HWK: 3299 neue Lehrverträge im oldenburgischen Handwerk

(PresseBox) ( Oldenburg, )
Volle Auftragsbücher und der zunehmende Bedarf an Fachkräften haben im oldenburgischen Handwerk 2011 erneut zu einem Zuwachs bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen geführt. Die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg meldet für das vergangene Jahr 3299 neue Lehrverträge. Dies entspricht einem Plus von 2,0 Prozent.


"Wachstum ist nur mit mehr Mitarbeitern zu erreichen", unterstützt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der HWK, Heiko Henke die Betriebe in ihrem Bestreben, den eigenen Nachwuchs selbst auszubilden. "Das Handwerk braucht weiterhin gute und qualifizierte Mitarbeiter. Weil auf dem Lehrstellenmarkt aber immer weniger Schulabgänger zur Verfügung stehen, die den hohen Anforderungen entsprechen, gibt es im Handwerk eine steigende Zahl nicht besetzter Ausbildungsplätze", so Henke.


Besonders ermutigen möchte die Handwerkskammer ihre Betriebe in den von Männern dominierten Branchen, tragfähige Ideen für Frauen weiter auszubauen. "Frauen sind oftmals sehr gut qualifiziert und rücken zunehmend in den Fokus der mathematischen und technischen Berufe", sieht Henke ein großes Potenzial für die Unternehmen. "Die Ausbildung ist dafür doch die ideale Basis."


Das größte Plus bei den neuen Lehrverträgen (LV) registrierte die Handwerkskammer Oldenburg bei den Kraftfahrzeugmechatronikern. Hier fingen 40 neue Auszubildende mehr an als im Jahr 2010. Auch die Ausbildungen im Maurerhandwerk (plus 36 LV) und bei den Augenoptiker/innen (plus 24 LV) waren sehr gefragt. Einen Rückgang um 45 Lehrverträge gab es bei den Maler/innen und Lackierer/innen. Lokal gesehen verzeichneten die Landkreise Wesermarsch (plus 7,7 Prozent) und Friesland (plus 6,9 Prozent) die meisten neuen Ausbildungsplätze, gefolgt vom Kreis Ammerland (plus 5,7 Prozent) und der Stadt Wilhelmshaven (plus 3,9 Prozent).
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