Auch Audi sucht den Fortschritt in der Kennzeichnungstechnik: Bei den Projekten Q7 und A4 Freigabe für das PrintoLUX®-Verfahren erteilt

(PresseBox) ( Frankenthal/Pfalz, )
Das PrintoLUX® Kennzeichnungsverfahren findet bei industriellen Nutzern immer mehr Anerkennung. Vor allem die Automotive-Branche verabschiedet sich bei der Herstellung der benötigten Kabel-, Leitungs- und Anlagenbeschilderung zunehmend von der Gravur, um sich dem wirtschaftlicheren und leistungsstarken PrintoLUX®-Verfahren zuzuwenden.

Von den großen deutschen Automobilkonzernen war es zunächst die Daimler AG, die das PrintoLUX®-Verfahren schon vor zwei Jahren als eine Option der Kennzeichnungsfertigung freigab, um im Frühjahr 2012 dem Kennzeichnungsspezialisten aus Frankenthal/Pfalz für die Produktion des neuen C-Klasse-Modells mit einer großen Zahl an Kennzeichnungsvarianten eine weltweite Projektfreigabe zu erteilen. Auch bei Audi hat PrintoLUX® schon vor zwei Jahren allgemeine Freigaben zum Einsatz erzielt. Jetzt, im März 2013, wurden daraus zwei große Projektfreigaben: Bei der Fertigung des Q7 in Bratislava kann PrintoLUX® zur Kennzeichnungsfertigung eingesetzt werden, was auch bereits getan wird. Und für die in 2014 beginnende Fertigung des neuen A4 können gemäß der entsprechenden "Produktdatenblätter zur Freigabeliste Elektrik der Automatisierungstechnik Audi" viele der eingesetzten Bezeichnungsschilder für Gehäuse, Geräte, Kabel und Anlagen mit dem PrintoLUX®-Verfahren hergestellt werden.

Materialmindeststärke als Türöffner

Peter Jakob, der den thermohärtenden Digitaldruck von PrintoLUX schon im Jahr 2010 bei Audi präsentierte, weiß noch gut, welcher Trumpf dabei am besten gestochen hat: "Audi war bei der Kennzeichnung mit Metallschildern ausschließlich das Gravur-Verfahren gewohnt. Mit diesem Verfahren war eine Materialmindeststärke von 1,5 mm üblich. Als wir dann nachweisen konnten, dass mit PrintoLUX® Metalle, Kunststoffe und Folien zu bedrucken sind, und bei einem Alu-Kabelschild eine Materialstärke von 0,5 mm gut ausreicht, waren wir so gut wie im Geschäft."

Im Sinne der Nachhaltigkeit und einer damit verbundenen Materialeinsparung wurde das mit PrintoLUX® gefertigte 12 x 60 x 0,5 mm Alu-Kabelschild bei Audi als Standard festgelegt. Dass dieses Schild von PrintoLUX® auch von Daimler eingesetzt wurde, störte bei Audi niemanden. Nach Worten von PrintoLUX® Key-Account Manager Frank Ritter war das Gegenteil der Fall: "Unser Gesprächspartner von Audi ließ uns gleich wissen, dass der Einsatz des Kabelschildes bei Daimler und Audi die Stückzahl ja weit nach oben schrauben würde und die Preise dann sicher in die umgekehrte Richtung gingen."

Systematische Implementierung von PrintoLUX® für die Fertigung des neuen Audi A4

Mehr als zweieinhalb Jahre nach den ersten Geschäftskontakten ist es PrintoLUX® nun im März 2013 gelungen, für die Fertigung des neuen Audi A4 (Produktion und Verkauf voraussichtlich ab 2014) mit einer Vielzahl von Bezeichnungsschildern auf die "Freigabeliste Elektrik der Automatisierungstechnik" zu kommen. Dabei geht es unter anderem um Bezeichnungsschilder für externe Schalter (Rufschalter, Störungsschalter, etc.), für Gehäuse und Endschalter (außerhalb und innerhalb des Schweißbereichs), für Geräte und Kabel innerhalb und außerhalb des Schaltschrankes, für Betriebsmittel und für Anlagen. Als Schildmaterialien kommen dabei Polyesterdekorfolie und Aluminium zum Einsatz. Die beiden dazu freigegebenen Drucksysteme sind in der größeren Variante das PrintoLUX®-FB-10-plus für den stationären Einsatz im Werk des Zulieferers und als kleinere Variante das System PrintoLUX®-Basic-plus für den mobilen Montageeinsatz. Audi selbst hat am Standort Ingolstadt bereits ein PrintoLUX®-FB-10-plus-System im Einsatz.

