Zum Abschluss der Hong Kong Toys and Games Fair 2007 – Gute Marktaussichten für die nächsten 12 Monate

(PresseBox) ( Wanchai, Hong Kong, )
Hochzufrieden zeigten sich die 1.970 Aussteller und 29.324 Einkäufer auf der Hong Kong Toys and Games Fair, die am 11. Januar 2007 zu Ende ging. Eine Umfrage während Asiens größter Spielwarenmesse ergab, dass die internationale Spielwarenindustrie mit glänzenden Marktaussichten und einem erwarteten Wachstumsplus von 10% für 2007 ins neue Jahr geht. Viele Fachbesucher sahen wertvolle Synergien in der zeitgleich stattfindenden Hong Kong International Stationery Fair.

Blinkende Spiderman-Lutscher, Spielkarten in Herzform, dreidimensionale Kuben, die das Vorstellungsvermögen von Jung und Alt trainieren sollen oder Computerspiele aller Art: All dies machte die Hong Kong Toys and Games Fair zu einem gigantischen Spielplatz. Vom 8. bis 11. Januar präsentierten 1.970 Aussteller aus 37 Ländern ihre Neuheiten im Hong Kong Convention and Exhibition Centre. Sie zeigten dort in insgesamt sieben Ausstellungsbereichen Spiele und Spielzeug für alle Altersgruppen.

Dabei reichte das Angebot von Spielzeug für Babys, Produkte für das Hobby, für draußen und den Sport, über das Segment „Magic“ mit Zauberartikeln, bis hin zu Spielzeug zum Aufessen, Papierspielzeug und ganz neu in diesem Jahr das Segment „Story Books“. So weit das Auge reichte bevölkerten Puppen, Comicfiguren, Lernspiele, Spiele-Accessoires, Partyequipment und vor allem Computer- und Videospiele die Messehallen.

Viele Aussteller schienen das Eröffnungsmotto zur diesjährigen Hong Kong Toys and Games Fair von Fred Lam, Geschäftsführer des Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) bereits vor weg zu nehmen. „Diversifizierung in Richtung neue Produkte und Märkte ist das Schlüsselwort für einen Erfolg in der Spielzeugindustrie“, sagte Lam. Das gezeigte Variantenreichtum und die unglaubliche Vielfalt der Exponate auf der Hong Kong Toys and Games Fair gaben ihm recht und ließen für die Fachbesucher aus aller Welt keinen Wunsch offen.

„Mit der Hong Kong Toys and Games Fair startet das Spielzeugjahr“ Noel Thurlow, Geschäftsführer der australischen Jasnor (Australia) Pty. Ltd. sprach aus, was viele Aussteller und Einkäufer dachten: „Mit dieser Messe startet das Spielzeugjahr.“ Voll des Lobes war auch Hermann Bruns, Exportmanager beim Ravensburger Spieleverlag. „Die Messe wird immer internationaler“, so Bruns. Er kommt seit zehn Jahren nach Hongkong und konnte auf der diesjährigen Hong Kong Toys and Games Fair Fachbesucher aus Südamerika, dem Libanon, Nordafrika und vielen asiatischen Ländern am Stand des Ravensburger Spieleverlages empfangen. Auch neue Distributoren „eventuell für Südamerika“, waren im Blick des Exportmanagers, der darüber hinaus Asiens Spielwarenmesse Nr. 1 nutzte, um sich von neuen Produkten inspirieren zu lassen. Für Bruns steht bereits jetzt fest, dass er im kommenden Jahr wieder einer der Aussteller im deutschen Pavillon sein wird. Hier waren u.a. das Ernst Paul Lehmann Patentwerk mit Modelleisenbahnen, der Figurenhersteller Bully und die Heinrich Bauer GmbH & Co KG sowie die Schrödel GmbH mit Karnevals- und Plüschartikeln vertreten. Insgesamt zeigten rund 20 Unternehmen aus Deutschland ihre Exportklassiker auf der viertägigen Messe.

Einkäufer aus aller Welt strömten in die Messehallen

Das unerschöpfliche Angebot auf der diesjährigen Hong Kong Toys and Games Fair zog insgesamt 29.324 Einkäufer aus 131 Ländern und Regionen nach Hong Kong, davon über die Hälfte aus dem Ausland. Die meisten Fachbesucher kamen aus China, den USA und Japan, gefolgt von Taiwan, Korea, Australien, Großbritannien, Thailand, den Philippinen und Deutschland. Das HKTDC hatte 81 Einkäuferreisen organisiert und zu einem Besuch auf Asiens größte Messe für Spielwaren eingeladen. Insgesamt 3.100 VIPs nutzten die Chance, darunter waren hochrangige Vertreter von Euro Disneyland, Toys „R“ Us, Wal Mart, Hamleys, Woolworths und weiteren führenden Warenhäusern aus aller Welt.

Glänzende Marktaussichten für 2007
Mehrheitlich zeigten sich Aussteller wie Einkäufer hochzufrieden und erwarten für die Spielwarenbranche im Jahr 2007 ein Umsatzwachstum von 10%. Dies ergab eine Umfrage unter 402 Ausstellern und 706 Einkäufern, die das Marktforschungsunternehmen „Oracle Added Value“ während der diesjährigen Hong Kong Toys and Games Fair durchführte. Mit 18% kann die Zuwachsrate in Märkten wie China und Osteuropa noch höher ausfallen. Gründe für den optimistischen Ausblick der Umfrageteilnehmer ist das Ordervolumen der Einkäufer, das im vergangenen Jahr ein Plus von 18% umfasste, wobei die Menge der umgesetzten Ware um 15% zunahm und sich die Preise je Wareneinheit um 14% nach oben entwickelten.

