Deutschland bleibt Weltmeister beim Empfang schädlicher Spam-Mails

Kaspersky-Report: Mehr Schädlinge werden über Spam verbreitet

(PresseBox) ( Moskau/lngolstadt, )
Generell sinkt das Spam-Aufkommen, allerdings steigt die dahinter stehende kriminelle Energie. So identifizierten die Experten von Kaspersky Lab im März 2016 [1] doppelt so viele Infizierungsversuche (insgesamt 22.890.956) über gefährliche E-Mail-Anhänge wie noch im Vormonat. Das Aufkommen von E-Mails mit gefährlichen Anhängen erhöhte sich im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum selben Quartal des vergangenen Jahres um das 3,3-Fache. Die meisten E-Mails mit schädlichem Anhang blockierten die Kaspersky-Lösungen in Deutschland.

Laut den Statistiken von Kaspersky Lab landete mehr als jede fünfte gefährliche E-Mail (18,9 Prozent) im ersten Quartal 2016 in Deutschland. Dahinter folgen China (9,43 Prozent) und Brasilien (7,35 Prozent). Damit kann Deutschland seinen unrühmlichen Spitzenplatz festigen: Denn deutsche Nutzer wurden im Jahr 2015 ebenfalls mit Abstand am häufigsten weltweit über schädliche Spam-Mails attackiert [2].

"Leider sehen wir uns in unseren Prognosen bestätigt, dass die kriminelle Energie im Spam-Bereich steigt", sagt Daria Gudkova, Spam-Analystin bei Kaspersky Lab. "Spammer nutzen verschiedene Sprachen, Social-Engineering-Methoden, unterschiedliche gefährliche Anhänge sowie zum Teil personalisierte E-Mail-Texte zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit von Spam-Mails. Die gefälschten Nachrichten imitieren meistens Meldungen bekannter Organisationen und Services. Das alles führt zu einem höheren Spam-Gefährdungslevel."

Nutzer schützen sich, indem sie eine aktuelle Sicherheitslösung wie Kaspersky Internet Security [3] einsetzen und ihren gesunden Menschenverstand walten lassen, indem sie auf typische Spam-Signale achten - wie unbekannter Absender, Schreibfehler, hohe Dringlichkeit oder ein falscher Betreff.

Verbreitung von (Erpresser)-Schädlingen via Spam

Auch das aktuelle Cybersicherheitsthema Ransomware bildet sich in der Spam-Analyse von Kaspersky Lab ab. Denn erpresserische Programme werden meistens über infizierte E-Mail-Anhänge verbreitet, beispielsweise über Word-Dokumente. Im ersten Quartal bestimmte der Trojaner Locky [4], der auch sehr stark in Deutschland wütete und aktiv über E-Mails in unterschiedlichen Sprachen verbreitet wurde, die Ransomware-Spam-Landschaft. Die Locky-E-Mails enthielten gefälschte Informationen von Finanzinstituten.

Die Experten von Kaspersky Lab gehen davon aus, dass Cyberkriminelle derzeit häufig auf Spam-Mails zur Verbreitung von Schädlingen setzen, weil das Web-Browsing in jüngster Zeit sicherer geworden ist. Fast alle beliebten Browser-Entwickler haben neue Sicherheits- und Anti-Phishing-Tools implementiert, die es für Cyberkriminelle schwieriger macht, ihre Schädlinge über infizierte Webseiten zu verbreiten.

Weitere Details zum Thema Spam und Phishing - beispielsweise wie die Spammer das Thema Terror für ihre Machwerke ausnutzten - sind im Spam-Report von Kaspersky Lab für das erste Quartal 2016 verfügbar: https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-spam/71429/spam-and-phishing-in-q1-2016

[1] https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-spam/71429/spam-and-phishing-in-q1-2016 / Die Analyse von Kaspersky Lab basiert auf anonymen Daten, die aus dem cloudbasierten Kaspersky Security Network (KSN) gewonnen werden. Am KSN können Kaspersky-Kunden auf freiwilliger Basis teilnehmen. Die von Kaspersky Lab erhobenen Daten werden anonym und vertraulich behandelt.

Es werden keine persönlichen Daten wie zum Beispiel Passwörter gesammelt. Über das KSN erhält Kaspersky Lab Informationen über Infizierungsversuche und Malware-Attacken. Die dabei gewonnenen Informationen helfen vor allem den Echtzeitschutz für Kaspersky-Kunden zu verbessern. Ausführliche Informationen über das KSN sind in einem Whitepaper aufgeführt, das unter http://www.kaspersky.com/images/KESB_Whitepaper_KSN_ENG_final.pdf abrufbar ist.

[2] http://www.kaspersky.com/de/about/news/business/2016/Deutschland_Weltspitze_bei_gefahrlichem_Spam

[3] http://www.kaspersky.com/de/internet-security

[4] http://newsroom.kaspersky.eu/de/texte/detail/article/locky/

Nützliche Links:

• Kaspersky-Spam-Report Q1 2016: https://de.securelist.com/analysis/quartalsreport-spam/71429/spam-and-phishing-in-q1-2016

• Kaspersky Internet Security 2016: http://www.kaspersky.com/de/internet-security
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