SafeNet gibt Tipps zu Fallstricken beim Online-Einkauf

(PresseBox) ( Belcamp, )
Vorweihnachtszeit ist Shoppingzeit - bis zu 75,7 Milliarden Euro Gesamtumsatz erwartet der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) für die Monate November und Dezember. Laut HDE kauft durchschnittlich jeder Dritte regelmäßig im Internet ein - rund 10 Milliarden werden 2006 durch E-Commerce umgesetzt. Ein gefundenes Fressen für Internetbetrüger. Der IT-Sicherheitsspezialist SafeNet kennt die Gefahren und rät Internetnutzern vor dem Online-Einkauf die Seite des Anbieters genauestens anzusehen. Dabei sind folgende Aspekte von besonderer Bedeutung: digitale Zertifizierung, Impressum und Allgemeine Geschäftsbedingungen. Mit den folgenden fünf Schritten ist man auf der sicheren Seite:

1) Ist die Seite mit einem digitalen Zertifikat ausgezeichnet?
Das Schloss-Symbol rechts unten im Browser bietet eine wichtige Orientierungshilfe beim Einkauf im Internet. Die Identität der mit diesem Symbol versehenen Seiten wurde durch autorisierte Parteien geprüft und zertifiziert. Wer auf das Schloss klickt sieht, wann das Zertifikat ausgestellt wurde und durch wen. Laut SafeNet sollten Online-Shopper auf Seiten ohne Schloss-Symbol keine vertraulichen Informationen wie Kreditkartennummer oder Bankverbindung angeben, sondern einen anderen Zahlungsweg wählen oder ganz auf einen anderen Anbieter ausweichen.

2) Werden vertrauliche Daten verschlüsselt übertragen?
Spätestens beim Bezahlen an der virtuellen Kasse sind Angaben zu Kontodetails und Geheimnummer der Kreditkarte nötig. Diese vertraulichen Daten sollte man nur eingeben, wenn die Transaktion verschlüsselt abgewickelt wird. Ein Zeichen dafür ist bei der Internet-Adresse die Angabe: „https" statt „http".

3) Sind die Kontaktdaten des Anbieters vollständig angegeben?
Beim ersten Kontakt mit einem Anbieter ist es wichtig unter „Kontakt" oder „Impressum" zuerst Postanschrift oder Telefonnummer des Anbieters nachzusehen. Fehlen die Kontaktdaten, ist es besser, dort nicht zu bestellen.

4) Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen einsehbar?
Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind eine wichtige Informationsquelle, deshalb sollte man sich die Zeit nehmen sie genauestens durchzulesen. Oft verbergen sich im Kleingedruckten Vereinbarungen über teure Abonnements oder ähnliches.

5) Gibt es ein Konto mit dem Status des Bestellvorgangs?
Bei kleinen Online-Shops kann man häufig die Angaben seiner Bestellung im Nachhinein nicht mehr einsehen. Bei Unklarheiten kann es hilfreich sein, wenn der Käufer einen schriftlichen Nachweis der Transaktion vorweisen kann: Deshalb lieber einen Ausdruck für die Unterlagen machen.

Damit Internetnutzer nicht nur sicher online shoppen können, sondern auch vor Phishing-Attacken geschützt sind, rät SafeNet dazu offiziell wirkende E-Mails, die vermeintlich von der eigenen Bank stammen mit Vorsicht zu genießen. In vielen Fällen handelt es sich um so genannte Phishing-Versuche, um an Bankinformationen, Passwörter oder PINs zu kommen. Niemals auf den angegebenen Link klicken und auf gar keinen Fall persönliche Bankdaten angeben. Die Internet-Adresse der Bank sollte immer direkt in den Browser eingetippt werden. Auf diese Weise kann man ausschließen, auf einer gefälschten Website zu landen.
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