Cyberangriffe entwickeln sich zum größten Risiko für Unternehmen

(PresseBox) ( München, )
Adenike Cosgrove, Cybersecurity Strategist EMEA bei Proofpoint, kommentiert:

„Anfang dieses Jahres hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) Cyberattacken als eine der drei größten Risiken hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit eingestuft. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass Unternehmen aus Europa, Asien und Nordamerika in der Studie „Regional Risks for Doing Business“ Cyberangriffe als das größte Risiko für die heutige Geschäftswelt wahrnehmen. Da immer mehr Unternehmen Cloud-Anwendungen nutzen und auf neue Technologien setzen, um Innovationen zu entwickeln und neue Einnahmequellen zu erschließen, steigt die Anzahl der potenziellen Ziele exponentiell an.

Angesichts der heutigen Cyber-Bedrohungslandschaft und als Folge von WannaCry und weiterer schwerwiegender Angriffe der vergangenen Jahre, wird Aufsichtsräten und Führungskräften auf der ganzen Welt endlich bewusst, welche Auswirkungen Cyberangriffe auf ihr Unternehmen haben können und zunehmend auch haben. Eine kürzlich weltweit durchgeführte Umfrage von Proofpoint unter Wirtschaftsunternehmen ergab, dass 82 Prozent der Vorstände sich mit den Auswirkungen von E-Mail-Betrug befassen. Zudem erwarten 77 Prozent der Unternehmen in den nächsten 12 Monaten Opfer von E-Mail-Betrug zu werden.

Es ist an der Zeit, dass IT- und Sicherheitsexperten dieses gestiegene Bewusstsein in der Geschäftswelt nutzen, um den Wandel wirklich umzusetzen, den sie seit Jahren anstreben. Denn moderne Cyberangriffe zielen auf Menschen ab, nicht nur auf die Technologie. Es gilt daher Ansätze zur Cybersicherheit zu verfolgen, die den Menschen anstatt die Technik in den Mittelpunkt stellen. Dies kann dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen eines Cyberangriffs zu minimieren. Unternehmen müssen das individuelle Risiko, das jeder Mitarbeiter von Natur aus mit sich bringt, berücksichtigen. Und sie müssen verstehen, auf welche Art und Weise Kriminelle ihre Angestellten angreifen. Nur dann können Unternehmen ihre Mitarbeiter auch besser schützen."
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