FEEL®-ID von Giesecke & Devrient bietet höchste Sicherheit und einfache Echtheitsprüfung für Ausweisdokumente

(PresseBox) ( München, )
Moderne Identifikationsdokumente beruhen auf komplexen Sicherheitskonzepten. Der Münchner Sicherheitsspezialist Giesecke & Devrient (G&D) realisiert mit FEEL-ID ein interaktives Merkmal, das mehrere Sicherheitstechniken systematisch miteinander kombiniert und dadurch einen maximalen Fälschungsschutz erzielt. FEEL-ID ist ein Merkmal, das auf Temperaturänderungen reagiert. Dazu nutzt FEEL-ID die thermochromen Eigenschaften von Materialien. Ausweisdokumente wie nationale ID-Karten, Führerscheine oder Reisepässe lassen sich beispielsweise durch einfaches Reiben mit den Fingern schnell und zuverlässig auf ihre Echtheit überprüfen. Vorgestellt wird die Produktneuheit in Paris auf der diesjährigen CARTES & IDentification Fachmesse.

Hinter der Bezeichnung FEEL® verbirgt sich ein hochsicheres Merkmal, das G&D bereits erfolgreich im Banknotendruck anwendet. "Wir haben das Merkmal auf die besonderen Anforderungen zum Schutz von ID-Dokumenten angepasst. Das mehrstufige Sicherheitskonzept und die einfache visuelle Prüfung ergänzen sich zu einer optimalen Sicherheitslösung, die in jedem Land der Welt eingesetzt werden kann. Für eine zuverlässige Echtheitsprüfung sind weder ein technisches Gerät noch eine aufwendige Infrastruktur notwendig. FEEL-ID wird durch Wärmeeinwirkung aktiviert und kann dann mit bloßem Auge geprüft werden", erläutert Hans-Wolfgang Kunz, Geschäftsführer für den Bereich Government Solutions bei G&D, die Funktionsweise.

Die Basis von FEEL-ID bildet STEP®, eine semi-transparente, optisch variable Effektfarbe, in die eine dreidimensionale Struktur eingearbeitet wird. Je nach Betrachtungswinkel lassen sich zwei unterschiedliche Farben erkennen. Weder der Farbwechsel noch der optische 3D-Effekt können kopiert werden.

Die Effektfarbe ist mit einer dunklen Untergrundfarbe unterlegt, die temperaturabhängig ihre Lichtdurchlässigkeit verändert. Durch Wärme verändert diese Farbschicht ihre Eigenschaft, sie wird transparent und eine in den Kartenkörper unter der thermochromen Effektfarbe eingebrachte Information wird dadurch sichtbar. Das kann sowohl eine statische Information wie zum Beispiel ein Ländercode oder eine personalisierte Information, ein sogenanntes "Ghost Image" sein. Dabei handelt es sich um ein zweites Foto des Ausweisinhabers, das als Schattenbild in miniaturisierter Form per Laser eingraviert wird. Die Lasergravur gilt als das sicherste Personalisierungsverfahren, da die Information durch mehrere Schichten hindurch in den Kartenkörper eingebrannt wird. Eine Manipulation der Daten führt zwangsläufig zu einer sichtbaren Beschädigung des Trägermaterials.

Beide Effektfarben sind für infrarotes Licht durchlässig. Dadurch kann die unter den Farbschichten eingebrachte Information an Grenzkontrollstellen mit Lesegeräten maschinell geprüft, verarbeitet und eine eindeutige Identifizierung sichergestellt werden.

FEEL-ID eignet sich zum Einsatz in Hochsicherheitsdokumenten aller Art. Beispiele sind nationale ID-Karten wie Personalausweise, Führerscheine sowie Reisepässe mit einer PECSEC®- oder Polycarbonat-Datenseite. Die Temperaturabhängigkeit des Merkmals ist individuell skalierbar und lässt sich auf die thermischen Umgebungsbedingungen in einem Land genau einstellen.

Giesecke & Devrient auf der CARTES & IDentification, 17.-19. November 2009, Paris Halle 4, Stand 4 L 001
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.