known_sense gewinnt Premierenpreis in der Kategorie "Herausragende Initiative für Sicherheitsschulungen"

Outstanding Security Performance Award 2015

(PresseBox) ( Köln, )
Die Kölner Kommunikationsagentur known_sense wurde am Mittwoch (11.11.2015) in Berlin für Ihre Security-Awareness-Sevices mit dem „Outstanding Security Performance Award“ (OSPA) ausgezeichnet. Die Preisverleihung in der Kategorie „Herausragende Initiative für Sicherheitsschulungen“ fand ebenso wie die in den acht weiteren Kategorien während eines vom ASW Bundesverband ausgerichteten Galadinners in der Kalkscheune statt. Übergeben wurde der Preis vom Jurymitglied Prof. Dr. Claudia Kestermann (HfÖV, Bremen) an den Gründer und Geschäftsführer von known_sense, Dietmar Pokoyski.

Bewertet wurden die OSPAs-Einreichungen von einer neunköpfigen Jury, zu denen neben Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft auch die Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Michael Hange, sowie des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Hans-Georg Maaßen, gehörten. Diese hob vor allem das konsistente methodische Framework und den emotional-systemischen Ansatz der Sensibilisierungsprodukte und -formate von known_sense heraus, die sich schließlich gegen die Maßnahmen der Shortlist-Mitbewerber SAP und Brose Fahrzeugteile durchsetzen.

Zu den besonderen methodischen Ansatzpunkten des Full-Service-Anbieters known_sense gehört wie auch bei dem Partner, HECOM Security Awareness Consulting aus München, ein Reifegradmodell, das sich – reduziert auf drei Schlagwörter – am besten mit den Begriffen „Wissen – Wollen – Können“ beschreiben lässt. Das bedeutet, dass Awareness hier nicht in der in vielen Unternehmen verbreiteten Lerntheorie („Wissen“ und seine Vermittlung) stecken bleibt. Sie betrachtet über diese kognitiven Faktoren hinaus vielmehr die emotionalen und motivierenden Elemente aus Marketing („Wollen“) und fokussiert das Enabling der Zielgruppen. Damit ist in Bezug auf die dritte Stufe „Können“ auch Empowerment, das „Starkmachen“ der Mitarbeiter, gemeint, ein Prozess der systemischen Kommunikation mit seinen zahlreichen weichen, teilweise auch tiefenpsychologischen Faktoren.

Lernstation-Format „SecurityArena“ als Preis-Trigger

Neben Marketing- und Content-Bausteinen, darunter auch zahlreiche Security-Planspiele, bildet die so genannte „SecurityArena“ das Standard-Trainingsmodul des Awareness-Portfolios von known_sense. Dieses Format, das sämtliche Aspekte des oben beschriebenen Reifegrad-Modells erfüllt, wurde von der Jury als Schlüsselelement der OSPA-Bewerbung hervorgehoben und explizit mit Lob bedacht.

Talking about Security

Die „SecurityArena“ ist ein Line Extender des „SECURITY PARCOURS”, eines von T-Systems und known_sense seit 2011 gemeinsam entwickelten Awareness Circle Trainings „out of the box“. Der Parcours bildet eine Art Roadshow mit einem Sicherheits-Circle Training nach der Methode des Stationenlernens. Dabei durchlaufen Teams mit bis zu 12 Mitarbeitern innerhalb von knapp 60 Minuten synchron etwa vier Themenstationen, an denen sie von Moderatoren hinsichtlich Informationsschutz sensibilisiert werden. Jede der aktuell 14 verfügbaren Themenstationen, darunter „Clear Desk“, „Password Hacking“ oder „Phishing“ auf Basis des bekannten „Angelspiels“, dauert lediglich 15 Minuten. Es beinhaltet u. a. jeweils ein zwei- bis fünfminütiges „Minigame“ (Planspiel), das mit den anderen Planspielen und Simulationen inklusive der Moderatoren-Briefings in einen handelsüblichen Koffer passt. Moderiert wird nicht von Trainingprofis, sondern Kollegen aus dem Unternehmen, in dem das Format eingesetzt wird – dies stets auf Basis eines intensiven Train-the-Trainer-Konzeptes. An jeder Station können die Teams Punkte sammeln und am Ende einen Teampreis gewinnen. Nach jeweils 15 Minuten wird die Themenstation gewechselt. So können während eines Sicherheits-Event täglich bis zu 350 Mitarbeiter in Diskussionen über das Thema Sicherheit involviert werden und somit anschaulich und spielerisch mit Brennpunktrisiken und deren Abwehr vertraut gemacht und zertifiziert werden.

