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Press release BoxID: 71731 (Kögel Trailer GmbH)
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Bundesweiter Großversuch gestartet

Keine zusätzliche Belastung des Straßenverkehrs

(PresseBox) (Burtenbach, ) Den Big-MAXX gibt es seit der „transport logistic“ Messe im Juni 2005 in München. Mit einer Überlänge von 1,3 Metern verfügt er über 37 Palettenstellplätze und 10% mehr Ladevolumen. 200 Auflieger befinden sich bereits im Einsatz, 100 weitere sind bestellt und werden kurzfristig ausgeliefert. Trotz seiner zusätzlichen Länge von 1,3 Meter ist er fast ein Meter kürzer als ein am Verkehr teilnehmender Gliederzug. Laut einer Studie von Kessel & Partner sind die schweren Lkw zu 85% volumenmäßig ausgelastet, d.h. dieses neue Sattelanhänger-Konzept könnte eine Verkehrsentlastung von ca. 8% bei den schweren Nutzfahrzeugen bringen. Der Big-MAXX besitzt eine allgemeine vom Kraftfahrtbundesamt erteilte Betriebserlaubnis.
Nach der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung durch alle Bundesländer startet für dieses neue Aufliegerkonzept nun ein bundesweiter Großversuch mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut für Kraftfahrtwesen an der RWTH Aachen.

Die große Bedeutung, die der Lkw für den Güterverkehr besitzt, macht einmal mehr
deutlich, welche Anstrengungen die Fahrzeughersteller und das gesamte
Güterkraftverkehrsgewerbe aber auch die Politiker unternehmen müssen, um
negative Auswirkungen im Straßenverkehr auf das Mindeste zu begrenzen. Es geht um längere Nutzfahrzeuge, die einerseits eine ökonomisch wie ökologisch vorteilhafte Laderaumausnutzung zulassen und andererseits die Möglichkeiten unserer Verkehrs-Infrastruktur zu 100% nutzen. „Nur so können wir dem Gütertransportaufkommen gerecht werden, ohne wesentliche Zuwächse an Transportkapazitäten hinnehmen zu müssen“, erläutert Große-Vehne, Vorsitzender des Kögel-Chéreau Beirates und Promotor des Big-MAXX.

Auf der Messe transport logistic im Juni 2005 in München hat Kögel mit dem Big-MAXX
der Öffentlichkeit einen Prototyp präsentiert, der in den letzten Tagen seine letzte
Zulassungshürde genommen hat. Für einen auf sechs Jahre festgelegten Großversuch wurden Ausnahmegenehmigungen zum Betrieb von 300 überlangen Sattelaufliegern erteilt. Da der Big-MAXX den BO-Kraftkreis wie auch das maximal zulässige Gesamtgewicht von 40 t einhält, besitzt er eine Zulassung für das gesamte Straßen- und Verkehrswegenetz in Deutschland. Seit Anfang 2006 verfügt der Big-MAXX über eine allgemeine Betriebserlaubnis, ausgestellt vom Kraftfahrtbundesamt.
„Mit dem heutigen Tag startet ein Deutschland weiter Großversuch unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut für Kraftfahrtwesen an der RWTH Aachen“, erklärt Klemens Große-Vehne, Leiter des Versuchs ist Prof. Dr.-Ing. Henning Wallentowitz.

Klemens Große-Vehne ist zuversichtlich, dass dieses längere Transportsystem seinen Platz in Deutschland und ganz sicher auch in Europa einnehmen wird. Gut 80 Transportunternehmen werden die wirtschaftlichen Vorteile des Big-MAXX nutzen. Zu 80% wird er im Volumentransport eingesetzt. Daneben wird aber auch Stückgut und Sammelgut transportiert. Zwei Big-MAXX transportieren je zwei 7,40 Meter lange Airbus Schlafkabinen.

Der Big-MAXX, im Moment noch als Megatrailer eingesetzt, könnte als Containerfahrgestell im intermodalen Verkehr ohne Probleme einen 48’’ oder zwei 7,45 m lange Wechselbrücken transportieren. Mit diesem Megatrailer wird sich Kögel an der derzeitigen Diskussion über die 60 Tonnen-Züge beteiligen, auch hier ist der Big-MAXX von Kögel die eindeutig bessere Alternative.

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