Sparkassen haben die höchste Beratungskompetenz

Die Nürnberger Marktforschung PULS ermittelte, in welcher Form sich die Deutschen am liebsten von ihrer Bank beraten lassen und wem sie die beste Beraterleistung zuerkennen

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Deutschlands Bankkunden fühlen sich von den Sparkassen am besten beraten. Dies ist ein Ergebnis des neuen Finanzmonitors, den die Nürnberger Marktforschung PULS seit kurzem repräsentativ in Deutschland erhebt. Demnach erzielten die Sparkassen auf einer Skala von 1 (ungenügend) bis 6 (sehr gut) einen Wert von 4,56. Besonders die jungen Bankkunden zwischen 18 und 30 Jahren und Haushalte mit einem niedrigen monatlichen Einkommen geben der Sparkasse gute Noten für die Beratungsleistung. Zweitplatzierte bei dem Ranking sind die Volks- und Raiffeisenbanken mit dem nur leicht niedrigeren Wert von 4,54. PULS-Chef Konrad Weßner sieht darin die Früchte der konsequenten Ausrichtung auf die Privatkunden: "Diese Kunden bilden bei Sparkassen und VR-Banken das Hauptklientel. Beide Organisationen wurden mit Erfolg systematisch auf die Bedürfnisse des "Otto Normal- Anlegers" ausgerichtet." Jetzt, wo sich die Finanzwelt radikal ändert und der einfache Privatkunde wieder stärker in den Fokus rückt, zahlt sich diese Strategie aus. Beim durchschnittlichen Kunden, so Weßner, haben was Kompetenz und Beratungsleistung angehen, die Sparkassen und VR-Banken vor den Privatbanken mehrere Jahre Vorsprung. So landet die Deutsche Bank bei dem Finanzmonitor- Ranking lediglich auf Platz drei mit einem Wert von 4,36, vor der Commerzbank mit 4,33 und der Dresdner Bank mit 4,29. Von den klassischen Privatbanken schneidet die HypoVereinsbank mit einem Wert von 4,13 am schlechtesten ab.

Von den Banken mit neuen Geschäftsmodellen hat sich bei der Beratungsleistung die ING Diba bislang am besten etabliert. Ihr geben die Befragten einen Wert von 4,29, also in der gleichen Qualität wie die Dresdner Bank.

Eindeutig auch die Präferenz bei der Beratungsform. Weit vorne liegt das klassische Gespräch mit dem Berater in der Filiale. 75,9 Prozent ziehen diesen Beratungsweg vor. Nur 10,9 Prozent wählen das Gespräch zu Hause als bevorzugte Beratungsform, 5,5 Prozent präferieren Online und 2,9 Prozent die telefonische Beratung. Weßner: "Dies belegt, dass die Bankfiliale nicht tot ist, auch wenn viele Banken aus Kostengründen ihre Kunden lieber über Telefon und Computer beraten würden."
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