Awareness ist Beziehung

Was aber unterscheidet den „SECURITY PARCOUS“ bzw. die „Security-Arena“ methodisch von klassischen Trainings oder dem eLearning? Im Gegensatz zur Online-Sensibilisierung mithilfe eines WBTs, das bei aller Selbstbestimmtheit der Zielgruppe relativ einsam stattfindet und einsam endet, hebt die Sensibilisierung durch ein team-basiertes Lernstation-Format Awareness von der kognitiven Ebene der reinen Informationsvermittlung auf die für das Lernen so wichtige Beziehungsebene. Der Einzelne profitiert dabei von der emotionalen Aufladung innerhalb der Gruppe. Denn soziale Teilhabe führt implizit zu einem höherem Involvement, zu Schwarm-Intelligenz, zu mehr Lebendigkeit und schließlich zu einer ganzheitlichen Awareness, bei der einzelne Lernschritte vor allem über die Interaktion im Team mit Erlebnissen belegt und auf diesem Weg eine bessere Resilienz (Widerstandskraft) und Memorierbarkeit von Inhalten erzielt werden. Das Lernstation-Format bildet Gesprächsthemen mit Selbst-Reflexion und bringt Sicherheit in einen kommunikativen Umsatz. D. h. im Idealfall werden der Event und seine Detailthemen auch nach der Teilnahme nicht nur bei den Teams bewegt und weiterdiskutiert, sondern auch Multiplikationseffekte bei Kollegen geschaffen, die nicht teilnehmen konnten.

Interkulturell bewährt in 15 Ländern

„SecurityArena“ und „SECURITY PARCOURS“ wurden seit 2011 international in 15 Ländern auf vier Kontinenten durchgeführt. 2013 hat der ISF (International Security Forum) den T-Systems „SECURITY PARCOURS“ als weltweit beste Awareness-Kampagne ausgezeichnet. Neben der Telekom-Tochter setzen inzwischen auch Bosch, E.ON, TH Wildau, Swiss Post AG und die SIX Group dieses Lernstation-Format im Rahmen ihrer Awareness-Aktivitäten ein. 2016 werden weitere Unternehmen die „SecurityArena“ ausrollen, u. a. die Allianz mit Standorten in Asien.

OSPA - Outstanding Security Performance Award

Mit den Outstanding Security Performance Awards (OSPAs) werden herausragende Leistungen von Unternehmen und Personen aus der Sicherheitsbranche ausgezeichnet. Sie sind eines der Ergebnisse einer Studie, die von Martin Gill 2014 initiiert wurde. Gill ist Professor für Kriminologie und Direktor des britischen Forschungsinstituts Perpetuity Research and Consultancy International und evaluierte u. a., dass „viele Unternehmen Sicherheit nicht wirklich wertschätzen: So wird Sicherheitsdienstleistern regelmäßig ein geringerer Status zugestanden als anderen Dienstleistern und Zulieferern. Zudem wird von Sicherheitsdienstleistern keine Exzellenz erwartet, denn die wenigsten Kunden sind bereit für bessere Sicherheitsleistungen auch mehr zu zahlen.“ Die unabhängigen und integrativen OSPAs würdigen nun die in dieser Branche erzielten Erfolge. Preis-Kriterien basieren auf einer umfassenden Recherche der Schlüsselfaktoren, die eine besondere Leistung charakterisieren beziehungsweise zu einer solchen beitragen: „Aspiring to Excellence: The Case of Security Suppliers and Corporate Security”. Die OSPAs werden in Zusammenarbeit mit Sicherheitsverbänden und -gruppen aus zahlreichen Ländern organisiert, in Deutschland gemeinsam mit dem ASW Bundesverband. Durch die Standardisierung der Awards in unterschiedlichen Ländern sollen diese weltweit etabliert werden, so dass sich Unternehmen und Personen in Kürze auch für den World OSPA qualifizieren und sich im Rahmen dieses weltweiten Awards messen können. Preise wurden bisher bereits in Norwegen und Australien verliehen. 2016 findet eine Verleihung in den USA statt. In Deutschland wurden in diesem Jahr mehr als vierzig eingereichte Bewerbungen von einer neunköpfigen Jury bewertet.
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