Aufbruch bei paragon: Neue Kraft, bewegende Ideen

(PresseBox) ( Delbrück, )
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- Planung 2010: 58 Mio. € Umsatz; 7,5 Mio. € operatives EBITDA
- Zusätzliche Produkte: Chancen im Bereich neuer Antriebe
- Finanzberichte und Hauptversammlung: Nachholung bis zum Herbst

Unter dem Motto "Neue Kraft, bewegende Ideen" stellt sich die paragon AG für die Zeit nach der bald überwundenen Insolvenz auf. Neben dem etablierten Portfolio will das Unternehmen durch die mitten in der Krise betriebene Entwicklung zusätzlicher Produkte den Trend zu neuen Antrieben im Automobil nutzen und mitgestalten. Für das Geschäftsjahr 2010 prognostiziert Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers positive Finanzdaten. Das Unternehmen strebt einen Umsatz von 58 Mio. € und einen deutlich positiven operativen freien Cashflow in Millionenhöhe an. Das um die Kosten der Restrukturierung und der Insolvenz bereinigte Ergebnis (operatives EBITDA) erwartet paragon mit 7,5 Mio. €. Auch unter Berücksichtigung der außerordentlichen Aufwendungen sind nach Angaben des Vorstandes voraussichtlich bereits in 2010 positive EBIT/EBT-Werte möglich.

Im Zuge der weltweiten Finanz- und Automobilkrise war paragon zum Jahreswechsel 2008/2009 in Schwierigkeiten geraten. Nach erheblichen Restrukturierungsmaßnahmen schrieb paragon ab dem zweiten Quartal 2009 wieder operativ schwarze Zahlen, doch konnte sich das Unternehmen trotzdem mit den Banken nicht einigen. Daraufhin leitete der Vorstand am 5. Oktober 2009 ganz bewusst ein Planinsolvenzverfahren ein. Auch in den folgenden Monaten schrieb paragon die positive Entwicklung fort; die Gläubiger stimmten schließlich am 16. April 2010 dem Insolvenzplan mit überwältigender Mehrheit zu. Nach der aktuell laufenden technischen Phase zur Beendigung des Verfahrens wird das Unternehmen voraussichtlich zum 1. Juni 2010 die Insolvenz hinter sich lassen.

Zukünftig wird sich paragon voll auf die erfolgreiche Rolle als innovativer Zulieferer für die Automobilindustrie konzentrieren. Dabei besetzt das Unternehmen sieben Produktbereiche: Luftqualität, Antriebsstrang, Akustik und Cockpit, Schrittmotoren sowie Media-Interfaces und Bedienung; die Produktion bleibt in Suhl (Thüringen) und St. Georgen (Baden-Württemberg). Zudem wird paragon elektronische Lösungen für neue Antriebe in den Fokus nehmen; noch im ersten Halbjahr wird das Unternehmen erste Produkte für Hybridfahrzeuge und E-Mobilität vorstellen.

Aktuell beschäftigt paragon an den vier Standorten in Deutschland 321 Mitarbeiter, davon 56 in Delbrück, 189 in Suhl, 50 in St. Georgen und 26 in Nürnberg. Auf Grund des deutlichen gestiegenen Abrufverhaltens der Automobilhersteller stellt das Unternehmen an den Standorten Delbrück (Controlling und Entwicklung) und Nürnberg (Entwicklung und Konstruktion) bereits wieder ein.

"Die wichtigste Botschaft für die Aktionäre ist, dass die paragon-Aktie durch das erfolgreiche Planinsolvenzverfahren werthaltig geblieben ist", betont Frers. Mit positiven Zahlen will das Unternehmen im Jahr 2010 die Positionierung im Prime Standard der Deutschen Börse festigen. Schrittweise wird paragon die Finanzberichte für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 nachholen. Über die beiden Jahre und über das Rumpfgeschäftsjahr für den Zeitraum der eröffneten Insolvenz wird das Unternehmen auf einer Bilanzpressekonferenz im August und einer Hauptversammlung im Herbst berichten. Zum 1. Januar 2011 will das Unternehmen dann zum bisher üblichen Berichtszeitraum (Kalenderjahr) zurückkehren.
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