Ooyala Report: Nutzerfrust bei OTT-Videos führt 2018 zu deutlichen Veränderungen

Zunehmende Verbreitung von Smartphones sowie verbesserte Konnektivität und mehr Komfort führen zu mehr mobilen Aufrufen und zu Umbrüchen bei klassischem Fernsehen

(PresseBox) ( Köln, )

Bis 2020 wird die Nutzung von linearem Live-OTT die von herkömmlichem Fernsehen überholen, so Prognosen von Unisphere Research
Auf jedem Bildschirm – einschließlich Smart TVs und mobilen Geräten – sind der Großteil der Videoinhalte nicht lange Videos, so eine kürzlich erschienene Ooyala-Analyse


Ooyala, globaler Anbieter von Software und Angeboten, die die Komplexität der Videoproduktion, -Streaming und -Monetarisierung vereinfachen, hat seinen State of the Broadcast Industry 2018 Report vorgestellt. Dieser besteht aus Daten und Analysen von Ooyala selbst sowie anderer Organisationen. Der Report zeigt die Herausforderungen, vor denen Content-Produzenten und -Distributoren stehen, wenn sie ihr Publikum in einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft halten und ausbauen wollen. Zudem verdeutlicht der Report den Frust vieler Nutzer, wenn sie sich in einer Umgebung zurechtzufinden wollen, in der es vielleicht einfach zu viel Auswahl gibt.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass Nutzer Inhalte überall und auf jedem Gerät konsumieren. Allerdings sind viele Zuschauer bereits jetzt mit der Vielzahl an Auswahlmöglichkeit überfordert. 49 Prozent der Nutzer sagen, dass zu viele Fernsehprogramme zur Auswahl stehen, so das Marktforschungsunternehmen Hub Entertainment.

Trotz dieser Fülle an Möglichkeiten deuten besonders die Millennials an, dass sie mit ihren derzeitigen OTT-Angeboten nicht vollends zufrieden sind. Das fand das Umfrageinstitut Morning Consult heraus. Diese Unzufriedenheit der Nutzer wird zu einer Verbesserung der OTT-Ergonomie führen: Ooyala prognostiziert eine straffere Authentifizierung, bessere Content-Pflege und Personalisierung sowie einfachere Suche und Content-Empfehlung.

Gleichzeitig nehmen mobile Videoaufrufe weiter rasant zu: So sollen mobile Videoaufrufe bis 2022 75 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen. Das geht aus einer Umfrage des Technologieunternehmens Ericsson hervor. „Fernsehen wird eine stärker personalisierte, individuelle Erfahrung“, sagt Belsasar Lepe, Co-Founder und SVP of Products and Solutions bei Ooyala. „Saß man früher zusammen mit der Familie vor der liebsten TV-Show, findet Fernsehen immer mehr online statt und wird durch zusätzliche Features wie Virtual und Augmented Reality personalisierter.“

Der State of the Broadcast Industry 2018 Report enthält Erkenntnisse, die Ooyala durch seine Zusammenarbeit mit den größten Videodistributoren der Branche sammelt, kombiniert mit Forschung und Analyse weiterer Quellen.

Der Report definiert mehrere Schwerpunkte für Content-Distributoren, die ihren Zuschaueranteil halten oder vergrößern wollen. Dazu zählen:
 


Experimente mit Formaten – Content-Anbieter experimentieren mit Formaten, wie vertikalen Videos oder Serien speziell für mobile Geräte, um überall TV-Erlebnisse zu bieten;
Social Media – Große Social-Media-Plattformen wie Facebook (mit Ausgaben für Content von geschätzt einer Milliarde US-Dollar in diesem Jahr), Twitter und Snapchat haben alle die zunehmende Bedeutung von Online-Videos erkannt und steigen mit großen Investitionen in lange und kurze Videos ebenfalls ins Streaming-Geschäft ein;
Bundling – Kleine Pakete gewinnen an Zugkraft und Distributoren werden laut comScore in den USA beispielsweise mehr als drei Millionen Abonnenten für Mini-Pakete verzeichnen. 2018 bringt mehr Experimente mit solchen Paketen;
IP-Technologie – Traditionelle TV-Unternehmen setzen voll auf IP-Technologie. Dabei stehen vor allem die Metadaten im Fokus. Content-Anbieter sind überzeugt, dass diese in jedem Bereich der Videobereitstellung entscheidende Vorteile bieten. Der TV-Standard der nächsten Generation, ATSC 3.0, ist ein Beispiel hierfür. Dieser Einsatz von Daten ist ausschlaggebend für den Erfolg von TV in den nächsten fünf Jahren;
Eigener Content – Auch wenn es für manche zu viel Content sein mag, ziehen Produzenten Zuschauer mit einer Kombination aus eigenen und exklusiven Inhalten an. Budgets für die Produktion eigener Inhalte werden daher weiterhin ansteigen. In Folge dessen werden Distributoren ungeduldiger beim Aufbau eines Zuschauerstamms für eine neue Serie und setzen diese schneller ab. Außerdem werden Content-Produzenten neue Geschäftsmodelle verfolgen (Abonnement plus Werbung, stärkere Vermarkung von Serien, etc.).


2018 wird folglich ein zentrales Jahr für OTT-Videos. Die Online-Zuschauer wichtiger Veranstaltungen, wie den Olympischen Winterspielen und der Fußball-WM sowie der Royalen Hochzeit, werden neue Rekorde erreichen. 2018 werden die Unternehmen Erfolg haben, die Nutzer mit Innovationen bei Content-Empfehlungen und -Bereitstellung begeistern und neue Wege zur Monetarisierung gefunden haben.

Den ganzen Report einschließlich aller Quellen zur Marktforschung finden Sie hier.
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