Wärmefluss-Thermografie sorgt für Tiefenkontrolle im Takt

PROFACTOR präsentiert Technologien für zerstörungsfreie Materialprüfungen

(PresseBox) ( Steyr (Österreich), )
Die Fehlertoleranz der Konsumenten sinkt, die Produkte werden immer komplexer und variantenreicher. Das stellt die automatisierte Qualitätskontrolle in der Industrie vor immer größere Herausforderungen. PROFACTOR erforscht innovative Möglichkeiten der Wärmefluss- Thermografie für eine Inline-Qualitätskontrolle.

Die Anforderungen der Materialprüfung gehen immer mehr über klassische Oberflächenkontrolle hinaus. Das betrifft den Motorblock in der Automobilindustrie ebenso wie das Verbundmaterialbauteil in der Luftfahrtindustrie. Auch Risse und Fehler im Inneren des Bauteils müssen zuverlässig erkannt und aussortiert werden - und das im Takt der Produktion. PROFACTOR kombiniert Methoden und Algorithmen aus der Robotik und aus der Bildverarbeitung, um allen Anforderungen der Industrie gerecht zu werden.

"Thermovideos" liefern die Daten

Das System besteht - vereinfacht gesagt - aus einer Wärmequelle und einer Thermokamera. Diese liefert ein "Thermovideo". Der zeitliche Verlauf der Wärmeausbreitung liefert Informationen über Fehlstellen aus dem Bauteilinneren. Damit können auch Risse detektiert werden, für die es an der Oberfläche keine Hinweise gibt. Um Taktzeiten einzuhalten, müssen die Aufnahmen in der Bewegung aufgenommen werden. Die Auswertung muss diese Bewegungen berücksichtigen.

Bauteile mit komplexer Geometrie

Bei Bauteilen mit komplexer Geometrie ist eine optimale Bewegungsplanung des Roboters nötig. Die Maschine positioniert dank ausgeklügelter Pfadplanung auch Bauteile wie Kurbelwellen so vor dem Inspektionssystem, um eine vollständige Qualitätsprüfung zu ermöglichen.

Auch in rauer Umgebung einsetzbar

Auch in rauer Industrieumgebung kann die Thermografie zur Erkennung von Strukturfehlern unter der Oberfläche eingesetzt werden. Selbst Stahlrohre mit einer Temperatur von 1.000 Grad Celsius und einer Geschwindigkeit von 23 km/h können einer 100-prozentigen Kontrolle unterzogen werden.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Wärmeflussthermografie zielt auf einen breiten Einsatz in der Produktion ab:


Risskontrolle in einfachen und komplexen Bauteilen
Qualitätskontrolle von Fügeverbindungen (zum Beispiel Schweißnähte oder Verklebungen)
Dickenmessung
Bestimmung der Temperaturleitfähigkeit.


Ein wesentlicher Vorteil der Wärmefluss-Thermografie: Sie arbeitet berührungsund zerstörungsfrei. Auch die Nachteile der manuellen Qualitätskontrolle mit fluoreszierenden und magnetischen Partikeln fallen weg.

PROFACTOR mit Wärmefluss-Thermografie auf der Control
Control - Messe für Qualitätssicherung
Stuttgart, 14. bis 17. Mai 2013
Halle 1, Stand 1602
http://www.control-messe.de
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