfigurationsdateien der Anzeige und der FTP-Kommunikationsschnittstelle werden im Flash-Speicher abgelegt. Einzig die Nutzda-ten (Texte) werden im RAM gespeichert

Wir liefern Industrieanzeigen unter anderem an:
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