Zeitgemäße Kennzeichen- und Schilderherstellung ist vor allem für die Automobilbranche ein Gewinn

Die Technik-Verantwortlichen der großen Automobilhersteller haben andere Themen im Fokus als die Kennzeichnung von Kabel, Geräten, Schaltern und Anlagen. Trotzdem findet diese Aufgabe mit ihren dazugehörigen Aspekten nach entsprechenden Prüfungen und Begutachtungen Aufnahme in streng geführte Freigabelisten, die für alle Zulieferer verbindlich sind. Bei den Zulieferern von Audi, BMW, Daimler/Smart oder Porsche merkt man allmählich, dass es mit PrintoLUX® einen neuen Weg gibt, ohne Qualitätseinbußen schneller und einfacher zu den benötigten Kennzeichnungen zu kommen, als dies mit konventionellen Verfahren der Fall ist (z.B. Gravur, Siebdruck, Eloxalunterdruck, Lasern etc.). Praxisbeispiele zeigen die Prozessvereinfachung und Zeitersparnis, die sich mit PrintoLUX® verbinden:

Für ein Projekt benötigte ein deutscher Automobilzulieferer ca.50.000 Kabelschilder. Diese wurden mittels Gravurtechnik im eigenen Haus hergestellt. Der dafür beauftragte Mitarbeiter schaffte pro Tag 800 Stück, also gut drei Monate für die benötigte Anzahl. Mit zwei PrintoLUX®-Basic-Systemen lassen sich heute über 6.000 Schilder am Tag fertigen. Schon nach acht Tagen sind 50.000 Schilder einsatzfertig. Vor allem durch die kürzere Arbeitszeit spart das Unternehmen bei einem Stundensatz von 35 € mehr als 15.000 Euro an einem einzigen Projekt. Die Investition in die PrintoLUX®-Systeme war damit schon nach dem ersten Einsatz bezahlt. Zur Flexibilität des Kennzeichnungsverfahrens trägt auch bei, dass inhaltliche Änderungen/Korrekturen bis zur letzten Minute einfließen können, ohne dabei doppelt zu produzieren und Ausschuss in Kauf nehmen zu müssen. Schließlich können PrintoLUX®-Montage-Systeme auch direkt vor Ort eingesetzt werden, was sich vielfach als eine zusätzlich zeit- und kostensparende Option erweist.

Bei den Zulieferern der großen deutschen Automobilkonzerne hat sich PrintoLUX® in kurzer Zeit einen Namen gemacht

Es gibt eine große Schnittmenge an Lieferanten, die für Audi ebenso arbeiten wie für Daimler/Smart und BMW. Den meisten dieser Unternehmen ist der Name "PrintoLUX" in kurzer Zeit zu einem Begriff geworden, da sie die Vorteile dieses jungen Kennzeichnungsverfahrens gegenüber konventionellen Verfahren erleben und durch die mit dem Einsatz von PrintoLUX® verbundene Prozessvereinfachung deutliche Einsparungen erzielen.

Im Vergleich zur klassischen Gravur kann mit PrintoLUX® im Seriendruck pro Tag eine wesentlich höhere Stückzahl hergestellt werden. Damit lässt sich die Herstellung der Schilder näher an den Abnahmetermin legen und alle Änderungen, die sich in diesem Zeitraum ergeben, können bereits bei der Ersterstellung der Kennzeichen berücksichtigt werden. Anwender können das System mit auf die Montage nehmen und Änderungen/Ergänzungen kurzfristig vor Ort vornehmen.

Den Vorteil der Prozessvereinfachung und des Zeitgewinns baut PrintoLUX® im Rahmen seiner Systementwicklung kontinuierlich aus. So lassen sich mit dem PrintoLUX®-FB-10-plus-System und der neuen Quattro-Software im Vergleich zu den älteren PrintoLUX®-Systemen nochmals deutliche Zeitgewinne verbuchen. Mit der beschriebenen Kombination lassen sich bis zu 12.800 Kabelschilder pro Tag fertigen, was einer Vervierfachung des bisher möglichen Durchsatzes gleichkommt.

Mit dem PrintoLUX®-Verfahren lassen sich kleinste Schrifttypen realisieren, bis in Bereiche, in denen sich die Gravur längst verabschiedet hat. Und dies konturenscharf, in bester Lesbarkeit. Wo gewünscht, geht der Druck ohne Mehrkosten auch farbig.

PrintoLUX® erlaubt eine große Flexibilität und hilft durch Serviceangebote den Nutzern, Zeit einzusparen: Das System kann unterschiedliche Materialien bedrucken (Metalle, Kunststoffe, Klebefolien). Standardschildformate werden auf Wunsch mit der erforderlichen Bohrung, abgerundeten Ecken oder speziellen Klebern geliefert.

Immer stärker nachgefragt: selbstklebende Ausführungen von Industriekennzeichnungen

Neben dem Bedrucken der Kennzeichnungen steht auch die Aufgabe der einfachen Schildmontage. Je nach Anforderung und Art bedeutet die Befestigung mit Schildträgern, Schrauben oder Nieten einen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Den diesbezüglich geringsten Aufwand erfordern selbstklebende Kennzeichnungen, die von den Anwendern deshalb auch favorisiert werden und wo immer möglich zum Einsatz kommen. Selbst als reine Montagehilfen haben sich einfache Kleber bereits etabliert.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.