Auf große Resonanz bei den Kunden dürften in diesem Jahr vor allem Lernspielzeug und –spiele sowie Computerspiele, aber auch batteriebetriebenes und elektronisches Spielzeug stoßen. Die Branche erwartet der Umfrage zufolge für Lernspielzeug, das die Intelligenz, Kreativität und das räumliche Vorstellungsvermögen vor allem von Kindern zwischen sechs und zehn Jahren fördert, Zuwachsraten von 12% in 2007. Solche Spiele gingen vor allem zu Handelspreisen von 11 USD bis 20 USD über die Ladentische. Doch auch für Erwachsenenspiele erwartet die Branche ein gutes Jahr. Laut Umfrageteilnehmer machten hier vor allem Konsolen das Rennen, darunter u.a. die Play Station portable von Sony und der Double Screen von Nintendo. Auch TV-, Computer- und Internetspiele, Hubschrauber mit Fernbedienung sowie andere elektronische Spielsachen und robotergesteuerte Haustiere könnten stark nachgefragt werden.

Umweltschutz hat seinen Preis
Auch Herausforderungen, vor denen die Spielzeugindustrie steht, kamen in der Umfrage zur Sprache. Gesetzliche Umweltschutzbestimmungen schlagen sich eindeutig auf die Produktionskosten nieder. Viele der befragten Hersteller gaben an, dass Maßnahmen zum Schutz der Umwelt den Wettbewerb verschärften. Viele denken jedoch, dass sie die erhöhten Produktionsausgaben ausgleichen können, indem sie etwa das Produktdesign modifizieren. Immerhin sind 90% der befragten Einkäufer gewillt, durchschnittlich bis zu 8,7 Cent je Produkt mehr auszugeben, um den bestehenden Umweltschutzbestimmungen zu entsprechen.

Inzwischen sind solche Produkte auf der Hong Kong Toys and Games Fair gang und gäbe. Fast 80% der befragten Aussteller haben bis heute auf umweltfreundliche Verpackung umgestellt und setzen die international gelten Richtlinien um. Dazu zählen auch die EU-Bestimmungen und sonstige nationale Gesetzgebungen hinsichtlich der Sammlung und Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie die Verbote bestimmter gefährlicher Substanzen in Spielzeug. Darüber hinaus werde das CARE-Programm unterstützt, das für Caring, Awareness, Responsibility und Ethics steht und vom International Council of Toys Industries (ICTI) als Industriestandard formuliert wurde. CARE sorgt für faire Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutzbestimmungen in der weltweiten Spielwarenindustrie. Auf der diesjährigen Hong Kong Toys and Games Fair fanden dazu mehrere Workshops und Seminarreihen statt.

Starke Synergien zwischen Spielwarenmesse und Hong Kong International Stationery Fair

Zeitgleich zur Hong Kong Toys and Games Fair zeigten 260 Aussteller aus 15 Ländern ihre Neuheiten im Bereich Schreibwaren auf der Hong Kong International Stationery Fair. Mit Indien, Japan und Großbritannien nahmen gleich drei Ausstellerländer erstmals an der Messe teil. Zudem feierten zwei neue Themen ihr Debüt. In der „Paper and Printing Products Zone“ präsentierten 13 Unternehmen aus aller Welt Neuestes rund um Briefumschläge, Tagebücher, Kalender, Papiertaschen, Geschenkkartons und -papier sowie Karten für jeden Anlass. In der „Office Supplies Zone“ zeigten fünf Unternehmen Maschinen zum Laminieren, zum Binden, sowie Schredder, Flipcharts und Zählmaschinen für Banknoten.

Insgesamt 16.054 Einkäufer, davon über die Hälfte aus dem Ausland, waren in das Hong Kong Convention and Exhibition Centre gekommen. Dabei führten China, Japan und die USA die Top 10 der Besucherländer an, gefolgt von Taiwan, Korea, Australien, Großbritannien, Thailand, Singapur und den Philippinen.

Hochzufrieden mit dem Verlauf der Hong Kong International Stationery Fair war Michael Hartfelder, Mitarbeiter der L.M Kartenvertrieb & Verlags GmbH aus Deutschland: "Wir hatten allein in den ersten drei Tagen über 300 Fachbesucher an unserem Stand.” Hartfelder traf neben vielen Neukunden auch auf potenzielle Distributoren aus Südafrika, den USA und Australien. „Ein sehr interessantes Angebot“, bescheinigte auch Noel Thurlow den Ausstellern auf der internationalen Messe für Schreibwaren aller Art. Weil der Geschäftsführer der australischen Jasnor (Australia) Pty. Ltd. auch ein Papierprodukt herstellt, nutzte er die Chance und besuchte gleich beide Messen.

Die nächste Hong Kong Toys and Games Fair und Hong Kong International Stationery Fair finden vom 07. bis 10. Januar 2008 wiederum im Hong Kong Convention and Exhibition Centre statt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://hktoysfair.com und unter http://hkstationeryfair.com.
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