"Produktion in Deutschland hat Zukunft"

10. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung 2010 / 09. und 10. März 2010 - Veranstaltung des BMBF im Kongresszentrum Karlsruhe

(PresseBox) ( Karlsruhe, )
Die industrielle Produktion hat eine zentrale Bedeutung für den Standort Deutschland. Viele Wirtschaftsbereiche hängen direkt oder indirekt von der Leistungsfähigkeit produzierender Unternehmen ab. Forschung, Entwicklung und eine gute Qualifizierung der Mitarbeiter sind dabei entscheidende Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Produzieren. Die Bundesregierung führt die in 2006 erfolgreich begonnene Hightech-Strategie fort. Zentraler Punkt ist die Förderung der Schlüsseltechnologien, wobei die Produktionsforschung dazu beiträgt, Innovationen auch aus anderen Bereichen zu erfolgreichen Produkten weiterzuentwickeln. Nur mit intensiver Produktionsforschung bleiben produzierende Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig und sichern damit Arbeitsplätze in Deutschland.

Unter dem Leitgedanken "Produktion in Deutschland hat Zukunft" präsentieren Experten aus Industrie und Forschung im Rahmen der 10. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung die neuesten Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundforschungsprojekte:

- Produkte von morgen entwickeln Produktentwicklung - Engineeringprozesse gestalten, Innovationen gegen Produktpiraterie
- Ressourceneffiziente Produktion wird Realität Ressourceneffizienz durch innovative Technologien und Anlagen, gezielte Erzeugung von Produkteigenschaften mit effizienten Technologien
- Der innovative Mittelstand - Problemlöser im globalen Umfeld KMUinnovativ - Produktionsforschung in kleinen und mittleren Unternehmen, zukunftsweisende internationale Kooperationen

Praxisbeispiele stehen dabei im Vordergrund und werden in der begleitenden Ausstellung "begreifbar" präsentiert. Die präsentierten Forschungsergebnisse stammen aus Verbundforschungsprojekten, die vom Projektträger Karlsruhe (PTKA), Bereich Produktion und Fertigungstechnologien, innerhalb des BMBF-Rahmenkonzepts "Forschung für die Produktion von morgen" betreut werden. Das Rahmenkonzept unterstützt gezielt Forschungsprojekte, die zu technologischen und organisatorischen Spitzenleistungen führen.

Die Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung werden von der Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eröffnet. Nach den Grußworten von Dr. Manfred Wittenstein, Präsident des VDMA, und Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, referieren hochkarätige Redner aus der Industrie über die Zukunft der Produktion in Deutschland. Am zweiten Tag der Veranstaltung werden Herausforderungen für die Produktionsforschung bis in das Jahr 2020 und deren Auswirkung auf Produktentstehung, Produktion und Unternehmensentwicklung beleuchtet. Betriebsbesichtigungen in der Technologieregion Karlsruhe runden das Programm ab.

Der BMBF-Kongress richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Forschung und Verbänden, die an aktuellen Forschungsergebnissen und Anregungen für eigene Innovationen im Produktionsprozess interessiert sind. Im Jahr 2008 besuchten rund 650 Vertreter aus Industrie und Forschung sowie 350 Schüler und Studenten die Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung.

Weitere Informationen unter: www.produktionsforschung.de

Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) im KIT nimmt national und international Aufgaben des Forschungsmanagements wahr und gestaltet Programme und Projekte der öffentlichen Forschungsförderung. Der Bereich Produktion und Fertigungstechnologien betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) insbesondere das Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" - ein thematisch breit gefächertes und "lernendes" Programm. Mit einem Gesamtvolumen der Fördermittel von über 633 Mio. Euro sind seit bis November 2009 über 400 Verbundforschungsprojekte mit Partnern aus Industrie und Forschung aus dem Programm hervorgegangen. Über drei Viertel der Projektpartner kommen aus der Industrie; 65 Prozent davon sind kleine und mittlere Unternehmen.
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