Neuartige Funklösung kann das Ausmaß von Brandkatastrophen verringern

Mieter erfahren sehr viel schneller vom Ausbruch des Feuers und können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen

(PresseBox) ( Berlin, )
Über Funk vernetzte Brandmelder lässt sich laut Angaben des Berliner Unternehmens Scatterweb zukünftig das Ausmaß von Brandkatastrophen wie jüngst in Ludwigshafen deutlich reduzieren. "Bricht in einem Gebäude ein Feuer aus, entscheiden oft Sekunden über ein Menschenleben. Sind die in verschiedenen Gebäudeteilen angebrachten Brandmelder über Funksensoren miteinander verbunden, wird der Ausbruch des Brandes sehr schnell in jeden Winkel des Wohnungs- oder Bürokomplexes gemeldet und sofort Alarm ausgelöst", erläutert Christian Huthmacher, Geschäftsführer der Scatterweb GmbH. "Schließlich möchte auch der Mieter im fünften Stock umgehend über den Unglücksfall informiert werden, gerade wenn sich der Brandherd nicht in seiner unmittelbaren Nähe befindet, sondern vielleicht drei Stockwerke tiefer."

Das vollständig drahtlose Netz zwischen den Brandmeldern in einem Gebäude konfiguriert sich dabei selbst: Die an den einzelnen Brandmeldern angebrachten Streichholzschachtel-großen Funkmodule kommunizieren miteinander und übermitteln über die Frequenz 868 Megaherz die Nachricht vom Ausbruch des Brandes. Selbst wenn eines der Module ausfallen sollte, wird der Nachrichtenfluss nicht unterbrochen, der intelligente Sensor weicht dann auf das nächstliegende Modul aus. Über ein Gateway ins Internet ist außerdem die permanente Übermittlung von Daten an ein angeschlossenes System möglich. Die Brandmelder können auf diese Weise von einer zentralen Stelle aus gewartet werden. "Das hat den schönen Nebeneffekt, dass die Wartung für den Betreiber sehr viel ökonomischer und für den Mieter wesentlich angenehmer ist", so Christian Huthmacher.

Das Thema gewinnt zusätzlich an Wichtigkeit, weil in verschiedenen Bundesländern der Einsatz von Brandmeldern per Gesetz zur Pflicht erhoben wird. Entsprechende Regelungen existieren bereits in den Landesbauordnungen der Länder Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein. Darin ist vorgesehen, dass bei Neu- und Umbauten Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden müssen. In allen genannten Bundesländern außer dem Saarland müssen auch Bestandsbauten nachgerüstet werden. Dafür sind unterschiedliche Fristen festgelegt. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein drängt dabei die Zeit: Hier muss die Nachrüstung spätestens bis Ende 2009 beziehungsweise 2010 abgeschlossen sein.
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