„Die haben einfach mehr Biss“

Studium an der Academy for Management Assistants (AMA) in Lippstadt ist für viele junge Frauen eine praxisnahe Alternative zur Universität

(PresseBox) ( Lippstadt, )
„22 Jahre alt, abgeschlossenes Studium in der Regelstudienzeit, Berufspraxis, Auslandserfahrung, fit in mehreren Sprachen – das sind genau die Leute, die jeder haben möchte und von denen alle sagen, die gibt es gar nicht“, sagt Jürgen Eilert, Leiter der Siemens Berufsausbildung in Paderborn. Und es gibt sie doch: Es sind junge Managementassistentinnen, die an der Academy for Management Assistants (AMA) in Lippstadt-Bad Waldliesborn eine Ausbildung als fremdsprachliche Assistentin, Europa-Assistentin oder fremdsprachliche Direktionsassistentin absolviert haben. Hohe Leistungsbereitschaft, eine überdurchschnittliche Qualifikation und ein eiserner Wille zeichnet die jungen Leute aus: „Die haben einfach mehr Biss. Ohne diese Eigenschaften wären das Studium und die spätere oftmals rasche Karriere auch gar nicht zu schaffen“, so Waltraud Vorwerk, Studienleiterin der AMA.

Neben dem Unterricht, der im Vollzeitsystem aufgebaut ist und vor allem mindestens zwei Fremdsprachen, EDV, Wirtschaft, Office Management umfasst, sieht das Studium auch mehrere Auslandspraktika an Partneruniversitäten in England, Spanien oder Frankreich vor. Chinesischunterricht, Rhetorik, Bewerbertraining und Projektmanagement runden das Curriculum ab, gearbeitet wird vom ersten Studientag an mit dem Laptop. Doch nicht nur die guten Arbeitsmarktchancen reizen die Studenten: „Ich habe mich für ein Studium an der AMA entschieden, weil ich lieber in kleinen Arbeitsgruppen statt in einem anonymisierten Massenbetrieb studieren möchte“, so die Studentin Eva Bödefeld (5. Semester). „Wichtig ist mir auch die internationale Ausrichtung des Studiums und die Arbeitsbedingungen: Hier kennen mich die Dozenten beim Namen und ich habe einen sehr guten und intensiven Kontakt zu meinen Kommilitonen, was dem gemeinsamen Arbeiten im Team natürlich auch zugute kommt“.

Doch nicht nur das Studium ist gut durchdacht, auch die spätere Karriere ist in den meisten Fällen vorprogrammiert. Zum Beispiel bei Anne Rensen, die heute im Sekretariat der Werkleitung von BMW in München arbeitet. Nach Realschulabschluss, Besuch der kaufmännischen Handelsschule und einer Ausbildung zur Industriekauffrau absolvierte die junge Frau eine sekretariatsspezifische Ausbildung an der AMA. Schon kurz nach Ende der Ausbildung hatte Rensen einen Job: Bei BMW in Oxford – ihr Traumjob, da sie nach dem Auslandsjahr in England unbedingt noch länger auf der Insel bleiben wollte. Gleichzeitig gab es noch weitere Angebote, u.a. von Siemens in München. Rensen resümiert: „Die entscheidenden Dinge, die ich auf der AMA gelernt habe, waren die Sprachen und die EDV-Kenntnisse. Auch das Jahr auf der Partnerschule in England hat mir sehr viel gebracht. Dort habe ich neben meinem deutschen Abschluss auch einen britischen Abschluss erhalten“. Inzwischen ist Anne Rensen wieder in Deutschland und managt das Sekretariat des Projektleiters Bereich „MINI“.

„Die Absolventinnen wissen, was nach dem Studium im Betrieb auf sie zukommt, haben meist schon ein eigenes kleines Netzwerk in den Unternehmen geknüpft, die sie durch Praktika kennen gelernt haben. Belastung und Stress ist nichts neues für sie, eine lange Einarbeitungszeit entfällt“, so Waltraud Vorwerk. Auch die Wirtschaft ist auf die gut ausgebildeten Absolventinnen aufmerksam geworden. Das kann auch Jessica Nowak von der Personalberatung Gess und Partner in Düsseldorf erklären: „Wir vermitteln pro Jahr etwa zwei bis drei Absolventinnen der AMA. Die internationale Ausbildung und die Sprachkenntnisse der jungen Damen werden von den Unternehmen sehr geschätzt“, so Nowak. „Positiv fallen auch die praxisnahe kaufmännische Ausbildung und das hohe Selbstbewusstsein der Absolventinnen auf: Die wissen, was sie können und müssen sich im Bewerbungsgespräch nicht verstecken“, weiß Nowak. „Sehr gefragt von den Unternehmen sind vor allem die Sprachkenntnisse in Englisch, Spanisch und Französisch“, weiß die Düsseldorfer Personalberaterin.

Ähnlich denken auch Arbeitgeber und Unternehmensberatungen: Bertelsmann, Boston Consulting und der Otto Versand sind nur einige, die auf Absolventinnen der AMA setzen. Die Vorteile für Unternehmen: Die jungen Leute wissen meist schon direkt nach ihrem Abschluss, welcher Arbeitsplatz sie interessiert. Die Arbeitgeber müssen nicht fürchten, dass hoch qualifizierte Azubis nach der Lehre an die Uni abwandern und niemals wiederkommen. Und: Sie können sich ihren Führungskräftenachwuchs quasi maßschneidern lassen, da die Unterrichtsinhalte immer wieder den Erfordernissen in der Praxis angepasst werden.

Und nicht zu vergessen: Junge Managementassistentinnen, die die AMA absolviert haben, haben im Schnitt einen Zeitvorsprung von fünf Jahren gegenüber Azubis, die nach der Lehre ein Studium angeschlossen haben. „Man wird schnell für den Arbeitsmarkt fit gemacht“, weiß Katrin Orain, die ihr Studium an der AMA bereits mit 22 Jahren abgeschlossen hatte. Anschließend ging sie zurück nach Paris, wo sie bereits während des Auslandssemesters ihren späteren Mann kennen gelernt hatte. Nach nur fünf Wochen fand Orain über eine Zeitarbeitsagentur ihren ersten Job bei einem französischen Unternehmen der Automobilbranche, wurde direkt fest übernommen. Nach knapp vier Jahren wechselte sie zur Deutschen Bank, die in Paris einen Start-up im Bereich Private Banking gründete. Orain gefiel an ihrem Studium an der AMA vor allem der Sprachunterricht, da er von Muttersprachlern gehalten wurde: „So konnten die Dozenten auf viele landeskundliche Besonderheiten in Handelskunde und Korrespondenz eingehen. Auch die Auslandsaufenthalte waren sehr bereichernd“, resümiert Katrin Orain, die sich gern selbstständig machen möchte.

Einem Großteil der Absolventinnen geht es in Sachen Karriere ähnlich: Viele haben bereits einen Vertrag in der Tasche, bevor die letzten Prüfungen abgelegt sind. Absolventinnen der Bildungsinstitution sind mittlerweile in Führungspositionen internationaler Unternehmen wie Endemol, Deutsche Morgan Grenfell, LTU und NIKE tätig. „Private Business Schools und Akademien bilden Führungskräfte aus, die marktnah geschult werden und keinen Praxisschock erleiden“, so Carsten Barth, Sprecher der Citibank in München.
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