Abschlussbericht CARS 21: Zukunftspotentiale realisieren, Arbeitsplätze sichern

(PresseBox) ( Brussels, )
"Die High-Level Group CARS 21 hat eine gute Arbeit geleistet", sagte Ulrich Eckelmann, Generalsekretär von industriall European Trade Union anlässlich der Debatte über den Abschlussbericht des Anhörungsprozesses am 6. Juni 2012 in Brüssel.

Sowohl in der Debatte als auch im Abschlussbericht seien nicht nur die wichtigsten Herausforderungen für die Automobilindustrie benannt, es würden auch konkrete Vorschläge zur Zukunftssicherung gemacht.

"Der energie- und ressourceneffizente Umbau der Branche muss entschiedener vorangetrieben werden", betonte Eckelmann. Klar sei, dass strenge aber auch realistische Regulierungen im Bereich der Emissionen und des Energieverbrauchs die technologische Entwicklung beschleunigen würden. Notwendig seien aber nicht allein Reglementierungen. Unternehmen müssten in diesen Bereichen intensiver investieren, forschen und entwickeln. Das müsse von der EU unterstützt werden. Damit würde die Europäische Automobilindustrie auf den Weltmärkten nicht nur wettbewerbsfähiger. Dies sichere auch Tausende von Arbeitsplätzen in der Industrie.

Besorgniserregend seien die aktuellen Risiken für die Automobilindustrie. Die Austeritätspolitik in Europa gefährde sowohl Absatz als auch Arbeitsplätze. Gerade auf Europa konzentrierte Automobilunternehmen hätten darunter zu leiden. Es müsse mehr für Wachstum getan werden, sagte Eckelmann. Die Sparpolitik gefährde die industrielle Substanz in Europa. Erfreulich sei, dass in den Handlungsempfehlungen nicht nur die technologische sondern auch die soziale Dimension benannt sei. Dies sei neu.

Mit Blick auf die Unternehmen sagte Eckelmann, dort müsse die Lösung demografischer Probleme und veränderter Qualifikationsbedarfe entschiedener angegangen werden. Der Abschlussbericht zeige dazu einige wichtige Handlungsansätze auf.
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