Research@Intel Day: Intel stellt revolutionäre Zukunftstechnologien und neue Forschungssparte der Intel Labs vor

(PresseBox) ( Mountain View, USA, )
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- Auf dem jährlichen Research@Intel Day stellte Intel Chief Technology Officer (CTO) Justin Rattner die neue Sparte der Intel Labs "Interaction and Experience Research" (IXR) vor.
- Basierend auf Intels langjähriger Erfahrung in der Erforschung von Spitzentechnologien, zielt die neue Abteilung auf die Entwicklung bahnbrechender, personalisierter Anwendungsmöglichkeiten von innovativen Technologien in Bereichen wie TV, Automobil oder Digital Signage.
- Als Vorgeschmack auf die Zukunft wurden zudem bereits erste Geräte gezeigt, die über personalisierte Funktionen lernen und verstehen, wer wir sind und wie wir leben. Im Fokus stehen hierbei der individuelle Umgang mit sozialen Netzwerken sowie revolutionäre Anwendungen, über die alltägliche Gegenstände erkannt, Handbewegungen gedeutet und sogar Gedanken gelesen werden können.
- Weitere Informationen zum Research@Intel Day ab sofort im PressKit - Research@Intel Day verfügbar

Im Rahmen des diesjährigen Research@Intel Day in der USA hat Intel heute einen neuen Forschungsbereich innerhalb der Intel Labs vorgestellt. Die Sparte heißt "Interaction and Experience Research" (IXR) und fokussiert die Erforschung innovativer Computing Plattformen anhand eines neuen und sich stetig ändernden Anwender-Verhaltens. Die Forschungsergebnisse sollen eine Vorstellung davon liefern, wie wir in Zukunft mit Computern und Technologien umgehen werden. Darüber hinaus wurden spannende Forschungsprojekte gezeigt, wie das Computing der Zukunft aussehen könnte.

In seiner Keynote ging Intel CTO Justin Rattner auf das Moorsche Gesetz ein und den damit verbundenen kontinuierlichen Leistungszuwachs typischer Computing-Anwendungen auch außerhalb traditioneller PCs. So sind Intel Chips inzwischen auch in TV-Geräten, Autos, Set-Top Boxen, Handhelds oder im Bereich Digital Signage zu finden. Der tägliche Umgang mit Technologie wird, laut Rattner, immer intuitiver und personalisierter. Dank Sensoren, die auf das individuelle Umfeld der Nutzer reagieren, können die Geräte entsprechend dynamisch angepasst und intuitiv durch Berührung, Bewegung und Stimme bedient werden. An dieser Stelle setzt die neue Intel Forschungsabteilung an.

Intel Labs: Interaction and Experience Research (IXR)

Mit einem dedizierten Team aus Sozialwissenschaftlern und Spezialisten, die sich mit Benutzeroberflächen beschäftigen, verknüpft Intels neue IXR Sparte soziale Komponenten mit der Erforschung innovativer Technologien, um so eine ganz neue Art der Bedienung technischer Geräte zu entwickeln. Ziel ist es, verstärkt Interaktionen zu ermöglichen sowie die Geräte auf die jeweiligen Inhalte und das Nutzerverhalten individuell anzupassen.

Intel erforscht seit 15 Jahren das Kommunikationsverhalten der Menschen bzw. inwieweit neue Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt oder verweigert werden. So basiert beispielsweise die Idee, dass Geräte intelligent sind, ihre Umgebung verstehen, miteinander kommunizieren und sogar ihr Verhalten aufgrund des Anwendungsumfelds ändern können, auf aktuellen Forschungsergebnissen der Intel Labs.

Die Zukunft liegt in personalisierter Technik

"Gute Technologie reicht heutzutage nicht mehr aus", betont Justin Rattner, CTO von Intel. "Die Menschen wollen ein sehr persönliches Informationserlebnis. Darin sehe ich die größte Chance für modernes Computing. Seit rund einem Jahrzehnt erweitern wir unser Wissen rund um innovative Computing Anwendungen und entsprechende Interaktionen. So haben wir in jüngster Zeit beispielsweise gelernt, dass Fernsehen nicht gleich Internet ist, obwohl immer mehr TV-Angebote im Internet abrufbar sind. Das Internet auf einem riesigen Bildschirm darzustellen, ist wenig reizvoll, aber Fernsehen im Internet zu erleben, ist ein großer Schritt über das herkömmliche TV-Erlebnis hinaus."

Innovationen von der Energieberatung bis zum Gedankenlesen

Darüber hinaus wurden auf dem Research@Intel Day weitere innovative Projekte und Technologien vorgestellt.

Darunter Intel SENS, eine Technologie, die eine neue Ära des "Social Networking" einleitet und künftig unter anderem in Smartphones zum Einsatz kommen soll. Intel SENS basierte, mobile Geräte erkennen über zahlreiche Sensoren, welche Bewegungen das Smartphone und damit der Nutzer gerade ausübt und überträgt diese auf den jeweiligen Avatar, unter dem der Nutzer in seinen sozialen Netzwerken registriert ist. So können beispielsweise Kontakte aus Social Media Plattformen nicht nur den starren Avatar seines Kontaktes sehen, sondern auch was er gerade macht.

Die Forscher zeigten zudem eine Technologie, die das Herzstück eines neuartigen Energie Management Systems für Zuhause darstellt und maßgebliche Energie- und damit Kosteneinsparungen mit sich bringt. So haben die Intel Experten einen Energie Sensor entwickelt, der den persönlichen Energieverbrauch im Haushalt regulieren soll. Verknüpft mit einem "Home Information Display" zeigt der Sensor den Energieverbrauch an und schlägt erfolgsversprechende Lösungen für mehr Energie-Effizienz vor. Sobald der Sensor an der Hausleitung angebracht wurde, misst er unverzüglich den Stromverbrauch jeder elektrischen Ladung im Haus, überträgt den Wert drahtlos auf die Monitoranzeige und sammelt Daten zur weiteren Analyse des Energieverbrauchs aller Haushaltsgeräte.

Darüber hinaus wurde auf der Veranstaltung ein innovatives "Video und Vision System" präsentiert. Mithilfe von Projektion und 3D-Kameras lassen sich Bilder, Videos oder Felder mit unterschiedlichsten Inhalten beispielsweise aus dem Internet auf Oberflächen wie Tischplatten oder Küchentheken projizieren und interaktiv über Handbewegungen bedienen. So kann das "Video und Vision System" jede alltägliche Oberfläche in ein interaktives Portal verwandeln.

Einen echten Zukunftstraum hat Intel mit einer Software gezeigt, die Hirnströme misst und über diese Ströme den Computer steuern und damit quasi Gedanken lesen kann. Diese Technik könnte Tastaturen oder Touchpads ergänzen oder vielleicht einmal überflüssig machen. Zudem könnte dies eine vielversprechende Lebenserleichterung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sein.

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com.

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