"Nasse Umfuhr" verlagert Containertransporte von Lkw auf Binnenschiffe

Eine umweltschonende Alternative: fast 30.000 Standardcontainer ließ die HHLA-Tochter UNIKAI letztes Jahr mit dem Schubverband zwischen den Terminals im Hamburger Hafen transportieren

(PresseBox) ( Hamburg, )
Eine intelligente und umweltschonende Lösung hat die HHLA Tochter UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft für den Containertransport in den letzten Jahren im Hamburger Hafen etabliert. Bei der "nassen Umfuhr" erledigen statt Lkw die Schubverbände der Deutschen Binnenreederei (DBR) den Transport zwischen O'Swaldkai und anderen Hafenanlagen auf dem Wasser. Im letzten Jahr wurden auf diese Weise insgesamt 28.800 beladene und leere Standardcontainer (TEU) im Hafen bewegt. In etwa 18.000 davon befanden sich Export-Autos, die auf Containerschiffe verladen wurden. Über die Logistikdrehscheibe Hamburg gelangten sie durch direkte Linienverbindungen in fast jeden Hafen der Welt.

Die Schubschiffverbände der DBR bestehen aus sogenannten Leichtern, die in drei Lagen übereinander bis zu 210 TEU aufnehmen und von einem Schubschiff geschoben werden. Sie machen jeweils mehr als 100 LKW-Fahrten überflüssig und fahren in Spitzenzeiten wöchentlich bis zu 1.600 TEU, meist als 40-Fuß-Stahlboxen. Dieses Konzept entlastet Straßen und Brücken im Hafengebiet deutlich, außerdem verbrauchen Binnenschiffe weniger fossile Brennstoffe und haben einen 70 % geringeren Kohlendioxid
-Ausstoß als LKW. Pro 10.000 transportierter TEU werden insgesamt mindestens 34 Tonnen Kohlendioxid-Emission vermieden. Seit Beginn der Umfuhr mit den Schubverbänden wurden seit 2002 insgesamt 152.000 TEU (45.000 TEU Leercontainer und 107.000 TEU Vollcontainer) am O'Swaldkai angeliefert oder zu Containerterminals im westlichen Hamburger Hafen über den Wasserweg gebracht.
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