Datenschutz-Aktivisten starten neue Initiative für Betroffene: datenschutz-zwecklos.de

(PresseBox) ( Hamburg, )

• Aktivisten decken auf: Neues EU-Datenschutzgesetz schützt Bürger nicht wirklich; Aufsichtsbehörden setzen DSGVO nicht durch; Unternehmen blenden Behörden
• Neue non-profit Initiative will Betroffene bei der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützen und Missstände abstellen
• Unternehmen, Aufsichtsbehörden und Politik sollen über Veröffentlichungen unter Druck gesetzt und zu schnellerem Handeln bewegt werden
• Erschütternde, brandaktuelle Datenschutz-Fälle bereits exklusiv auf der Website offengelegt: u.a. neue Beschwerden gegen Lieferando und Google

„Datenschutz zwecklos?“ fragt die gleichnamige non-profit Initiative von Hamburger Datenschutz-Aktivisten, die heute offiziell startet. „Mit datenschutz-zwecklos.de möchten wir Betroffenen ein Forum sowie echte Hilfe bieten“, so der Initiator Christian Bennefeld. Durch die im vergangenen Jahr in Kraft getretene europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben Verbraucher theoretisch einen besseren Schutz ihrer Daten erhalten. „Die Wahrheit sieht aus Betroffenensicht leider gänzlich anders aus“, berichtet Bennefeld. Hat er doch mit seiner Gruppe bereits über 200 Datenschutz-Fälle zusammengetragen, von denen nur sehr wenige bisher überhaupt zu Verbesserungen geführt haben.

Die erschütterndsten Fälle stellt die Initiative nun auf ihrer Website im „Betroffenen-Blog“ vor: Der Stromanbieter kündigt sofort nach einer Datenschutzanfrage, Vodafone führt die Bundesbehörde hinters Licht und die Hamburger Aufsichtsbehörde diskutiert lieber mit kleinen Unternehmen statt Bußgelder bei den Großen zu verhängen. Bereits zum Start finden sich brandaktuelle Beiträge auf der Initiativen-Website, die damit schon im Vorfeld in Fachkreisen für Aufsehen gesorgt hat. Darunter die Beschwerdewelle über zehntausende Google Analytics Anwender und ein neues Verfahren gegen Lieferando.

Als ehemaliger Gründer eines Internet-Datensammlers kennt Initiator Bennefeld nicht nur die Tricks der Branche, sondern auch deren Gefahren. Deshalb hat er inzwischen die Seiten gewechselt und will mit seiner neuen Initiative etwas ändern. Unternehmen, Behörden und Politik sollen die Augen geöffnet werden, wie es wirklich um die DSGVO und den Schutz der Bürger steht. Die Logik der Initiative: Durch die Transparenz steigt der Duck und damit die Handlungsbereitschaft. „Wir sehen erste Erfolge, Datenschutzprobleme deutlich schneller abzustellen und möchten alle Betroffenen einladen, bei uns mitzumachen“, so der Aktivist.

Ab sofort können sich Betroffene und Interessierte kostenlos registrieren, anonym über ihren Fall berichten, diskutieren und Fragen stellen: www.datenschutz-zwecklos.de 
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