Tag gegen Lärm – HÖREXperten beraten zum Thema Gehörschutz

(PresseBox) ( Kreuztal, )
„Alles laut oder was?“, heißt in diesem Jahr die Frage zum Tag gegen Lärm am 24. April. Schließlich sind wir nahezu permanent von Geräuschen umgeben. Das ist nicht gut für unsere Gesundheit. Darauf macht der Aktionstag der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) aufmerksam. Mit dabei sind auch zahlreiche Mitgliedsfachbetriebe der HÖREX.

Erst im Oktober vergangenen Jahres hat die WHO Leitlinien für Umgebungslärm veröffentlicht. Darin finden sich neue Belege für die negativen Auswirkungen von Lärm auf unsere körperliche und psychische Gesundheit sowie unser Wohlbefinden. Die Folgen von zu viel Lärm können vielfältig sein: von Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen über Lern-, Konzentrations- und Schlafstörungen bis zu Hörschäden und Tinnitus.

Stress für die Ohren

„Das Problem ist: Wir können ein funktionierendes Gehör nicht einfach abschalten“, erklärt Gerd Müller, Hörakustikermeister und Vorstandsmitglied bei der HÖREX. Selbst nachts kommen unsere Ohren nicht zur Ruhe. „Sie sind unsere natürliche Alarmanlage und nehmen auch im Schlaf Schall auf.“ Problematisch für unser Gehör wird es, wenn wir über einen längeren Zeitraum einem Lärmpegel über 85 Dezibel ausgesetzt sind. Die Haarsinneszellen im Innenohr sterben langsam ab, und das Hörvermögen lässt immer mehr nach. Denn normalerweise nehmen die Haarsinneszellen Schall auf und leiten ihn über den Hörnerv an das Gehirn weiter. „Sind die Haarzellen einmal beschädigt, bleiben sie es auch“, so Gerd Müller.

Gut geschützt

Jeder kann selbst etwas dafür tun, um keine frühzeitige Schwerhörigkeit zu riskieren. Generell ist an Arbeitsplätzen ab einem Lärmpegel von 85 Dezibel Gehörschutz vorgeschrieben. Doch auch Krach in der Freizeit ist nicht zu unterschätzen. Schon bei einem Kammerkonzert werden Lärmpegel von etwa 80 Dezibel erreicht, bei einem Rockkonzert um die 100 Dezibel. Auch bei Motorradfahrern, Heimwerkern und Sportschützen geht es laut zu. „Es gibt sowohl Standardgehörschutz als auch individuell angepassten für unterschiedliche Bedürfnisse“, weiß Gerd Müller. Ein Beispiel ist Gehörschutz für Berufsmusiker und Musikliebhaber: Er ist mit akustischen Filtern ausgestattet, die das Geräuschniveau senken, ohne Frequenzen zu schlucken. „Lärm geht nicht spurlos an uns vorbei“, fasst Gerd Müller zusammen. „Das möchten die HÖREXperten am Tag gegen Lärm möglichst vielen Menschen bewusst machen. Nutzen Sie den Aktionstag für einen kostenlosen Hörtest und viele Infos rund ums Ohr.“ Einen HÖREXperten in Ihrer Nähe finden Sie über den HÖREX-Filialfinder unter www.hoerex.de/deutschland.

Mehr Informationen zum Tag gegen Lärm gibt es unter www.tag-gegen-laerm.de.
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