Green-Tech-Lösungen mit großem Potenzial: Fokus auf automatisierte Demontage von Komponenten und Recycling kritischer Rohmaterialien
Circular Economy als echter Zukunftsmarkt: starke Wachstumsfelder zur Erweiterung des Knorr‑Bremse Portfolios
Start-ups prämiert: Knorr‑Bremse und Heinz Hermann Thiele Familienstiftung vergeben in Zusammenarbeit mit CIRCULAR REPUBLIC Knorr-Bremse Circular Technology Award
Marc Llistosella, CEO der Knorr-Bremse AG: „Ein spannendes Wachstumsfeld wie Green Tech braucht kreative Lösungen. Unser Knorr-Bremse Circular Technology Award gibt Start-ups die Chance das Thema Automatisierte Demontage und intelligentes Recycling neu zu denken – mit beeindruckendem Ergebnis, darunter visionäre Anwendungen von KI-Robotik und High-Tech-Verfahren mit großem Potenzial. Gerade jetzt, wo der Bedarf nach Rohstoffen stark steigt, wollen wir zu den Ersten zählen, die diese Potenziale nutzen und in profitable Geschäftsmodelle weiterentwickeln.“
Knorr-Bremse Circular Technology Award: Auszeichnung für vier visionäre Start-ups
Mehr als 50 Start-ups haben sich beworben und ihre innovativen Ideen eingebracht. Die vier besten wurden jetzt prämiert. In der Kategorie „Automated Disassembly“ wurden R3 Robotics aus Luxemburg für ihre KI-gesteuerten Robotiklinien zur automatisierten und sicheren Zerlegung von Batterien sowie Hiro Robotics aus Italien für ihre zerstörungsfreie roboterbasierte Demontage von Elektronikschrott ausgezeichnet. Beide Startups entwickeln in diesem Bereich Schlüsseltechnologien, um Remanufacturing wirtschaftlich im großen Maßstab umzusetzen. In der Kategorie „Critical Raw Material Recovery“ wurden DEScycle aus Großbritannien für ihren innovativen, emissionsarmen Ionometallurgie-Prozess zur hocheffizienten Rückgewinnung von Metallen aus Elektronikschrott sowie HyProMag aus Deutschland für ihr einzigartiges wasserstoffbasiertes Recyclingverfahren von Hochleistungsmagneten prämiert. Beide Gewinner tragen entscheidend zur Reduzierung von Abhängigkeiten in globalen Lieferketten und Sicherung nachhaltiger Rohstoffversorgung für die industrielle Fertigung bei.
Die vier Sieger-Start-ups erhalten jeweils 25.000 Euro Preisgeld; zusätzlich steht ein Proof-of-Concept-Budget von zweimal bis zu 150.000 Euro zur Verfügung, um die vielversprechendsten Ansätze gemeinsam in konkrete industrielle Anwendungen zu überführen.
Dr. Matthias Ballweg, Co-Founder CIRCULAR REPUBLIC: „Wer Rohstoffsouveränität in Europa ernst meint, muss in die Industrialisierung von Circular Economy investieren. Das bedeutet automatisierte Demontage und intelligentes Recycling. Dank dieser Technologien wird Kreislaufwirtschaft in großem Maßstab zum Geschäftsmodell. Für die Start-ups, für Unternehmen und für Europa, denn schon jetzt nimmt Europa hier eine Führungsrolle global ein und baut entlang dieser Technologien neue Exportschlager auf.“