PresseBox
Press release BoxID: 1628 (IKOR AG)
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ABAKUS-Kooperation, ein erweiteter SAP®-Standard für Förderbanken ...

(PresseBox) (, ) Hauptaufgabe von Förderinstituten und Förderbanken ist die Bearbeitung von Anträgen im Zusammenhang mit der Wohnungs- und Wirtschaftsförderung in den jeweiligen Bundesländern sowie die Verwaltung der Bestände der zugesagten Darlehen, Zuschüssen, Bürgschaften, Beteiligungen etc.

Seit 1995 ist hierbei bei den Landesförderinstituten in Brandenburg (InvestitionsBank des Landes Brandenburg ILB), Berlin (Investitions Bank Berlin IBB), Hamburg (Wohnungsbaukreditanstalt Hamburg WK) und Hessen (Investitionsbank Hessen IBH und Landestreuhandstelle Hessen LTH) eine Systemlandschaft entstanden, deren Basis aus Modulen aus dem Hause SAP® besteht. Zentrale Bedeutung haben die Komponenten Finanz- und Darlehensbuchhaltung, wobei letztere zur Abbildung der Darlehen, Zuschüsse und anderer Finanzierungsobjekte verwendet wird. Die in allen Instituten erforderliche dv-technische Unterstützung der Bearbeitungsprozesse im Front-office-Bereich konnte von Seiten der SAP® nicht zugeliefert werden.

Als gemeinsame SAP® Add-on Entwicklung ist die Anwendung ABAKUS (Aktuelles Förderbanken Antrags- und Kundenbearbeitungssystem) entstanden, eine workflowgestützte Antragsbearbeitung, die auf einem Pool von Aktionsbausteinen basiert und vollständig in die SAP® Systemlandschaft mit den Modulen FI und FS-CML integriert ist. Aus dem Fundus der Aktionsbausteine werden per Customizing Workflows zur Antragsbearbeitung in den verschiedenen Förderungsbereich erstellt, von der Eigenheimförderung über die Unterstützung im sozialen Wohnungsbau, von der Agrarförderung bis hin zu Mittelstandsprogrammen, von der Künstlerförderung über arbeitsmarktunterstützende Maßnahmen bis hin zur Flutopferhilfe.
Die Aktionsbausteine umfassen Funktionen aus dem SAP® Standardbereich (Partner, Objekte, Sicherheiten, Darlehen) als auch spezifische eigenentwickelte Förderbankthemen (Subventionswertberechnungen, Darlehensbewilligungen, -kürzungen etc.). Ferner ist eine Fördermittelverwaltung integriert, mit welcher alle Aktivitäten der Antrags- und Darlehensbearbeitung parallel auf der Ebene von Haushaltskonten nach den Regelwerken der Landes-, Bundes oder EU-Richtlinien entsprechend den Vorgaben der Mittelgeber synchronisiert werden.

Kooperation

Die Entwicklung und Betreuung von ABAKUS erfolgt gemeinschaftlich durch alle o.a. Institute auf einem zentralen Entwicklungssystem. Dazu haben die Banken einen Kooperationsvertrag geschlossen, in welchem sie sich verpflichten, die Kernbausteine der Anwendung und alle dazugehörigen Projekte und Aktivitäten im Zusammenhang mit ABAKUS auf einer für alle verbindlichen Plattform fortzusetzen, verbunden mit der Zielsetzung, einen zumindest bundeseinheitlichen Förderbanken-Standard zu entwickeln und die resultierenden Kosten zu teilen.
Hierbei gilt ein Regelwerk, dass für jedes Projekt eines der Institute die Pilotfunktion übernimmt und nach erfolgreichem Abschluss die Funktion an alle Beteiligten ausgeliefert wird. Begleitet werden die Projekte durch einen Projektausschuss, der aus Vertretern der 1. oder 2. Führungsebene der Institute gebildet wird. Dieser kontrolliert die Projekte und beschließt die Jahresplanung aller Maßnahmen. So wurden in der Vergangenheit insbesondere die Projekte EURO-Umstellung sowie Releasewechsel erfolgreich und kostengünstig abgeschlossen.


Die Kooperation beauftragt die ikor ...

Heutige Mitarbeiter der ikor und nach Gründung des Unternehmens die ikor selbst waren zu allen Zeitpunkten wesentlich an den Konzept- und Entwicklungsarbeiten sowie den Einführungsprojekten im Umfeld ABAKUS beteiligt. In Erwartung weiterer ABAKUS-Anwender sowie zur Optimierung bei der Reaktion auf zukünftige, komplexer werdende Anforderungen seitens der Gesetz- und Mittelgeber, aber auch zur Synchronisierung der anstehenden SAP-Entwicklungen hat die Kooperation nun die ikor zunächst für 2 Jahre beauftragt, den Part der Weiterentwicklung und Wartung komplett zu übernehmen. Dies umfasst die strategischen Konzeptionen sowie die Vertretung der Kooperationsgemeinschaft gegenüber der SAP®. Im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Geschäftsbesorgungsvertrages hat die ikor ihre Bankaktivitäten in die ikor Financials ausgegliedert und den Banken entsprechende Mitgestaltungs- und Kontrolloptionen durch ein gesellschaftsrechtlich installiertes Gremium eingeräumt. Die ikor Financials ist auch verantwortlich für den Vertrieb von ABAKUS.

