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CIP4 Interoperability Konferenz tagte in und bei Heidelberg

Etablierung von JDF als Branchenstandard macht weiter Fortschritte / Viele Workflowprodukte haben JDF bereits als Basis

(PresseBox) (Heidelberg, ) Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) war vom 24.-29. Januar Gastgeber der siebten CIP4* Interoperability (IOP) Konferenz in der Print Media Academy in Heidelberg. Insgesamt trafen sich 85 Teilnehmer aus über 30 internationalen Unternehmen der Printmedien-Industrie mit dem Ziel, das Job Definiton (JDF) Format weiter als offenen Branchenstandard zu etablieren und seine Funktionalitäten zu erweitern. Dazu arbeiteten die Teilnehmer, überwiegend Mitarbeiter von Entwicklungsabteilungen beteiligter Unternehmen, an erweiterten Austauschmöglichkeiten des Datenformats zwischen den einzelnen Workflow-Systemen der verschiedenen Hersteller. Zudem verständigten sich die Teilnehmer über die Erweiterungen der nächsten JDF Version 1.3. Dort sollen insbesondere die Funktionen für den Verpackungsdruck und für die Sicherheit beim Austausch von JDF Daten über das Internet erweitert werden.

Mehr Präzision bei der Beschreibung von JDF Schnittstellen
JDF erlaubt die Beschreibung fast jeder Arbeitsweise in grafischen Betrieben. Allerdings können ähnliche Vorgänge auf verschiedene Arten beschrieben werden. Wenn ein Schreiber von JDF Methode A verwendet, der Leser jedoch Methode B erwartet, wird keine Interoperabilität erreicht. CIP4 adressiert das Problem durch so genannte Interoperability Conformance Specification (ICS) Dokumente. Diese Dokumente beschreiben einzelne Schnittstellen detailliert und eindeutig. Das bedeutet, dass Workflow-Systeme bzw. -Komponenten verschiedener Hersteller, die mit demselben ICS konform sind, auch sinnvoll zusammenarbeiten.

Wesentlicher Unterschied zu den vergangenen Konferenzen war daher auch der höhere Detaillierungsgrad bei der Überprüfung der ausgetauschten Informationen. So wurden ICS Dokumente anhand von fest definierten Kriterien, beispielsweise für Ausschießschemata, Kundeninformationen und Maschinenvoreinstellungen, detailliert beschrieben und getestet, um so ICS-konforme Schnittstelle sicher zu stellen.

"Die Konferenz hat das Bestreben von CIP4, JDF weiter in der Printmedien-Industrie zu etablieren, einen klaren Schritt nach vorne gebracht. So wurde deutlich, dass JDF mittlerweile auf breiter Basis in die Produkte der Workflow Anbieter einfließt und in einigen Jahren genauso selbstverständlich sein wird wie beispielsweise das PDF Format, so Dr. Rainer Prosi, Chief Technical Officer bei CIP4. Auch für den Heidelberg Prinect Workflow bildet JDF die Basis. Heidelberg wird mit seinem umfassenden Engagement bei CIP4 die weitere Entwicklung von JDF auch weiterhin maßgeblich unterstützen", ergänzt Jörg Bauer, Vice President Produktmanagement Prinect bei Heidelberg.

Die nächste IOP-Konferenz der CIP4-Organisation findet vom 24.-30. März 2005 in Pittsburgh in den USA statt. Dann wird es im Wesentlichen darum gehen, Zertifizierungsverfahren für das JDF Format zu entwickeln.

* CIP4: International Cooperation for Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress.

Heidelberger Druckmaschinen AG

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist mit rund 24.200 Mitarbeitern in mehr als 170 Ländern weltweit führender Lösungsanbieter für die Printmedien-Industrie. Mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland, bietet das Unternehmen Produkte von der Druckvorstufe über die unterschiedlichsten Druckverfahren bis hin zur Weiterverarbeitung. So entwickelt und fertigt die Heidelberg Gruppe Software, elektronische Prepress-Produkte, Bogenoffset-, Rollenoffset- und digitale Druckmaschinen sowie Weiterverarbeitungssysteme. Das Unternehmen hat bei weitem das größte Service- und Vertriebsnetz der Branche. Mit 18 internationalen Standorten und 250 Vertriebsniederlassungen werden 240.000 Kunden weltweit optimal betreut. Heidelberg generiert seinen Umsatz zu 85 Prozent durch eigene Vertriebsgesellschaften. Im Geschäftsjahr 2002/2003 erreichte Heidelberg einen Umsatz von rund 4,1 Milliarden Euro.

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