Verband der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern (KVI)

Umsatz steigt vor allem im Ausland – Beschäftigung stabil

(PresseBox) ( München, )
Mit einem Plus beim Umsatz von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat die Kunststoff verarbeitende Industrie in Bayern das Jahr 2005 abgeschlossen. Der Jahresumsatz der Branche lag im Jahr 2005 bei 10,3 Mrd. € und damit 400 Mio. € über dem von 2004. Diese Steigerung geht vor allem auf das stärkere Auslandsgeschäft zurück, das mit 7,9 Prozent Plus ein deutlicheres Wachstum aufweist. „Diese Entwicklung hin zu einer stärkeren Spaltung zwischen Inlandsgeschäft und Exporten hält nun schon seit Jahren an“, sagte Siegfried Elbracht, Vorsitzender des Verbandes der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern (KVI), auf der Mitgliederversammlung des Verbandes in München.

Problematisch sei die Entwicklung bei den Rohstoff und Energiepreisen. So lagen beispielsweise die Preise für Rohöl im ersten Quartal 2006 um knapp 9 Prozent höher als im Quartal zuvor. Elbracht: „Die Umsatzsteigerung ist zum Teil auch auf die höheren Erzeugerpreise für Kunststoffwaren zurückzuführen. Das reale Wachstum ist wesentlich bescheidener, das gilt für 2005 wie auch für das laufende Jahr.“ Die Beschäftigung in der bayerischen Kunststoff verarbeitenden Industrie habe 2005 um 1,4 Prozent zugenommen, so eine Umfrage des Verbandes. Gegenwärtig beschäftigt die Branche rund 66.700 Mitarbeiter.

Auf die schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland verwies Dr. Peter Umfug, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie in Bayern. So sei beispielsweise der Gesetzentwurf zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz enorm schädlich für den Standort Deutschland. „Damit würden die EU-Vorgaben übererfüllt, Bürokratie und große Rechtsunsicherheit geschaffen,“ sagte Umfug. Auch das Verbandsklagerecht sei Unsinn, weil es gegen den Willen der Arbeitnehmer eingeführt werden solle. Umfug: „Ich fordere die Politik auf, den Unternehmen ihre Arbeit am Standort zu erleichtern und sie nicht mit einem Draufsatteln auf EU-Vorgaben gegenüber den Wettbewerbern zusätzlich zu benachteiligen.“
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