Jörg Franke, Geschäftsführer der ikor Management- und Systemberatung, bekräftigt:„Unsere Mitarbeiter und Partner sind sich der Verpflichtung und Chance bewusst, auf Basis des Kooperationsmodells die Optimierung des ABAKUS vorantreiben zu können. In Zusammenarbeit mit den Instituten können wir den ABAKUS erfolgreich in allen Bereichen des Finanzdienstleistungssektors etablieren, die mit dem Fördergeschäft eng verflochten sind, um somit eine weitreichende und umfassende Standardisierung von Sachbearbeitungsprozessen zu erreichen."

Weitere News ...

Die ISB Rheinland-Pfalz in Mainz hat im September die Software ABAKUS produktiv für den gesamten front-office-Bereich geschaltet. Hier ist es in einem Zeitraum von 5 Monaten gelungen, ABAKUS auf die bestehende SAP-Systemlandschaft mit der vorhandenen Darlehensbuchhaltung zu implementieren, einschließlich Migration sowie Gestaltung und Customizing der Prozessabläufe. Zur Zeit laufen die Verhandlungen zur Aufnahme der ISB in den Kooperationsverbund.

Die Kooperation hat entschieden, neben dem operativen System ABAKUS mit seiner vollumfänglichen Sachbearbeitungssteuerung einschließlich Einbindung der Rechnungswesenabteilungen auch den Bereich der Auswertungen und Statistiken in die gemeinsame DV-Lösung zu integrieren. Damit sollen individuelle Anwendungen pro Institut einschließlich Abrechnung der Mittel mit der EU durch Standards abgelöst werden. Hierzu ist ein Projekt vorbereitet, welches in mehreren Schritten das SAP® BW einschließlich vordefinierter Business Contents sukzessive für den Einsatz in den Instituten vorsieht.


Ziele der beteiligten Institute ...

Die Motivation bzw. Ziele der Förderinstitute können wie folgt benannt werden:
- Erreichen einer kritischen Größe, da eigene Eigenentwicklungen für kleinere und mittlere Mengengerüste immer weniger realisierbar sind.
- Kostensenkung durch Kostenverteilung bei gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und inhaltlichen Anforderungen.
- Aufbau eines Wissens- und Kompetenznetzwerkes in den Förderinstituten bzw. ihren DV-Töchtern, um steigende Anteile an Produktion, Wartung und Weiterentwicklung selbst, gestützt auf den Verbund, leisten zu können.
- Professionalisierung und kontinuierliche Standardisierung der Weiterentwicklung durch einen zentralen Partner für den Systemkern, nämlich die ikor.
- Investitionsschutz durch laufende Aktualisierung des Systems.

So resümiert Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, Vorstand der Investitionsbank Hessen:
„In einem Bankensektor, der als kaum standardisierbar galt, ist es gelungen, einen Verbund mit einem klaren Standard zu schaffen und schrittweise zu professionalisieren sowie offen für weitere Förderinstitute zu bleiben.“

Ansprechpartner:

ikor Management- und Systemberatung GmbH
ikor Financials GmbH
Marketing
Frau Ulrike Wullenweber
Ottenser Hauptstraße 56
22765 Hamburg

Tel.: 040 3980 53 3
Fax: 040 3980 53 53
e-mail: ulrike.wullenweber@ikor.de

IKOR AG

Seit mehr als 20 Jahren steht IKOR für Ideen, Konzepte und Realisierungen.

Als Technologieberatung und Softwarehersteller begleiten wir den Wandel im Zuge fortschreitender Prozessautomation und der Digitalisierung bei Förder- und Geschäftsbanken, Versicherern und der Fertigungsindustrie. Immer gemäß der IKOR-Devise: Wir finden Lösungen!

Mehr als 180 IKOR-Mitarbeiter führen in der DACH-Region Projekte in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unseren Kunden und unter Einsatz individuell geeigneter Projektmanagementmethoden durch. Unsere Firmenstandorte sind Hamburg, Köln, Essen und Belgrad.

IKOR steht für einen Konzern, dessen Einzelunternehmen die Kompetenzschwerpunkte bündeln. Die IKOR Products GmbH entwickelt Add-ons, die den SAP-Standard klug ergänzen und in ihrer Konzeption einzigartig am Markt sind. Als erstes Unternehmen in Deutschland ist die IKOR Finsure GmbH auf die Optimierung und Erweiterung von Guidewire-Lösungen spezialisiert. SAP-Lösungen für die Versicherungswirtschaft sind das Fachgebiet der IKOR Assurance GmbH. Bei der IKOR Development Center D.O.O. Beograd ist die Nearshoring-Softwareentwicklung angesiedelt. Fachliches und technologisches Know-how zu einem breiten Spektrum von SAP-Anwendungen bietet die IKOR AG an.

IKOR ist SAP-Silver-Partner und Consulting-Partner von Guidewire Software Inc., außerdem Mitglied beim BITKOM, der DSAG und der IA4SP sowie den Versicherungsforen Leipzig. Zu unseren Kunden gehören Allianz, Brenntag, DZ Bank, Generali, Helaba, IB.SH, NBank, Praxair, Talanx, WIBank, diverse ThyssenKrupp-Unternehmen, Zurich u.v.m.

Mehr Informationen unter www.ikor.de.

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