SAVE FOOD - Unternehmensinitiative gegen weltweite Nahrungsmittelverluste

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
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- Messe Düsseldorf kooperiert mit der Welternährungsorganisation der UN (FAO) und setzt nachhaltige Impulse
- SAVE FOOD wird zur Handlungsplattform für Unternehmen

Nachhaltiges Handeln definiert die Messe Düsseldorf als zentrale Aufgabe. Nicht Absichtserklärungen, konkrete Projekte werden heute und in Zukunft im Fokus aller Aktivitäten stehen. Herausragend ist die Initiative SAVE FOOD, die gemeinsam mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) 2011 ins Leben gerufen wurde. Im vergangenen Mai war im Rahmen der Weltleitmesse der Verpackungsbranche interpack erstmals ein zentrales Thema der Weltgemeinschaft - die weltweiten Nahrungsmittelverluste und ihre Reduzierung - thematischer Schwerpunkt einer Investitionsgütermesse.

Unter aktiver Mitgestaltung der Verpackungsindustrie entstand ein internationaler Kongress mit begleitender Ausstellung. Im Rahmen des Kongresses diskutierten Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Ausmaß und Ursachen weltweiter Nahrungsmittelverluste und Lösungsansätze zur Reduktion. Ein zentrales Ergebnis des Kongresses: Die Teilnehmer sind sich ihrer Verantwortung bei der Schaffung von Lösungen dieses dringenden Problems bewusst. Die Unternehmen der Verpackungsindustrie wollen verstärkt ihr Know-how sowie Maschinen- und Prozesstechnologien hierbei einbringen.

SAVE FOOD will Nahrungsmittelverluste mit Mitteln der Wirtschaft lösen

Anlässlich einer Einladung des stellvertretenden Direktors der FAO, Modibó Traoré, eröffnete Werner M. Dornscheidt - Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH - im Rahmen des World Food Day im Oktober 2011 in Rom eine Ausstellung zum Thema Lebensmittelverluste. Er erklärte: "Ab sofort ist SAVE FOOD eine Handlungsplattform. Ziel ist es, das Problem weltweiter Nahrungsmittelverluste mit den Mitteln der Wirtschaft zu lösen. Wir müssen und werden das tun, worin unsere Kernkompetenz besteht: Themen weltweit platzieren, international vernetzen, Know-how zusammenführen, Marktplätze schaffen."

Ursache und Dimensionen von Nahrungsmittelverlusten in entwickelten und weniger entwickelten Ländern sind nach wie vor nicht ausreichend geklärt. Erfolgreiche Konzepte zu ihrer Vermeidung liegen nicht vor. Anlässlich des SAVE FOOD-Kongresses veröffentlichte die Welternährungsorganisation erste Studien. Darin werden die weltweiten Nahrungsmittelverluste auf 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr beziffert, was einem Drittel aller produzierten Lebensmittel entspricht. Angesichts weltweit knapper werdender Ressourcen heißt das: Nicht das Produktionsvolumen muss erhöht werden, sondern Verluste über die gesamte Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion sind zu reduzieren. Dabei sind die Aufgaben in den Entwicklungs- beziehungsweise Schwellenländern andere als in den entwickelten Nationen. Während der Hauptanteil der Nahrungsmittel in den ärmeren Ländern den Konsumenten wegen Unzulänglichkeiten in Ernte, Handling und Logistik erst gar nicht erreicht, fallen die Verluste in den reichen Staaten vor allem beim Endverbraucher an. Innovativen Verpackungslösungen kommt bei der Verminderung der Nahrungsmittelverluste in beiden Fällen eine zentrale Rolle zu.

Messe Düsseldorf bietet Plattform für Lösungsfindung

SAVE FOOD will die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Forschung vernetzen, den Dialog initiieren und helfen, Lösungen entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu erarbeiten. SAVE FOOD eröffnet Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, einen finanziellen Beitrag zur Förderung zu leisten und ihr Know-how einzubringen. Werner M. Dornscheidt: "Wir haben uns drei Ziele gesetzt. Erstens: Wir wollen Informationen beschaffen, die dabei helfen, effektive Strategien gegen Nahrungsmittelverluste zu entwickeln. Zweitens: Wir wollen alle Akteure der Lebensmittel-Wertschöpfungskette, aber auch die Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammenbringen. Und drittens: In Absprache mit der FAO werden wir konkrete Projekte initiieren und fördern."

Wie das konkret aussehen kann, zeigte der World Food Day 2011. Die FAO stellte die Initiative SAVE FOOD internationalen Regierungsvertretern und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vor. In Seminaren skizzierten Unternehmensvertreter wie Christian Traumann, Geschäftsführer Multivac Sepp Haggenmüller und Präsident der interpack 2011, sowie Richard Clemens, Geschäftsführer VDMA Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Lösungsmöglichkeiten der Verpackungsindustrie. Überlegungen im Hinblick auf die Organisation nationaler wie internationaler World Food Days in Europa, Afrika und Indien werden zur Zeit angestellt.
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